Coronavirus in Chemnitz: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Das Coronavirus macht auch vor Chemnitz nicht Halt! Mittlerweile geht die Zahl der Neuinfektionen aber deutlich zurück. Gleichzeitig sollen die Corona-Maßnahmen weiterhin schrittweise gelockert werden.  

Wir halten Euch >>> hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz auf dem Laufenden. 

Update, 26. April, 11.35 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

In Sachsen wurden bis Sonntagmittag 4532 Corona-Fälle registriert, 3430 Erkrankte gelten als geheilt.

Aktuelle Zahlen in Sachsen.
Aktuelle Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 26. April, 11.30 Uhr: Olympia-Absage für Christina Schwanitz besonders bitter

Kugelstoßerin Christina Schwanitz hat beim MDR Riverboat über das Training in Corona-Zeiten gesprochen und erzählt, warum die Absage der Olympischen Spiele für sie besonders bitter ist. Die ganze Geschichte könnt Ihr >>hier lesen.

Update, 26. April, 7.55 Uhr: Linke wollen Kinder-Notbetreuung für alle Alleinerziehenden mit Job

Die Notbetreuung von Kindern in der Corona-Krise muss nach Ansicht der Linken für alle berufstätigen Alleinerziehenden gelten. Bislang ist das je nach Bundesland für sogenannte systemrelevante Berufe wie Lehrer, Krankenschwester oder Verkäuferin verschieden geregelt.

Gerade für Alleinerziehende sei es in diesen Zeiten ein großes Problem, die Kinderbetreuung zu organisieren, sagte die Zwickauer Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Linke). Sachsen sollte dem Vorbild anderer Länder folgen und die Betreuung für Betroffene aller Berufsgruppen öffnen.

Zimmermann ist Chefin des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundestag.

Die Linken fordern eine Kinder-Notbetreuung für Alleinerziehende.
Die Linken fordern eine Kinder-Notbetreuung für Alleinerziehende.  © Oksana Kuzmina/ 123 RF

Update, 26. April, 7.05 Uhr: Zwickauer Professor zu Corona-Situation in Südkorea: Ende in Sicht

Während die Corona-Fallzahlen weltweit weiter steigen, ist Südkorea im Kampf gegen das neuartige Virus deutlich weiter. "In der 3,5-Millionen-Einwohner-Stadt Busan haben wir aktuell noch 14 aktive Fälle", sagte der Zwickauer Wirtschaftswissenschaftler Ralph Wrobel der Deutschen Presse-Agentur.

Als Gastprofessor verbringt er das Sommersemester in der zweitgrößten Stadt des asiatischen Landes. Südkorea zählt bei 55 Millionen Einwohnern wenig mehr als 10.000 bekannte Fälle - obwohl das Land nach China mit als erstes betroffen war.

Für den vergleichsweise glimpflichen Verlauf gebe es mehrere Gründe, meint der Ostasien-Experte. Unter anderem habe Südkorea von Anfang an auf umfangreiche Tests gesetzt, vor allem aber auf Datentracking, um Infizierte isolieren und Infektionsketten nachverfolgen zu können. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen seien deutlich milder, weil es keinen "Lockdown" gegeben habe.

Wirtschaftswissenschaftler Ralph Wrobel. aus Zwickau.
Wirtschaftswissenschaftler Ralph Wrobel. aus Zwickau.  © Delf Zeh/ Westsächsische Hochschule Zwickau/dpa

Update, 25. April, 15.20 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

In ganz Sachsen wurden bisher 4530 Coronavirus-Fälle registriert, rund 3430 Erkrankte gelten inzwischen wieder als geheilt.

In Sachsen wurden bislang 4530 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.
In Sachsen wurden bislang 4530 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.  © TAG24

Update, 25. April, 15.06 Uhr: So ist die aktuelle Situation im Vogtland

Wie der Vogtlandkreis mitteilt, wurden bis Samstag 305 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das ist ein Anstieg um fünf Erkrankte seit Freitag. Als genesen gelten inzwischen 152 Personen.

  • Adorf/Vogtl. 5
  • Auerbach/Vogtl. 16
  • Bad Brambach 1
  • Bad Elster 5
  • Ellefeld 10
  • Elsterberg 15
  • Falkenstein/Vogtl. mit Grünbach, Neustadt/Vogtl. 25
  • VV Jägerswald (Bergen, Tirpersdorf, Theuma, Werda) 2
  • Klingenthal 2
  • Lengenfeld 9
  • Markneukirchen 2
  • Muldenhammer 4
  • Netzschkau / Limbach 12
  • Neumark 13
  • Oelsnitz/Vogtl. mit Bösenbrunn, Eichigt, Triebel/Vogtl. 13
  • Pausa-Mühltroff 2
  • Plauen 31
  • Pöhl 3
  • Reichenbach im Vogtland / Heinsdorfergrund 92
  • Rodewisch 15
  • Rosenbach/Vogtl. 1
  • Schöneck/Vogtl. / Mühlental 1
  • Steinberg 5
  • Treuen/Neuensalz 18
  • Weischlitz 3

Update, 25. April, 15 Uhr: FDP fordert Tourismuskonzept für Region

Die FPD aus Leipzig und dem Landkreis Leipzig fordert angesichts der Beschränkungen für Auslandsreisen ein Konzept, um mehr Touristen in die Region zu locken. "Reiseziele wie Italien oder Spanien fallen aus. Daraus ergibt sich eine große Chance für das Reiseland Sachsen und insbesondere für Leipzig und das Umland", teilte FDP-Kreisvorsitzende Natalie Mattikau am Samstag mit.

Gerade jetzt bestehe die Chance, neue Gäste für Urlaubsziele in Leipzig und Umland zu begeistern. Die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH solle auch touristische Ziele im Umland, wie beispielsweise das Neuseenland oder das Muldental, für die nächste Urlaubssaison in Position bringen, teilte FDP-Kreisrat Stephan Mielsch mit. 

Für die Wiedereröffnung touristischer Betriebe notwendige Hygienekonzepte sollten in den nächsten Wochen entwickelt werden, so der Wunsch der Leipziger FDP.

Update, 25. April, 14.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz wurden bis Samstag 196 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit ist die Zahl der Erkrankten seit Freitag um eine Person angestiegen. 23 Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern behandelt.

Update, 25. April, 13.27 Uhr: Wieder keine Neuinfektionen in Mittelsachsen

Wieder gute Nachrichten aus dem Landkreis Mittelsachsen. Von Freitag auf Samstag gab es den sechsten Tag in Folge keine Neuinfektionen. Insgesamt wurden in Mittelsachsen 241 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Im Landkreis Zwickau gibt es dagegen einen leichten Anstieg auf 738 Fälle.

Update, 25. April, 13.25 Uhr: Polizei erwischt Gruppe beim Grillen

Die Polizei hat im Netzschkauer Ortsteil Brockau am Rand eines Waldes drei Personen beim Grillen erwischt. Die Polizei war nach einem Bürgerhinweis zum Kuhbergwald gefahren. Zwei junge Männer (21, 23) und eine 22 Jahre alte Frau hatten ein Grillfeuer entzündet. Da sie nicht zusammen in einem Haushalt wohnen, was das ein Verstoß gegen die Corona-Schutz-Verordnung. Es wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt.

Update, 25. April, 10.25 Uhr: Moderat höheres Müllaufkommen durch Corona-Krise

Der durch die Corona-Krise verursachte unfreiwillige Aufenthalt vieler Menschen zu Hause hat der Müllabfuhr mehr Arbeit eingebracht. Allerdings sind die Abfallmengen nicht so groß geworden, wie von manchem befürchtet, ergab eine dpa-Umfrage in den großen Städten Sachsens.

Der Anstieg sei nicht so hoch ausgefallen wie gedacht, sagte die Sprecherin des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes in Chemnitz (ASR), Beate Bodnár. "Wir haben uns selbst etwas gewundert."

Die größte Veränderung gebe es beim Sperrabfall. Offensichtlich sei der Frühjahrsputz in diesem Jahr ein wenig größer ausgefallen.

Durch die Corona-Krise gibt es ein leicht höheres Müllaufkommen.
Durch die Corona-Krise gibt es ein leicht höheres Müllaufkommen.  © Uwe Meinhold

Update, 25. April, 9.21 Uhr: Carsharing-Anbieter von Soli-Aktionen der Kunden überwältigt

Der Carsharing-Anbieter Teilauto ist in der Corona-Krise von einer Solidaritätswelle seiner Kunden überrollt worden. Nachdem das Unternehmen die kritische Lage geschildert habe seien zahlreiche Hilfsangebote eingegangen, sagte Geschäftsführer Michael Creutzer. Viele Kunden hätten ihre monatliche Grundgebühr aufgestockt. Zudem übernahmen Menschen als Stationspaten die Standplatzmieten oder buchten rund 350 virtuelle Fahrten in einem Auto, das es nicht gibt. So seien rund 50.000 Euro zusammengekommen. "In dieser Intensität hätten wir das nicht erwartet", sagte Creutzer.

Die Soli-Beiträge allein könnten das Unternehmen nicht retten. Teilauto habe seine 23 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt und einen KfW-Kredit beantragt. Damit ist Creutzer zuversichtlich, über das Jahr zu kommen. Das Unternehmen ist mit seiner Flotte von mehr als 1000 Autos in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktiv. 

Wegen der Corona-Pandemie seien die Buchungen massiv um bis zu 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen.

