Winter längst auf Rückzug: Mann stirbt beim Eisangeln in Brandenburg

Wusterhausen/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) - Obwohl sich der Winter bereits auf dem Rückzug befand, hat sich ein Mann am Freitagnachmittag in Brandenburg noch aufs Eis gewagt - mit fatalen Folgen.

Zum Eisangeln ist die Eisschicht auf dem Klempowsee nicht mehr dick genug gewesen. (Symbolfoto)  © Matthias Bein/dpa

Um seinem Hobby nachzugehen, begab sich ein Eisangler auf den Klempowsee in Wusterhausen/Dosse, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Mann brach jedoch in das Eis ein und musste vom Rettungsdienst geborgen werden. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen verliefen letztendlich aber erfolglos, sodass er kurz darauf im Krankenhaus starb.

Offenbar war der langgestreckte und im Mittel rund fünf Meter tiefe See im Landkreis Ostprignitz-Ruppin noch mit einer Eisschicht bedeckt, obwohl zu diesem Zeitpunkt im etwa sechs Kilometer entfernten Kyritz Temperaturen um 15 Grad Celsius gemessen wurden.

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Zum Alter des Toten machte die Behörde keine näheren Angaben. Auch, ob er aus der Gegend stammte und somit die geografischen Gegebenheiten des Sees kannte, teilte die Polizei nicht mit.

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