Senior an Bahnübergang erfasst und getötet: Mehr als 300 Fahrgäste im Zug

Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) - In Brandenburg ist am Mittwochnachmittag ein Mann von einem Zug erfasst und getötet worden.

Der 85-Jährige soll trotz geschlossener Bahnschranken versucht haben, die Gleise zu überqueren.  © Julian Stähle

Die tödliche Kollision ereignete sich gegen 16.02 Uhr an einem beschrankten Bahnübergang kurz hinter dem Bahnhof Caputh-Schwielowsee, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der 85-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Wieso der Senior von dem Zug erfasst wurde, ist bislang noch unklar. Die Behörde hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann versucht haben, die Gleise zu überqueren, obwohl die Schranken bereits geschlossen waren.

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Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich nach Polizeiangaben mehr als 300 Menschen in dem Regionalexpress, der in Richtung Dessau Hauptbahnhof unterwegs gewesen ist und nicht planmäßig in Schwielowsee anhält.

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Fahrgäste werden Zeugen des schrecklichen Unfalls

Der Zusammenprall hat sich an einem Übergang kurz hinter dem Bahnhof Caputh-Schwielowsee zugetragen.  © Julian Stähle

Zudem hielten sich etwa 20 Personen am Bahnhof auf, die den schrecklichen Unfall zum Teil mit ansehen mussten. Mehrere Betroffene wurden daher durch die Notfallseelsorge betreut.

Feuerwehr und Polizei evakuierten die Fahrgäste aus dem RE7, die anschließend mit Linienbussen nach Potsdam gebracht wurden, von wo aus sie ihre Reise fortsetzen konnten.

Mehrere Rettungswagen, Notärzte und Einsatzkräfte von umliegenden Feuerwehren waren vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber landete vorsorglich an der Unfallstelle.

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Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Beweisaufnahme musste die Schwielowseestraße zwischenzeitlich gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen werden von der zuständigen Kriminalpolizei geführt.

Von dem tödlichen Zwischenfall war auch der Bahnverkehr betroffen. Die Züge der RE7 mussten umgeleitet werden, was zu Ausfällen und Verspätungen beim Regionalverkehr führte.

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