Update, 25. April, 8.55 Uhr: Hotline des Gesundheitsamtes weiter täglich erreichbar

Wie der Erzgebirgskreis mitteilt, ist Hotline des Gesundheitsamtes weiterhin zwischen 10 und 16 Uhr täglich erreichbar.

• für die Regionen Aue, Schwarzenberg und Stollberg unter 03771/2774444

• für die Regionen Mittleres Erzgebirge und Annaberg-Buchholz unter 03733/8314444.

Update, 25. April, 7 Uhr: Kinderärzte warnen: Eltern zögern Arztbesuche wegen Corona hinaus

Aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bringen viele Eltern ihre Kinder nach Medizinerangaben nicht mehr zum Arzt. Das habe teils bedrohliche Folgen, sagte Wolfgang Kölfen, Vorsitzender des Verbands Leitender Kinder- und Jugendärzte Deutschlands. So habe es bereits Komplikationen bei Blinddarmentzündungen gegeben, weil Eltern zu lange gewartet hätten. Zudem fehle durch den Wegfall der Kitas ein Frühwarnsystem für Kinder aus schwierigen Verhältnissen.

Er fordert einen Schutzschirm für Kinder. "In dem Sinne, dass man sie nicht einfach wegsperren kann ohne eine Perspektive. Das ist doch staatlich angeordnete Kindesvernachlässigung", sagte Kölfen. "Alles, was Kinder aus schwierigen Verhältnissen gesund hält, der Kontakt zu Gleichaltrigen etwa, fällt weg."

Wenn ein Kind krank sei, solle es zum Arzt oder in eine Klinik gebracht werden: "Warten Sie nicht zu lange. Die Gefahr, dass ein Kind Covid-19 kriegt, ist minimal", mahnte Kölfen. Das gelte noch mehr für eine mögliche Ansteckung im Krankenhaus. Bei Corona-Verdacht würden Kinder in einem von den anderen Stationen abgetrennten Bereich getestet. "Die Gefahr, dass es sich bei anderen Kindern in der Klinik ansteckt, ist gleich null."

In seiner Klinik sei die Zahl der Kinder von 80 bis 120 Patienten pro Tag auf ungefähr 30 bis 40 gesunken, sagte der Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

Eine Ärztin untersucht ein kleines Mädchen. (Symbolbild)
Eine Ärztin untersucht ein kleines Mädchen. (Symbolbild)  © 123RF/goodluz

Update, 24. April, 22.22 Uhr: Corona-Zaheln für Sachsen

Sächsiche Corona-Zahlen für die Monate März und April.
Sächsiche Corona-Zahlen für die Monate März und April.  © TAG24
Die Grafik zeigt die Zahl der Infektionen, Geheilten und Todesfälle im Freistaat.
Die Grafik zeigt die Zahl der Infektionen, Geheilten und Todesfälle im Freistaat.  © TAG24

Update, 24. April, 17.20 Uhr: Geplante Pro Chemnitz-Demo verboten

Das sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat eine für Freitagabend geplante Demonstration der rechtsextremen Vereinigung Pro Chemnitz untersagt. >>>Hier geht es zum Bericht. Etwa hundert Menschen befinden sich aktuell am Stadthallenpark. Bisher ist alles friedlich.

Polizei am Stadthallenpark.
Polizei am Stadthallenpark.  © privat

Update, 24. April, 16.10 Uhr: Sächsische Landesausstellung soll im Sommer starten

Die 4. Sächsische Landesausstellung soll nach Möglichkeit noch vor den Sommerferien im Juli eröffnen. Einen genauen Termin gebe es allerdings noch nicht, sagte Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Freitag im Zwickauer Audi-Bau, dem zentralen Ausstellungsort. 

Die Schau mit dem Titel "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" sollte eigentlich am 25. April beginnen, musste coronabedingt jedoch verschoben werden. >>> Hier geht es zum Bericht.

Update, 24. April, 15.30 Uhr: Das müssen Friseure beachten, wenn sie ab 4. Mai wieder öffnen

Beide, also Kunde und Friseur, haben Mundschutz zu tragen (ausgenommen sind Kleinkinder und Behinderte). Jeder Kunde muss sich beim Betreten des Salons die Hände waschen!

Darüber informierte am Freitag Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (46, SPD). Haarewaschen ist Pflicht, nur schneiden lassen geht nicht. Auch das Rasieren und zum Beispiel Wimpern-Färben ist erstmal tabu, hieß es. Es gibt zunächst keine Warte- und Spielbereiche in den Salons.

Pro Kunde müssen 20qm Platz zur Verfügung stehen. Ist der Salon also zu klein für zwei Kunden, kann immer nur einer bedient werden. An der Kasse muss eine Trennscheibe angebracht sein. Den Friseuren wird das Tragen einer 3-Lagen-Maske ebenso empfohlen wie die Nutzung einer Schutzbrille, so Dulig.

Eine Friseurin mit Mundschutz schneidet einem Kunden die Haare.
Eine Friseurin mit Mundschutz schneidet einem Kunden die Haare.  © Thierry Roge/BELGA/dpa

Update, 24. April, 14.50 Uhr: Tschechen dürfen ausreisen - Grenzkontrollen bleiben

Die tschechische Regierung hat eine deutliche Kehrtwende vollzogen und ihre strikten Maßnahmen gegen das Coronavirus erheblich gelockert. Das Ausreiseverbot für die eigenen Bürger und die Ausgangsbeschränkungen sind seit Freitag aufgehoben. Die Regierung des Multimilliardärs Andrej Babis hatte das - für Beobachter überraschend - kurzfristig beschlossen. Sie reagierte damit auch auf ein richterliches Urteil, das die Maßnahmen aus formalen Gründen als rechtswidrig eingestuft hatte.

Der weitgehende Einreisestopp für Ausländer gilt weiter - mit neuen Ausnahmen für Geschäftsleute aus EU-Staaten. Die Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Österreich wurden bis zum 14. Mai verlängert, wie Innenminister Jan Hamacek bekanntgab. Über Erleichterungen können sich Berufspendler freuen, die in Deutschland oder Österreich arbeiten. Sie dürfen nun täglich die Grenze überqueren, wenn sie alle 14 Tage einen aktuellen, negativen Test auf das Coronavirus vorlegen können.

Die schrittweise Wiedereröffnung der Geschäfte hat begonnen und soll nun beschleunigt werden, wie Handelsminister Karel Havlicek ankündigte. "Wir dürfen keinen einzigen Tag verschwenden, an dem wir die Wirtschaft wieder starten können - selbstverständlich ohne die Gesundheit zu gefährden", sagte er der Zeitung "Pravo".

Bereits von Montag an dürfen die Kurbäder des Landes wieder für heimische Gäste öffnen, wie das Gesundheitsministerium entschied. Davon profitieren besonders die Orte im westböhmischen Bäderdreieck zwischen Marienbad (Marianske Lazne), Karlsbad (Karlovy Vary) und Franzensbad (Frantiskovy Lazne).

Versammlungen mit mehr als zehn Personen bleiben indes verboten. Der Ausnahmezustand soll entgegen ursprünglicher Pläne bis zum 25. Mai verlängert werden. Das Außenministerium in Prag riet weiter von Auslandsreisen ab. Ausgenommen seien notwendige und dringliche Fälle. Grund seien die Einreiserestriktionen vieler Staaten.

Der neu gefundene Optimismus der Regierung in Prag ist nicht zuletzt auf den langsamen Anstieg der Fallzahlen zurückzuführen. Nach den Osterfeiertagen hatten Epidemiologen eine Spitzenbildung befürchtet, die aber ausblieb. In Tschechien gab es bis Freitag 7188 bestätigte Coronavirus-Infektionen. 213 Todesfälle wurden mit der Erkrankung in Verbindung gebracht.

Update, 24. April, 14.33 Uhr: Neue Corona-Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz sind aktuell 195 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ist eine mehr als am Vortag. 23 Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der Todesfälle ist unverändert bei fünf.

Das betroffene medizinische Personal:
  • 13 Personen Krankenhauspersonal
  • 3 Personen in ambulanten Arztpraxen
  • 2 Personen in Pflegediensten
  • Keine Personen in Pflegeheimen

Update, 24. April, 14.15 Uhr: "Ein letzter Raketenstart" am Kopp wurde abgesagt

Der geplante Abschied vom Kosmonaut Festival am 8. August 2020, "Ein letzter Raketenstart" wurde soeben von den Veranstaltern abgesagt. Traurige und zugleich aufmunternde Worte an alle Fans des Chemnitzer Festivals:

"Liebe Kosmonaut*innen ❤️

wie ihr bestimmt schon erfahren habt, wird es diesen Sommer keine Großveranstaltungen geben.
Das betrifft natürlich auch unseren LETZTEN RAKETENSTART, den wir mit Euch noch ein letztes Mal gemeinsam erleben wollten und nun schweren Herzens gänzlich absagen müssen.

Denn jetzt ist nicht mehr die richtige Zeit dem Vergangenen hinterher zu trauern, wir müssen momentan alle schauen, wie wir diese Krise gemeinsam bewältigen können.
Hier stehen Solidarität und das Verständnis der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen an erster Stelle. Wir freuen uns alle wieder auf Schweiß, Tränen und Heiserkeit auf Konzerten, jedoch müssen wir uns in der kommenden Zeit zurücknehmen und Geduld haben.

