Fast eine Million Euro für das Chemnitzer Kulturhauptstadt-Erbe

Chemnitz - Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (61, CDU) übergab am Freitag in Chemnitz den Fördermittelbescheid über 900.000 Euro für das sogenannte Brückenjahr 2026.

Kulturbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky (67, parteilos, l.) nahm den Förderbescheid von Ministerin Barbara Klepsch (61, CDU) und Landtagspräsident Alexander Dierks (38, CDU) entgegen.  © Ralph Kunz

Damit ist der offizielle Auftakt für die Legacy (dt. Vermächtnis) der KuHa gemacht. Mit dem Geld sollen Projekte und Ideen aus 2025 weiterleben.

Davon gab es bereits einiges zu sehen: Im Juni lockte das Festival "Theater der Welt" nach Chemnitz. Am Samstag folgt das "Kosmos", in zwei Wochen steht außerdem das Purple-Path-Wochenende auf dem Programm.

Ab dem kommenden Jahr ist die neue "UNSEEN"-Biennale geplant. Sie soll anschließend alle zwei Jahre wiederkehren.

Chemnitz 2025 Kulturhauptstadt Wer zahlt für Chemnitz' Kulturhauptstadtjahr-Zukunft?

Finanziell hat die Landesregierung die nächsten Schritte bereits im Blick. Im neuen Haushaltsentwurf sind 1,5 Millionen Euro für 2027 vorgesehen.

Anzeige
Ein großes Projekt des Brückenjahrs 2026 war das "Theater der Welt".  © Hendrik Schmidt/dpa

Für 2028 sollen weitere 900.000 Euro bereitgestellt werden. Ob das Geld tatsächlich fließt, muss allerdings noch der Landtag entscheiden.

Mehr zum Thema Chemnitz 2025 Kulturhauptstadt: