Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk: Kurze Zeit später sorgt Mann offenbar erneut für Ärger
Bremen - In Bremen-Findorff wurde am Sonntagabend ein Kiosk überfallen. Ein Mitarbeiter wurde verletzt. Nur wenige Stunden später meldete ein anderer Mann eine weitere Bedrohungslage ganz in der Nähe.
Gegen 18 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, als sie die Geschehnisse im Bremer Stadtteil beobachteten.
Wie die Polizei gegenüber TAG24 am Sonntag bestätigte, wurde ein Kiosk im Weidedamm-Viertel überfallen. Am Montag bestätigten die Beamten: Der 35-jährige Täter war maskiert und bewaffnet.
Zunächst bedrohte er den 26 Jahre alten Mitarbeiter und forderte die Herausgabe von Bargeld. Als der Angestellte der Forderung nicht nachkam, schlug der Täter ihm mit der Waffe auf den Kopf.
Daraufhin entstand zwischen den Männern ein Gerangel, in dessen Verlauf gleich mehrere Schüsse fielen. Der 35-Jährige flüchtete schließlich aus dem Kiosk.
Bei einer Fahndung wurden drei Personen vorläufig festgenommen. Ein Tatverdacht erhärtete sich jedoch gegen keine der Festgenommenen. Der Kiosk-Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer ambulanten Behandlung konnte der Mann die Klinik aber wieder verlassen.
Nach bewaffnetem Raubüberfall auf Kiosk: Polizei schnappt Tatverdächtigen
Um kurz vor 2 Uhr dann der nächste Einsatz. Die Polizei wurde in die Utbremer Straße gerufen. Der Grund: Ein 44-Jähriger gab an, von einer anderen Person mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Der zweite Mann versuchte noch zu flüchten, Einsatzkräfte konnten den 35-Jährigen aber schnell stellen.
Ersten Ermittlungen zufolge soll es sich bei ihm um genau den Mann handeln, der zuvor den Kiosk stürmte. Sowohl die vermeintliche Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe, als auch weitere Beweismittel konnten bei dem Tatverdächtigen sichergestellt werden.
Die Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung am 19. Juli um 22.04 Uhr, aktualisiert am 20. Juli um 9.52 Uhr.
Titelfoto: Hüneke