Wir möchten Euch gerne noch eine Sache ans Herz legen: Unterstützt weiterhin Eure Lieblingsfestivals, Eure Lieblingsbands und Künstler*innen, behaltet Eure Tickets für abgesagte und verlegte Konzerte und freut Euch auf weitere neue Konzertankündigungen. Haltet Ausschau nach weiteren Möglichkeiten Euren Lieblingsclub, Jugendzentrum, Kneipe, etc. zu unterstützen, damit auch hier die Zukunft ein wenig näher rücken kann.

Bleibt zuhause, bleibt gesund und haltet durch,
Euer Kosmonaut 🚀"

Update, 24. April, 13.29 Uhr: Sachsen hilft Tschechien mit Schutzmasken und Tests

Der Freistaat und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) unterstützen Tschechien im Kampf gegen das Coronavirus. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, übergaben am Freitag in Leipzig 3000 Schutzmasken und 2400 Sets für Corona-Tests an den tschechischen Bezirkshauptmann von Liberec, Martin Půta. Die Materialien sollen in Pflegeheimen eingesetzt werden, sagte Půta. Er brachte im Gegenzug etwa 10.000 Nano-Filter für Schutzmasken nach Sachsen mit.

"Wir sind sehr erleichtert über die Nachrichten der letzten Stunden", sagte Kretschmer. Das tschechische Kabinett hatte in der Nacht zu Freitag Erleichterungen für tschechische Berufspendler beschlossen, die in Deutschland oder Österreich arbeiten. Sie dürfen nun täglich die Grenze überqueren, wenn sie alle 14 Tage einen neuen, aktuellen Test auf das Coronavirus vorlegen können. Auch die Ausgangsbeschränkungen wurden aufgehoben. Er sei überzeugt, dass die Corona-Herausforderung besser gemeistert wird, "wenn wir es gemeinsam tun und wenn es nicht jeder für sich alleine tut", so Kretschmer.

Update, 24. April, 12.45 Uhr: Keine Neuinfektionen in Mittelsachsen

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es weiterhin keine Neuerkrankungen mehr. Seit 19. April hat sich die Zahl der positiven Corona-Fälle nicht verändert, sie liegt bei 241.

Update, 24. April, 12.40 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Zwickau

Im Landkreis Zwickau wurden bis zum heutigen Freitag 730 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 31 Personen sind in Folge einer Corona-Erkrankung verstorben (+2 zum Vortag).

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 13
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 16
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 47
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 44
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 5
  • Mülsen 12
  • Neukirchen 31
  • Oberlungwitz 45
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 120
  • Wildenfels 6
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 172

Update, 24. April 12.11 Uhr: Stadt geht gegen Pro Chemnitz-Demo-Zulassung vor

Wie Pro Chemnitz vermeldet, ist die Stadt gegen die Zulassung der Demo am Freitag in Beschwerde gegangen. "Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen wird im Laufe des Nachmittags entscheiden", heißt es weiter. Die Demo war am Donnerstagabend vom Verwaltungsgericht Chemnitz genehmigt worden, aber nicht wie gewünscht mit 500 Teilnehmern, sondern nur mit 15 (TAG24 berichtete). 

Update, 24. April 12.04 Uhr: Verkehrssicherheitstag auf dem Sachsenring abgesagt

Der Verkehrssicherheitstag 2020 fällt wegen der Corona-Krise aus. Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) sagte die Veranstaltung auf dem Sachsenring am Freitag ab. Mit rund 10 000 Besuchern fällt der Verkehrssicherheitstag unter das bis 31. August geltenden Verbot von Großveranstaltungen. "Die Absage schmerzt, aber sie ist unumgänglich. Es geht nach wie vor darum, erneut einen sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern", erklärte Dulig. Den nächsten Verkehrssicherheitstag solle es 2021 geben.

Update, 24. April 11.40 Uhr: Oberwiesenthal sagt "Danke"

In Oberwiesenthal blüht derzeit eine Wiese voller Holzblumen. Mit der Aktion bedankt sich die Stadt bei allen, die derzeit trotz der Corona-Krise täglich für uns arbeiten. Die ganze Geschichte könnt Ihr >>hier lesen.

Update, 24. April 11 Uhr: Gastwirte kämpfen für Zukunft

Deutschlandweit kämpfen Gastronomen am heutigen Freitag gegen für ihre Zukunft und kämpfen gegen die Corona-Schließungen. Auch Gastwirte in Chemnitz, Zwickau und dem Erzgebirge sind dabei.

Mehr als 50 Gastronomen waren bei dem Protest in Chemnitz dabei.
Mehr als 50 Gastronomen waren bei dem Protest in Chemnitz dabei.  © Sven Gleisberg

Update, 24. April, 8.53 Uhr: Jung will klare Perspektive für Lockerung der Beschränkungen

Der Deutsche Städtetag hat vor zu großer Zögerlichkeit bei der Lockerung der Corona-Beschränkungen gewarnt. "Es stimmt, dass wir nicht zu forsch sein dürfen", sagte der Städtetagspräsident und Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung. "Wir brauchen aber auch eine klare Perspektive", etwa für die Öffnung von Spielplätzen. Am Donnerstag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerügt, manche Bundesländer seien "zu forsch" bei der Lockerung der Schutzmaßnahmen.

Jung sagte, die Lockerungsdebatte müsse geführt werden, weil die Einschränkungen stark seien. "Wir spüren in unseren Städten, dass die große Mehrheit der Menschen geduldig ist, aber sich auch nach einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität sehnt." Für jeden Schritt der Lockerung müsse es eine Güterabwägung zwischen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen geben, forderte Jung. "Wenn Bund und Länder sich für bestimmte Lockerungen oder dagegen entscheiden, müssen sie konkret sagen, an welchen Zielen und Maßstäben sie sich dabei orientieren."

Update, 24. April, 6.34 Uhr: Zocken gegen soziale Isolation

Früher ein potenzieller Suchtmacher, heute ein Mittel gegen die soziale Isolation in Corona-Zeiten: Videospiele. Ob und wie das funktioniert, will eine Online-Umfrage der TU Chemnitz klären. Alles zum Thema könnt Ihr >>hier erfahren.

Nach dem Home-Office gönnt sich Stadtrat Toni Rotter (33, Chemnitz für alle) eine Runde Gaming gegen häusliche Isolation in Corona-Zeiten.
Nach dem Home-Office gönnt sich Stadtrat Toni Rotter (33, Chemnitz für alle) eine Runde Gaming gegen häusliche Isolation in Corona-Zeiten.  © Sven Gleisberg

Update, 24. April, 6.01 Uhr: Sachsens Museen bauen wegen Corona-Krise digitales Angebot aus

Sächsische Museen haben wegen der coronabedingten Zwangsschließung ihre Präsenz im Internet verstärkt. "Sie schlagen sich mit aller Kreativität und gehen neue Wege, indem sie auch digital ihre Einrichtungen öffnen", sagt ein Sprecher des Kulturministeriums in Dresden. Aber es gibt auch viele, vor allem kleine und private Einrichtungen, die von solchen Möglichkeiten träumen. "Akut machen wir uns vor allem Sorgen um Häuser, die in vergangenen Jahren im Zuge von Sparmaßnahmen der Kommunen ausgegliedert wurden", sagt die Direktorin der Landesstelle für Museumswesen, Katja Margarethe Mieth.

Das Fahrzeugmuseum in Chemnitz bietet digitale Inhalte an.
Das Fahrzeugmuseum in Chemnitz bietet digitale Inhalte an.  © Ralph Kunz

Update, 23. April, 19.54 Uhr: Corona-Zahlen für Sachsen

Die Grafik zeigt die Infektionen, Heilungen und Todesfälle im Freistaat Sachsen.
Die Grafik zeigt die Infektionen, Heilungen und Todesfälle im Freistaat Sachsen.  © TAG24

Update, 23. April, 18.22 Uhr: "Frische Luft zum Atmen": CFC-Chefin Polster lobt DFL-Solidarfonds

Der Chemnitzer FC zeigt sich über die angekündigte Finanzhilfe der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Vereine der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga erfreut. "Die kurzfristig in Aussicht gestellte Unterstützung gibt den Drittligisten frische Luft zum Atmen und zeigt die Solidarität innerhalb der Fußball-Familie", sagte die CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bestätigte am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung eine Zahlung von 7,5 Millionen Euro. Demnach sollen insgesamt 25 Teams der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga von dem Solidarfonds der DFL zu gleichen Teilen partizipieren. Der Chemnitzer FC würde demzufolge 300.000 Euro erhalten.

"Über die Zuwendung der DFL-Vereine freuen wir uns deshalb sehr. Respekt, Wertschätzung, Teamgeist und gegenseitige Hilfe machen den Sport aus. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des Chemnitzer FC bei allen 36 Bundesligaklubs und dem DFL-Präsidium für dieses Signal bedanken", erklärte Polster.

Update, 23. April, 18 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Erzgebirgskreis

Der Erzgebirgskreis meldet einen weiteren Corona-Todesfall. Es handelt es sich dabei um eine über 70-jährige Person.

Insgesamt erhöht sich damit die Zahl der Corona-Todesfälle im Erzgebirgskreis auf 38. Die Gesamtzahl infizierter Personen im Erzgebirgskreis beläuft sich aktuell auf 491.

