46,3 Millionen-Euro-Projekt soll für mehr sauberes Wasser in der Region Chemnitz sorgen

Chemnitz - Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (55, CDU) hat sich am Freitag im Wasserwerk Einsiedel über den Bau einer neuen Filteranlage informiert. Sie soll die Trinkwasseraufbereitung an die Folgen des Klimawandels anpassen und 2028 in Betrieb gehen.

Die neue Filteranlage soll 2028 in Betrieb gehen.  © Uwe Meinhold

Das seit 1894 bestehende Wasserwerk versorgt rund 400.000 Menschen aus der Region Chemnitz, Mittelsachsen und dem Erzgebirgskreis. Die neue Anlage erhöht die Aufbereitungskapazität um rund 20.000 Kubikmeter täglich.

Drei Bauabschnitte laufen parallel. "Der Bau startete 2024, der zweite Abschnitt 2025", sagte der technische Leiter Steffen Meichßner (55) von Südsachsen Wasser. Dem Zeitplan seien sie voraus.

Grund für den Ausbau ist die Zunahme organischer Stoffe im Wasser, die durch Starkregen und hohe Temperaturen verstärkt werden können. Sie seien unbedenklich, sagte Geschäftsführerin Ute Gernke (65): "Sie haben keine Auswirkung auf die Gesundheit, nur Auswirkungen auf die Wasseraufbereitung."

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Minister von Breitenbuch: "Mit der neuen Filteranlage investieren wir gemeinsam in die Resilienz der Wasserversorgung und damit in die Sicherheit kommender Generationen."

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Georg-Ludwig von Breitenbuch (v.l.), Ute Gernke und Steffen Meichßner schauen sich den Baufortschritt an.  © Linus Tresselt

Das Projekt kostet rund 46,3 Millionen Euro, der Freistaat übernimmt die Hälfte. Die Wasserversorgung bleibt während der Bauzeit gewährleistet. "Die Preissteigerung wird im geringen Cent-Bereich liegen", so Gernke.

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