Update, 23. April, 17.25 Uhr: Die aktuellen Zahlen für Sachsen

In ganz Sachsen haben sich bisher 4450 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Vortrag stieg die Zahl der registrierten Infektionen um 29. Damit gibt es nun schon seit Tagen einen Anstieg nur im zweistelligen Bereich. Anfang April war der Zuwachs noch dreistellig. 

Der positive Trend, dass sich nur wenige Menschen infizieren, halte an, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Binnen eines Tages sei die Zahl der Todesopfer aber um fünf auf 137 gestiegen. Köpping warnte davor, das Coronavirus auf die leichte Schulter zu nehmen. Es sei eine Bedrohung für das Leben: "Halten Sie Abstand und das Ganze mit Herz", sagte die Ministerin. 

So verteilen sich die Infizierten in Sachsen.
So verteilen sich die Infizierten in Sachsen.  © TAG24

Update, 23. April, 17.15 Uhr: Mehr Kinder und Schüler in Sachsen in Notbetreuung

In Sachsen sind immer mehr Kinder in Notbetreuung. Wie das Kultusministerium am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, wurden (Stand 22.4.) zuletzt rund 25.600 Jungen und Mädchen in den Kitas betreut. Damit haben sich die Zahlen in der Notbetreuung binnen weniger Tage mehr als verdoppelt. Vor einer Woche (15.4.) waren es noch rund 11.870 Kinder. "Dennoch sind die Einrichtungen in der Lage, mehrere kleine Gruppen zu bilden", sagte eine Sprecherin des Kultusministeriums. Damit werden derzeit etwa 14 Prozent der Kinder in Krippen und Kindergärten notbetreut. Die Zahlen basieren auf Abfragen in den Kommunen. Normalerweise kümmern sich die Erzieher in Sachsen um rund 179.300 Jungen und Mädchen.

Sachsen hatte am Montag die ersten Corona-Lockerungen eingeführt. Dafür wurde auch der der Kreis der Eltern, die in der Coronakrise Anspruch auf die Notbetreuung in Grundschulen und Kitas haben, erweitert - unter anderem auf Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher und Verkäufer.

An den Grundschulen machten nach Angaben des Kultusministeriums zuletzt knapp 6000 Schüler von der Notbetreuung im Freistaat Gebrauch (Stand 20.4.). Zu Beginn der Schulschließungen am 19. März waren es rund 1950 Kinder.

Update, 23. April, 17.11 Uhr: Oberverwaltungsgericht: Viele Anträge zur Corona-Schutz-Verordnung

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) registriert eine Zunahme von Anträgen in Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Verordnung. Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, sind bisher 13 Normenkontrollanträge gegen die Verordnung selbst in der Hauptsache eingegangen. Hinzu kamen 20 Normenkontrollanträge im Eilverfahren, von denen sechs bereits entschieden wurden. Über Normenkontrollanträge entscheidet das OVG in erster Instanz. "Bis über die Hauptsacheverfahren entschieden werden wird, dürfte schon wegen der laufenden Äußerungs- und Stellungnahmefristen noch einige Zeit vergehen", so der Gerichtssprecher. Die noch anhängigen Eilverfahren sollen hingegen möglichst noch bis Ende der kommenden Woche entschieden werden.

In mehreren Eilverfahren geht es laut Gericht um den Einzelhandel, etwa um die 800-Quadratmeter-Beschränkung. Daneben muss das Gericht die Zulässigkeit der Mundschutzpflicht prüfen, sowie die Beeinträchtigung von Gaststätten, Sonnenstudios und Anwaltskanzleien durch die Verordnung.

Neben den Normenkontrollanträgen gingen bisher drei Beschwerden gegen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte im Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Verordnung beim OVG ein. Das Oberverwaltungsgericht entscheidet in dem Fall in zweiter Instanz.

Update, 23. April, 17.05 Uhr: FSV Zwickau will mit virtuellem Fan-Sonderzug Geld sammeln

Fußball-Drittligist FSV Zwickau will mit einer virtuellen Fahrt in einem Fan-Sonderzug Geld sammeln, um die Corona-Krise zu meistern. Unter dem Motto "Egal wo du auch spielst – mit dem Zug durch unsere Geschichte" startet der Verein am Freitag die Spendenaktion mit dem Verkauf von entsprechenden "Fahrkarten". Ein Ticket kostet 1,75 Euro. Pro verkaufter Karte sollen zehn Cent Zwickauer Kultureinrichtungen zugute kommen.

"Wir sind zudem gespannt, ob wir mit über 50 000 verkauften Fahrkarten den bisherigen Zuschauerrekord von 1956 gegen Santiago de Chile auf der Halde knacken können", sagte FSV-Vorstandsmitglied Lutz Teichmann am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Die erste virtuelle Haltestelle wird am Sonntagabend das Stadion der Weltjugend in Berlin mit Geschichten zum Pokalsieg 1975 gegen Dynamo Dresden sein. Weitere neun Haltestellen werden folgen. "An jeglichen Haltestellen verbergen sich nicht nur spannende Geschichten sowie historische Ereignisse, sondern ebenso diverse Interviewsequenzen mit verdienten Spielern und Zeitzeugen. Der jeweils nächste Bahnhof sowie sämtliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Haltestellen werden auf der vereinseigenen Homepage veröffentlicht", heißt es in der FSV-Mitteilung.

Update, 23. April, 17 Uhr: Chemnitzer Bürgerfest abgesagt - Fördermittel nicht an Kulturszene

Nach der Absage des Chemnitzer Bürgerfestes "Herzschlag" wegen der Corona-Krise werden die beantragten Zuschüsse der Stadt nicht direkt den Kulturschaffenden zur Verfügung gestellt. Es gab noch keinen Fördermittelbescheid und daher auch keine "frei gewordenen Mittel", teilte die Stadt am Donnerstag mit. Zudem werde eine Umverteilung der Fördermittel nicht den ursprünglichen Empfängern überlassen. Die Veranstalter des Bürgerfestes hatten vorgeschlagen, das von der Stadt und Sponsoren eingesparte Geld in einen zentralen Fond einzuzahlen. Damit sollten Kulturschaffenden unterstützt werden.

Die Stadt betonte jedoch, dass noch in diesem Monat die Leitlinien Kultur: "Kultur - weiter Raum geben - partnerschaftlich durch die Krise" verabschiedet werden sollen. Bestandteil ist demnach das kommunale Sonderprogramm "In der Krise sichtbar und hörbar bleiben" mit einem Umfang von 250 000 Euro. Das Programm soll Kunst- und Kulturschaffenden mit jeweils maximal 1000 Euro ermöglichen, trotzdem kulturell und künstlerisch wirksam zu sein und damit nicht von der "kulturellen Bildfläche" zu verschwinden.

Das Bürgerfest "Herzschlag" war im Vorjahr als Ersatz für das zuvor abgesagte Chemnitzer Stadtfest ins Leben gerufen worden. 2018 war am Rande des Chemnitzer Stadtfestes ein Mann erstochen worden. In der Folge war es zu rassistisch motivierten Übergriffen und rechten Demonstrationen gekommen. Einer der Täter wurde zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.

Update, 23. April, 16.40 Uhr: Corona-Fälle in Chemnitz

In Chemnitz sind aktuell 194 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, das ist eine mehr als am Vortag. 

23 Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der Todesfälle ist unverändert bei fünf.

Update, 23. April, 15.15 Uhr: Kranke sollen Möglichkeit nutzen, sich testen zu lassen

Die Staatsregierung hat appelliert, sich bei Erkältungssymptomen unbedingt bei einem Arzt zu melden und sich auf Corona testen zu lassen. Die Testkapazitäten seien da.

Laut Gesundheitsministerin Petra Köpping (61, SPD) können in Sachsen derzeit täglich 10.000 Corona-Tests durchgeführt werden. Doch nur 30 bis 35 Prozent dieser Kapazität werde derzeit genutzt. Dies liege am Ende der Erkältungs- und Grippesaison - es gebe weniger Menschen mit Symptomen. Und nur mit Symptomen werde gemäß Empfehlung des RKI getestet.

Insbesondere auch Beschäftigte sollten bei Symptomen sofort handeln. "Nur so können wir die Infektionswegen nachverfolgen", so Köpping. Ein Test kostet übrigens 39 bis 49 Euro. Die Kosten spielten aber keine Rolle, nur die Vorgaben des RKI.

Update, 23. April, 15 Uhr: Sachsen will Saison der Theater und Orchester komplett beenden

Sachsen will die laufende Saison der Theater und Orchester wegen der Corona-Krise komplett vorzeitig beenden. Für staatliche Einrichtungen gilt das bereits, anderen Trägern wird das empfohlen, erklärte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Donnerstag beim Video-Briefing der Regierung. 

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Häuser das Ende der Spielzeit bereits verkündet, darunter die Dresdner Philharmonie und die Staatsoperette Dresden. Nach den Worten von Klepsch brauchen die Häuser jetzt vor allem eines: Planungssicherheit.

Update, 23. April, 14.45 Uhr: Innenminister: Corona-Krise hat Kriminalität sinken lassen

Die Coronavirus-Pandemie hat die Kriminalität in Sachsen bislang sinken lassen. Wie Innenminister Roland Wöller (CDU) am Donnerstag beim Video-Briefing der Regierung sagte, sei die Zahl der Straftaten seit Inkrafttreten der ersten Corona-Verordnung um etwa ein Viertel gesunken - bezogen auf den gleichen Vorjahreszeitraum. Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz sind dabei nicht berücksichtigt.

Der Rückgang betreffe nahezu alle Deliktbereiche. Diebstähle hätten um mehr als ein Drittel abgenommen, etwa Wohnungseinbrüche und Kfz-Diebstähle. Die Menschen würden sich häufiger zu Hause aufhalten, das Diebesgut sei schwerer ins Ausland zu verbringen. Bei Körperverletzungen wurde eine Reduzierung um 17 Prozent registriert.

Update, 23. April, 14 Uhr: Kretschmer für längere Steuererleichterungen in der Gastronomie

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kann sich eine längere Dauer der Steuererleichterungen für Gastronomiebetriebe gut vorstellen. "Ich gehe davon aus, dass die Reduzierung des Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie über den Sommer 2021 hinaus verlängert wird", sagte er am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Zugleich deutete er eine mögliche Lockerung von Einschränkungen für Freiluftgaststätten in Sachsen an.

Die Koalition in Berlin hatte sich am Mittwoch darauf verständigt, die Mehrwertsteuer für Speisen ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent zu senken. Bisher gilt für Speisen, die in einem Restaurant, einem Café oder einer Bar verzehrt werden, ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Für Gerichte, die der Gast mitnimmt oder nach Hause bestellt, fallen in der Regel nur 7 Prozent an. Nun sollen generell 7 Prozent gelten.

"Gastwirte und Hoteliers tragen besonders schwer an der Corona- Pandemie. Diese Steuersenkung ist ein gutes Instrument und macht der Branche Hoffnung", sagte Kretschmer. Niedrigere Steuern würden helfen, wirtschaftliche Kraft zurück zu gewinnen. Sachsen arbeite gemeinsam Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes an Maßgaben, die eine Ausweitung der Gastronomie trotz Corona ermöglichen: "Immer unter der Voraussetzung, dass die Infektionszahlen beherrschbar bleiben, könnte Ende Mai über Freiluftgastronomie mit Selbstbedienung entschieden werden."

Update, 23. April, 13.44 Uhr: Uni Freiberg lockert Corona-Regeln leicht

Ab 4. Mai sollen an der Technischen Universität (TU) Bergakademie Freiberg wieder einzelne Präsenz-Lehrveranstaltungen stattfinden. Etwa Praktika in Chemie oder Geologie, die durch kontaktlose Formate nicht ersetzt werden können, sollen unter Hygienemaßnahmen durchgeführt werden, teilte die Universität am Donnerstag mit. 

Weiterhin blieben dennoch digitale Lehrformate die Regel bis zum Ende des Sommersemesters. Mehr als 500 Lehrveranstaltungen finden nach Universitätsangaben derzeit digital statt.

Update, 23. April, 13.18 Uhr: Keine Neuinfektionen im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen meldet keine weiteren Corona-Infektionen. Seit dem 19. April blieb die Zahl der Infizierten (241) gleich.

Update, 23. April, 12.35 Uhr: Kunst- und Kulturfestival "Begehungen" soll im Sommer stattfinden!

Das Chemnitzer Kunst- und Kulturfestival "Begehungen" soll trotz Corona im Sommer stattfinden! Das teilen die Veranstalter mit. "Wir diskutieren intern, aber auch mit den Genehmigungsbehörden, verschiedene Varianten der Durchführung."

Denkbar wäre, dass wenige Menschen die Ausstellung gelassen werden. Dafür sollen allerdings mehr Öffnungstage angeboten werden.

Das Kunst- und Kulturfestival soll vom 13. - 16. August im Chemnitzer Heckert-Gebiet stattfinden. Bis zu 20 Künstler sollen die leer stehende Kaufhalle in der Walter-Ranft-Straße sowie Teile eines Plattenbaus in der Friedrich-Viertel-Straße zum Leben erwecken (TAG24 berichtete)

Update, 23. April, 12.26 Uhr: Landesdirektion prüft Beschluss zu Abstandsregeln in Einrichtungen

Die Landesdirektion Sachsen will gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Leipzig zu den Abstandsregeln in Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber vorgehen. "Weil das Gericht die Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht nicht zugelassen hat, suchen wir nun nach einem anderen rechtlichen Weg", sagte der Sprecher der Landesdirektion Sachsen, Holm Felber, auf Anfrage am Donnerstag.

Das Verwaltungsgericht hatte am Mittwoch klargestellt, dass die Abstandsregel auch in den Aufnahmeeinrichtungen zu gelten haben. Es hob daraufhin die Pflicht eines Asylbewerbers auf, in dieser Einrichtung wohnen zu müssen. Der Mann hatte angegeben, dass er sich mit einem anderen Bewohner ein vier Quadratmeter kleines Zimmer in der Einrichtung im Landkreis Nordsachsen teilen müsse. Zudem seien die Toiletten, Duschen sowie die Küche für etwa 50 Menschen vorgesehen.

Die Landesdirektion wies diese Behauptungen zurück. "Jeder Bewohner hat mindestens sechs Quadratmeter Fläche für sich", erläuterte Felber. Zudem habe es nach dem Inkrafttreten der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung einige Änderungen gegeben. So wurden Familien zusammengelegt und das Essen nicht mehr im Saal, sondern in den Zimmern ausgegeben. "Unsere Stellungnahme kam allerdings nach der vorgegebenen Frist beim Verwaltungsgericht an", erläuterte Felber.

Laut Felber ist unklar, ob der Beschluss sofort umgesetzt und der Bewohner woanders untergebracht werden muss. Insgesamt leben nach Angaben der Landesdirektion derzeit 2649 Menschen in den zehn Aufnahmeeinrichtungen in Sachsen. Die Gesamtkapazität beträgt 4330 Plätze.

Update, 23. April, 12.23 Uhr: Schutzmaßnahmen an Schulen - Landesschülerrat fordert Kontrollen

Der Landesschülerrat (LSR) Sachsen hat Kontrollen an Schulen gefordert, um zu prüfen, ob Corona-Schutzmaßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt werden. Laut LSR werden die Hygienemaßnahmen und Schutzregelungen nicht überall umgesetzt. 

"Diese Inkonsequenz ist inakzeptabel", teilte Landesschülersprecherin Joanna Kesicka am Donnerstag mit. Gerade Abstandseinhaltung und Hygienevorschriften müssten unbedingt beachtet werden - und gegebenenfalls von Schulaufsichtsbehörden kontrolliert werden. "Sollten einzelne Schulen es partout nicht leisten können, die Vorgaben einzuhalten, braucht es für sie einen Sonderweg – bis hin zu einer Verlängerung der Schließung dieser Schule", sagte Kesicka weiter.

Seit Montag bereiten sich Abiturienten in Sachsens Schulen auf ihre Prüfungen vor, am Mittwoch öffneten die Schulen für Abschlussklassen anderer Schularten.

Update, 23. April, 11.38 Uhr: Sieben Neuinfektionen und ein Todesfall im Landkreis Zwickau

Wie der Landkreis Zwickau mitteilt, wurden bis Donnerstag insgesamt 724 (+7 zum Vortag) Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt sind bisher 29 (+1 zum Vortag) Erkrankte gestorben.

So sieht es in den einzelnen Kommunen aus:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 13
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 16
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 47
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 43
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 5
  • Mülsen 11
  • Neukirchen 31
  • Niederfrohna 0
  • Oberlungwitz 45
  • Oberwiera 0
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • Schönberg 0
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 119
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 170

Update, 23. April, 10.24 Uhr: Sachsens Wirtschaftsminister Dulig fordert Nachbesserungen bei Kurzarbeitergeld

Für Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig greifen die von der großen Koalition beschlossenen Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld zu kurz - vor allem mit Blick auf Ostdeutschland. "Da müssen wir nachbessern", forderte der SPD-Politiker am Donnerstag. Dulig verwies auf die besondere Situation im Osten mit geringeren Löhnen und weniger tarifgebundenen Unternehmen.

In Sachsen gebe es zudem bundesweit den größten Anteil von Menschen, die Mindestlohn beziehen. 85 Prozent der Kurzarbeitergeld-Bezieher liegen unterhalb des Lohndurchschnitts. Deswegen sei eine schnelle Anhebung des Kurzarbeitergeldes nötig, sagte Dulig. "Wir brauchen jetzt eine Regelung und nicht erst in vier oder sieben Monaten."

Die Spitzen der großen Koalition hatten sich in der Nacht zum Donnerstag auf ein höheres Kurzarbeitergeld verständigt. 

Das Paket sieht vor, dass betroffene Arbeitnehmer vom 1. Mai bis zum Jahresende mehr hinzuzuverdienen dürfen - bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens. Zudem wird das Kurzarbeitergeld befristet bis zum Jahresende ab dem vierten Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem achten Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) aufgestockt.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig fordert Nachbesserungen bei Kurzarbeitergeld.
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig fordert Nachbesserungen bei Kurzarbeitergeld.  © Sebastian Kahnert/ZB/dpa

Update, 23. April, 8 Uhr: Spritpreise im Keller, doch kaum jemand tankt!

Die Spritpreise an den Tankstellen rutschen seit Tagen ins Bodenlose. Kunden jubeln über den Dieselpreis von 98,9 Cent - der niedrigste Stand seit Jahren. Kein Grund zur Freude dagegen für Tankstellenpächter: Weniger Kunden, weniger Berufs- und Lieferverkehr, weniger Shop-Käufe drücken die Branche an den Rand des Ruins.

Pächter müssen nun Kosten senken, Öffnungszeiten kürzen und Mitarbeiter nach Hause schicken.

>>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Pächter Sergej Schumacher (41) hofft an der BayWa-Tankstelle auf schnelle Verkehrsbelebung durch Ende des Lockdowns.
Pächter Sergej Schumacher (41) hofft an der BayWa-Tankstelle auf schnelle Verkehrsbelebung durch Ende des Lockdowns.  © Kristin Schmidt

Update, 22. April, 20.02 Uhr: Corona-Zahlen zu Sachsen

Die Grafik zeigt die Zahl der Infizierten, die Heilungen und die Todesfälle.
Die Grafik zeigt die Zahl der Infizierten, die Heilungen und die Todesfälle.  © TAG24

Update, 22. April, 18.15 Uhr: Volkswagen fährt Produktion wieder hoch - Start in Zwickau

Beim Autobauer Volkswagen läuft am Donnerstag nach mehr als fünf Wochen Corona-Stillstand die Fahrzeugproduktion langsam wieder an. Den Anfang macht das Werk im sächsischen Zwickau, wo seit November mit dem ID3 der vollelektrische Hoffnungsträger des Konzerns gebaut wird. Zeitgleich soll das Motorenwerk Chemnitz schrittweise wieder hochgefahren werden, teilte das Unternehmen im Vorfeld mit. Die Gläserne Manufaktur in Dresden folgt demnach am kommenden Montag, ebenso wie die Werke in Wolfsburg, Emden und Hannover.

Um die Sicherheit der rund 10.000 Mitarbeiter an den drei sächsischen Standorten zu gewährleisten, setzt VW unter anderem auf verschärfte Hygienestandards und kürzere Reinigungsintervalle. So sollen die Arbeiter in Bereichen, in denen Abstände von 1,5 Metern nicht möglich sind, einen Mund-Nasenschutz tragen. Zudem sollen die Taktzeiten deutlich verlangsamt werden.

Zwickau ist damit das erste VW-Fahrzeugwerk in Deutschland, das den Betrieb wieder aufnimmt. Im slowakischen Bratislava sind die Bänder schon am Montag angelaufen. Auch einige Komponentenwerke des Konzerns produzieren bereits wieder.

Update, 22. April, 17.45 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Erzgebirgskreis

Im Erzgebirgskreis gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen. Es handelt sich dabei um eine über 90-jährige Person.

Insgesamt erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Erzgebirgskreis damit auf 37. Die Gesamtzahl infizierter Personen im Erzgebirgskreis beläuft sich aktuell auf 485.

Update, 22. April, 16.45 Uhr: Innung fordert Öffnung der Bäckerei-Cafés

Sachsens Bäcker haben eine schrittweise Öffnung der Bäckerei-Cafés trotz der Corona-Pandemie unter angemessenen Hygienemaßnahmen gefordert. Es sei durchaus möglich, in den Cafés ausreichend Abstand zu gewährleisten, sagte Landesobermeister Roland Ermer vom Landesinnungsverband Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen am Mittwoch.

"Bäckerei-Cafés sind in der Regel keine Treffpunkte größerer Gruppen. Sie dienen eher als Sitzgelegenheit bei einer typischerweise kurzen Verweildauer".

Zudem forderte der Verband die Verringerung des Mehrwertsteuersatzes auf gastronomische Leistungen von derzeit 19 Prozent auf den für Lebensmittel geltenden Satz von 7 Prozent.

Eine Umfrage unter 48 Betrieben habe ergeben, dass 79 Prozent der Bäcker von Umsatzrückgängen betroffen seien, teilte der Verband mit. Demnach müssen die Bäckereien bis zu 80 Prozent Einbußen verkraften. In Sachsen gibt es rund 970 Bäckereien.

Update, 22. April, 15.20 Uhr: Corona-Ambulanz in der Messe Chemnitz passt Öffnungszeiten an

Die Corona-Ambulanz in der Messe wird ab Montag (27.4.) ihre Öffnungszeiten weiter anpassen: Wochentags ist sie dann von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Am Wochenende ist der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117 erreichbar.

Die Corona-Ambulanz in der Messe Chemnitz passt ab Montag ihre Öffnungszeiten an.
Die Corona-Ambulanz in der Messe Chemnitz passt ab Montag ihre Öffnungszeiten an.  © Kristin Schmidt

Update, 22. April, 15.17 Uhr: Fünfter Corona-Todesfall in Chemnitz

193 Personen wurden in Chemnitz positiv auf das Coronavirus getestet, eine mehr als am Vortag. 23 Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt.

Außerdem gibt es einen fünften Todesfall: Ein 90-jähriger Patient mit Vorerkrankungen ist im Krankenhaus Lichtenstein verstorben. Der Patient lebte zuletzt in Oberlungwitz, war aber noch in Chemnitz gemeldet - zählt damit in die Chemnitzer Statistik.

Update, 22. April, 15.10 Uhr: Kretschmer sieht Nachholbedarf beim Kurzarbeitergeld

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat sich in der Corona-Krise für ein höheres Kurzarbeitergeld ausgesprochen. Darüber gebe es in Sachsen ein gemeinsames Verständnis. 60 bis 67 Prozent seien für Menschen mit einem niedrigen Einkommen zu wenig, sagte er am Mittwoch in Dresden beim täglichen Video-Briefing der Regierung. Deshalb unterstütze man Bemühungen, zu einem Wert von 80 bis 85 Prozent vom letzten Nettolohn zu kommen. "Ich denke, vor allen in den Bereichen, wo die Einkommen sehr niedrig sind, ist das zwingend geboten und sollte auch ergriffen werden."

Auch mit Blick auf die geforderte Senkung des Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie wäre ein Zeichen des Koaltionsausschusses in Berlin am Mittwochabend «mehr als wünschenswert», so Kretschmer. 

"Die Unternehmen brauchen ein Licht am Ende des Tunnels."

Update, 22. April, 15.05 Uhr: Landessportbund Sachsen startet Soforthilfe-Rettungspaket

Der Landessportbund Sachsen (LSB) hat seinen Vereinen in der Corona-Krise finanzielle Unterstützung in Form einer einmaligen Soforthilfe-Zahlung sowie eines Liquiditätsdarlehens zugesagt. Das teilte der LSB am Mittwoch mit. Demnach erließ das Sächsische Innenministerium eine entsprechende Förderrichtlinie.

"Ich freue mich, dass die Landesregierung unserer Forderung nach einer finanziellen Unterstützung für Sportvereine nachkommt. Die Bemühungen des LSB als Sportdachorganisation sind aktuell darauf gerichtet, das bestehende, jahrelang vor allem durch ehrenamtliches Engagement gewachsene Sportsystem im Freistaat für die Zeit nach Corona zu erhalten. Diese Unterstützung für unsere Vereine ist dafür ein bedeutender Schritt", sagte LSB-Präsident Ulrich Franzen. Die Soforthilfe-Zuschüsse für Vereine können bis zu 10.000 Euro, die Darlehen zur Liquiditätssicherung bis zu 350.000 Euro betragen.

Sportminister Professor Roland Wöller will mit dem auf den Weg gebrachten Paket "Einnahmeausfälle und wirtschaftliche Schieflagen durch die Corona-Krise abfedern. Ziel ist es, den Vereinen in Sachsen schnell und unbürokratisch zu helfen und damit wichtige Sportstrukturen im Freistaat zu erhalten." 

Für die Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung ist die Sächsische Aufbaubank zuständig. Die Beantragung der Soforthilfe erfolgt über den Landessportbund Sachsen.

Update, 22. April, 15 Uhr: Chemnitzer Bürgerfest abgesagt - Geld soll an Künstler gehen

Das für Ende August geplante Chemnitzer Bürgerfest "Herzschlag" ist wegen der Corona-Krise abgesagt worden. Die Festlegungen der Bundesregierung, bis zum 31. August dieses Jahres keine Großveranstaltungen zuzulassen, seien richtig, erklärte der Verein Chemnitzer Bürgerfes am Mittwoch. Zugleich schlugen die Veranstalter in einem offenen Brief an den zuständigen Bürgermeister Ralph Burghart (CDU) vor, das von der Stadt und Sponsoren eingesparten Geld in einen zentralen Fond einzuzahlen.

Das Geld solle für die Kulturschaffenden verwendet werden, die durch die Corona-Krise ohne Unterstützung nicht überleben würden, hieß es in dem Schreiben. Durch die Corona-Pandemie sei die Existenz vieler Clubs, Veranstalter, Schausteller und möglicherweise auch die von Vereinen akut in Gefahr.

Das Bürgerfest "Herzschlag" war im Vorjahr als Ersatz für das zuvor abgesagte Chemnitzer Stadtfest ins Leben gerufen worden. 2018 war am Rande des Chemnitzer Stadtfestes ein Mann erstochen worden. In der Folge war es zu rassistisch motivierten Übergriffen und rechten Demonstrationen gekommen. Einer der Täter wurde zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.

Das Bürgerfest "Herzschlag" war im Vorjahr als Ersatz für das zuvor abgesagte Chemnitzer Stadtfest ins Leben gerufen worden.
Das Bürgerfest "Herzschlag" war im Vorjahr als Ersatz für das zuvor abgesagte Chemnitzer Stadtfest ins Leben gerufen worden.  © Maik Börner

Update, 22. April, 14.50 Uhr: Videotelefonie statt Besuche im Gefängnis in der Corona-Krise

Sachsens Häftlinge können nun mit Hilfe von Videotelefonie virtuellen Besuch von ihren Familien und Freunden bekommen. Verteilt auf zehn Vollzugsanstalten wurden am Dienstag 33 Videobesuchsplätze eingerichtet, wie das Justizministerium am Mittwoch in Dresden mitteilte. 

Vollzugsbedienstete stellen dabei von einem Notebook aus eine Internetverbindung her. Die Gefangene können dann über einen Monitor mit integrierter Webcam und Headset eine Videoverbindung nutzen. Wegen der Corona-Pandemie gilt in Sachsens Gefängnissen seit mehr als vier Wochen ein Besuchsverbot.

"Gerade für Eltern und Kinder ist das Besuchsverbot besonders gravierend. Dass mit dieser Technik Gefangene Kontakt zu ihren Kindern halten können, ist im Sinne eines familienorientierten Strafvollzugs enorm wichtig und stärkt die sozialen Bindung", betonte Justizministerin Katja Meier (Grüne).

Update, 22. April, 13.52 Uhr: Brauereien von Corona-Krise stark betroffen

Die deutschen Brauereien leiden unter der Corona-Krise. Zum Internationalen Tag des Bieres an diesem Donnerstag zeichnen sie eine düsteres Bild für das Jahr 2020. Der Fassbierverkauf ist im März nahezu vollständig eingebrochen. 

Zwar verzeichnen die großen Brauereien einen erhöhten Absatz an Flaschen- und Dosenbier, doch könne dies die Ausfälle durch die Schließung der Gastronomie und der Absage von Volksfesten und Großveranstaltungen wie der Fußball-EM und den damit verbundenen fehlenden Fassbierabsätzen nicht kompensieren.

"Es wird hier keinen Nachholeffekt geben", sagt Barbara Sarx-Lohse, Geschäftsführerin des Sächsischen Brauerbundes. Es sei daher wichtig, dass es schnelle unbürokratische Hilfe für die Gastronomie und die kleinen Gasthausbrauereien gibt. 

"Nur dann werden viele Gasthäuser nach der Krise wieder öffnen können", betont Sarx-Lohse. Genaue Zahlen, wie sich die Corona-Pandemie für die Brauereien seit März ausgewirkt hat, liegen derzeit noch nicht vor.

Der Fassbierverkauf ist im März nahezu vollständig eingebrochen.
Der Fassbierverkauf ist im März nahezu vollständig eingebrochen.  © imago images/Ralph Peters

Update, 22. April, 13.17 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Zwickau

Wie der Landkreis Zwickau mitteilt, wurden bis Mittwoch insgesamt 717 (+8 zum Vortag) Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt sind bisher 28 (+2 zum Vortag) Erkrankte gestorben.

So sieht es in den einzelnen Kommunen aus:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 13
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 16
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 45
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 43
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 5
  • Mülsen 11
  • Neukirchen 31
  • Niederfrohna 0
  • Oberlungwitz 45
  • Oberwiera 0
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • Schönberg 0
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 119
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 165

Update, 22. April, 12.45 Uhr: Dulig erwartet deutliche Einbußen in Sachsens Automobilbranche

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) rechnet mit deutlichen Einbußen für die Automobilbranche im Freistaat. "Natürlich wird man in einigen Monaten in den Branchenbilanzen für das erste Halbjahr 2020 einen deutlichen coronabedingten Rückgang ausweisen müssen", sagte er am Mittwoch in Dresden vor Wiederaufnahme der Produktion bei VW in Zwickau. Kurzarbeit und umfangreiche Hilfsprogramme von EU, Bund und Freistaat für Unternehmen würden aber helfen, solche schwerwiegenden vorübergehenden Krisenzeiten einigermaßen unbeschadet zu überstehen. "Das alles stimmt mich zuversichtlich, dass wir in einigen Monaten zu alter Stärke zurückfinden werden."

Das Fahrzeugwerk Zwickau nimmt am Donnerstag die Produktion des Elektrofahrzeugs ID.3 wieder auf. Es ist der erste der deutschen Volkswagen-Standorte dieser Art, der die Produktion behutsam wieder hochfährt. Nach Angaben des Geschäftsführers Technik und Logistik von Volkswagen Sachsen, Reinhard de Vries, gelten Schutzmaßnahmen wie Mund-Nase-Schutz-Pflicht in bestimmten Bereichen ohne ausreichend Abstand sowie die Aufforderung an die Mitarbeiter, bei Arbeitsantritt die Temperatur zu messen. 

"Insbesondere die Zulieferer, die in Sequenz fertigen und den Fahrzeugwerken direkt vorgelagert sind, als auch die werksnahen Dienstleistungen brauchen den Wiederanlauf dringend", sagte Dirk Vogel vom Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ).

Die Bodengruppe des VW ID.3 läuft durch eine Fertigungslinie im Karosseriebau des Volkswagen-Werkes Sachsen in Zwickau.
Die Bodengruppe des VW ID.3 läuft durch eine Fertigungslinie im Karosseriebau des Volkswagen-Werkes Sachsen in Zwickau.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 22. April, 10.48 Uhr: Sachsen gibt halbe Milliarde Euro für Corona-Hilfen frei

Der Haushalts- und Finanzausschuss des sächsischen Landtages hat am Dienstagabend mehr als eine halbe Milliarde Euro für Corona-Hilfen freigegeben. Das Geld fließt in die Wirtschaft, wo der Bedarf groß ist, aber auch in den Sozialbereich, wie Grüne-Fraktionsch

efin und -Finanzexpertin Franziska Schubert am Mittwoch mitteilte. Berücksichtigt werden Kleinstunternehmer, kleine und mittlere Betriebe in der Landwirtschaft und im Gartenbau, die hohe Einnahmeverluste haben.

Weitere Mittel stehen für Sport, Kultur und Bildung zur Verfügung sowie zur Unterstützung für Erwerbstätige mit Verdienstausfall aufgrund von Quarantänemaßnahmen und der Schließung von Kitas und Schulen. "Das ist ein weiterer Schritt, um soziale Härten abzufedern", so Schubert.

Update, 22. April, 9.21 Uhr: Pro Chemnitz meldet zweite Demo an

Die rechtsextreme Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" plant eine weitere Demo gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.

Die Kundgebung soll wieder am Nischel stattfinden. Unter dem Motto "Freiheit verteidigen" ruft die Bewegung auf Facebook am Freitag zu einer Demo am Karl-Marx-Monument auf. 

Am Montag demonstrierte die rechtsextreme Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" das erste Mal gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Am Freitag soll die zweite Demo stattfinden.
Am Montag demonstrierte die rechtsextreme Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" das erste Mal gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Am Freitag soll die zweite Demo stattfinden.  © Maik Börner

Update, 22. April, 6.25 Uhr: Politiker fordern Gratis-Masken für Chemnitz

Beim Einkauf oder im Nahverkehr gilt Maskenpflicht. Doch weil nicht jeder Zugriff auf Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen hat, fordert die Grünen-Stadtratsfraktion eine Verteilstelle für selbstgenähte Masken in Chemnitz.

In Dresden lässt der Oberbürgermeister diese Woche 200.000 Masken gratis an die Bürger verteilen. Am Montag führte die Ausgabe von den ersten rund 20.000 Masken am Rathaus zu Warteschlangen (TAG24 berichtete).

"Auch die Stadt Chemnitz sollte umgehend aktiv werden und eine Annahme- und Ausgabestelle für den selbst genähten Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung stellen", fordert nun die Co-Vorsitzende der Grünen in Sachsen, Christin Furtenbacher (35).

>>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Update, 21. April, 19 Uhr: Italienische Patienten aus Klinikum entlassen

Gute Nachrichten aus dem Klinikum Chemnitz: Nach rund drei Wochen konnten am heutigen Dienstag die beiden italienischen Covid-19-Patienten entlassen werden. "Die Mitarbeiter der behandelnden Intensivstation der Klinik für Innere Medizin IV (Pneumologie) haben – gemeinsam mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Dirk Balster und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Hammerschmidt – die zwei Männer verabschiedet. Wir wünschen weiterhin viel Gesundheit. Le auguriamo ancora una buona salute. 🧡", teilte das Krankenhaus auf Facebook mit.

Update, 21. April, 17.50 Uhr: Weiterer Todesfall im Erzgebirge

Im Erzgebirgskreis ist eine weitere Person mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Wie der Landkreis mitteilt, handelt es sich dabei um eine über 80-jährige Person. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Erzgebirge auf 36. 

Insgesamt wurden in dem Landkreis bisher 478 Personen positiv auf das Virus getestet.

Update, 21. April, 17.44 Uhr: Beschaffung von Schutzausrüstung gestaltet sich schwierig

Die Beschaffung von Schutzausrüstung stellt den Freistaat vor große Herausforderungen. Es sei "ein tägliches Bangen", ob Lieferungen eintreffen, sagte Jens Naumann, Leiter der sogenannten "Task Force Beschaffung" des sächsischen Innenministeriums, am Dienstag in Leipzig. Beim Logistikunternehmen Kühne und Nagel in Leipzig werden seit Ende März Schutzmasken, -brillen, -kittel und Einmalhandschuhe zentral gesammelt und nach Bedarf etwa an Krankenhäuser, Schulen, Polizei sowie Pflegeheime in ganz Sachsen verteilt.

Das Innenministerium geht davon aus, dass in sechs Monaten in Sachsen 15 Millionen medizinische Schutzmasken benötigt werden. Weil bei den Lieferungen aus China mit Verzögerungen gerechnet werden müsse, habe der Freistaat 16,5 Millionen Masken der Schutzklasse FFP2 bestellt.

Bislang seien davon jedoch nur eine Million medizinische Schutzmasken im Zentrallager in Leipzig angekommen.

Update, 21. April, 17.13 Uhr: Sachsen zahlt Ausbildungszuschuss für Unternehmen

Sachsen will von der Corona-Krise betroffene Ausbildungsbetriebe mit einem Zuschuss unterstützen. Gewährt werden soll die Hilfe Firmen in Kurzarbeit und mit bis zu 250 Mitarbeitern, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts. Die neue Förderrichtlinie sieht die Übernahme der jeweiligen Ausbildungsvergütung über einen Zeitraum von sechs Wochen vor - bis zum Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

"Wir wollen sowohl unsere Auszubildenden vor Entlassungen schützen, als auch Ausbildungsbetriebe unterstützen und diejenigen schnell von den Lohnkosten für ihre Azubis entlasten, die von Kurzarbeit betroffen sind", so Dulig. Er rechnet damit, dass zwischen 5500 und 9000 Betriebe die Leistung in Anspruch nehmen. Rund zehn Millionen Euro stehen zur Verfügung.

Update, 21. April, 17.05 Uhr: So hilft die TU Chemnitz bei der Bewältigung der Corona-Krise

Unterstützung von medizinischen Einrichtungen, Herstellung von Desinfektionsmittel und psychologische Beratung: Die TU Chemnitz ist zur Zeit auf verschiedenen Gebieten tätig, um während der Corona-Pandemie zu helfen. Was die Forscher alles machen, könnt Ihr >> hier in unserem ausführlichen Bericht erfahren.

Update, 21. April, 16.40 Uhr: Seit zwei Tagen keine neuen Corona-Fälle in Chemnitz

Die Stadt Chemnitz meldet, dass es seit die Zahl der Corona-Fälle in der Stadt seit zwei Tagen unverändert ist. Bislang wurden 192 Personen in der Stadt positiv auf das Virus getestet, 31 Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. 

Update, 21. April, 16.35 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Vogtland

Der Vogtlandkreis meldet am Dienstag insgesamt 285 bestätigte Coroanfälle, das sind fünf mehr als am Montag. 129 Erkrankte gelten inzwischen wieder als genesen.

So sieht es in den Kommunen aus:

  • Adorf/Vogtl. 5
  • Auerbach/Vogtl. 16
  • Bad Brambach 1
  • Bad Elster 5
  • Ellefeld 10
  • Elsterberg 7
  • Falkenstein/Vogtl. mit Grünbach, Neustadt/Vogtl. 25
  • VV Jägerswald (Bergen, Tirpersdorf, Theuma, Werda) 2
  • Klingenthal 2
  • Lengenfeld 9
  • Markneukirchen 2
  • Muldenhammer 4
  • Netzschkau / Limbach 12
  • Neumark 13
  • Oelsnitz/Vogtl. mit Bösenbrunn, Eichigt, Triebel/Vogtl. 13
  • Pausa-Mühltroff 1
  • Plauen 28
  • Pöhl 3
  • Reichenbach im Vogtland / Heinsdorfergrund 84
  • Rodewisch 15
  • Rosenbach/Vogtl. 1
  • Schöneck/Vogtl. / Mühlental 1
  • Steinberg 5
  • Treuen/Neuensalz 18
  • Weischlitz 3

Update, 21. April, 15.12 Uhr: Zahl Corona-Infizierter in Sachsen steigt langsamer

In Sachsen haben sich bisher nachweislich 4342 Frauen und Männer mit dem Coronavirus infiziert. Das sind nach Angaben des Regierungssprechers vom Dienstag 19 Fälle mehr als am Vortag. Insgesamt 119 Menschen starben im Zusammenhang mit der Infektion (Vortag: 111).

Unterdessen ist die Zahl der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz gestiegen. Bislang habe die Polizei täglich zwischen 100 und 200 Verstöße registriert, erklärte Innenminister Roland Wöller (CDU). Am Montag habe es mit mehr als 500 Fällen einen "Spitzenwert" gegeben. Unter anderem erklärte der Innenminister den Anstieg der Zahlen durch Versammlungen vor allem in den Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz.

Update, 21. April, 14 Uhr: Keine weiteren Infizierten im Landkreis Mittelsachsen

Seit Sonntag hat es im Landkreis Mittelsachsen keinen Anstieg bei den Corona-Infizierten gegeben. Die Zahl blieb mit 241 Infektionen bis zum heutigen Dienstag gleich.

Update, 21. April, 13.54 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Zwickau

Wie der Landkreis Zwickau mitteilt, wurden bis Dienstag insgesamt 709 (+2 zum Vortag) Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt sind bisher 26 (+2 zum Vortag) Erkrankte gestorben.

So sieht es in den einzelnen Kommunen aus:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 11
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 16
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 45
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 42
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 5
  • Mülsen 8
  • Neukirchen 31
  • Oberlungwitz 46
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 117
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 164

Update, 21. April, 13.25 Uhr: Kinderfest auf der Küchwaldwiese fällt aus

Das geplante Kinderfest am 7. Juni 2020 auf der Küchwaldwiese wird fällt aus. Das teilt der Veranstalter mit. Einen Ausweichtermin gäbe es nicht. 

"Gesundheit und Sicherheit haben oberste Priorität. Dies, die notwendige Planungssicherheit und der Qualitätsanspruch an das Fest sind nicht gegeben", so der Veranstalter. 

Update, 21. April, 13.03 Uhr: Polizei löst verbotene Versammlung nach Pro Chemnitz-Demo auf

Nach der Pro Chemnitz-Demo am gestrigen Montag, stellten Chemnitzer Polizisten abends - gegen 19 Uhr - eine Ansammlung von neun Personen in der Brauhausstraße fest. 

Als die Personen die Polizisten bemerkten, verschwanden sie mehrheitlich im Gebäude. "Die Einsatzkräfte prüften daraufhin das Objekt, wobei sich herausstellte, dass sich sechs Personen verbotenerweise gemeinsam in einem Büro aufhielten", so ein Sprecher der Polizei.

Gegen die Gruppe wurden Platzverweise ausgesprochen, sieben von ihnen bekamen eine Anzeige wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Update, 21. April, 11.52 Uhr: CFC-Insolvenzverwalter fordert staatliche Hilfen für Drittligisten

Insolvenzverwalter Klaus Siemon vom Chemnitzer FC fordert mehr politische und finanzielle Unterstützung für die Clubs der 3. Fußball-Liga. "Wenn der Zustand, der zum Ausschluss von Zuschauern führt, absehbar nicht zu korrigieren ist, muss der Staat auch für diese Unternehmen mit Hilfen einspringen. Da muss sich die Politik jetzt stark machen, dass die KfW-Bank Kreditformen anpasst", sagte Siemon. Den ganzen Bericht könnt Ihr >>hier lesen. 

CFC-Insolvenzverwalter spricht sich für staatliche Hilfen für Drittligisten aus.
CFC-Insolvenzverwalter spricht sich für staatliche Hilfen für Drittligisten aus.  © PICTURE POINT / K. Kummer

Update, 21. April, 8.27 Uhr: Ministerpräsident Michael Kretschmer: "Geisterspiele sind besser als nichts"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU)  hat sich in der Debatte um mögliche Partien ohne Zuschauer in der Fußball-Bundesliga grundsätzlich positiv geäußert. "Geisterspiele sind besser als nichts. Viele Deutsche freuen sich auf die Fußballübertragung. Ich auch", sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung (Dienstag). 

"Leider gibt es nicht viele Sportarten, für die sich diese Möglichkeit eröffnet. Wenigstens der Fußball bleibt uns." Aus Sachsen spielt RB Leipzig in der Bundesliga, Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga.

Derzeit pausiert der Spielbetrieb in den Bundesligen bis zum 30. April. 

Am Donnerstag will die Deutsche Fußball Liga über weitere Schritte und eine mögliche Saisonfortsetzung mit Geisterspielen beraten. Nach einem Beschluss von Bund und Ländern, Großveranstaltungen bis mindestens Ende August grundsätzlich zu untersagen, muss die Liga auf Partien ohne Zuschauer setzen, um die Spielzeit wie angestrebt bis Ende Juni zu beenden.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) sprach sich für Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga aus (Archivbild).
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) sprach sich für Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga aus (Archivbild).  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 21. April, 7.40 Uhr: Pro-Chemnitz-Demo: Polizei musste hart durchgreifen

Das Verwaltungsgericht hatte am Montagnachmittag die Demo von "Pro Chemnitz" vor dem Nischel unter strengen Auflagen erlaubt. Maximal 15 Personen durften teilnehmen, zwei Meter Mindestabstand und Mundschutz war Pflicht! Gekommen waren etwa 300 Personen. Die Polizei musste durchgreifen!

"40 Personen, die den Platzverweisen nicht nachkamen, bekamen wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung eine Anzeige", so die Polizei.

In einigen Fällen mussten die Beamten die Uneinsichtigen wegtragen.

"Außerdem wurden vier Straftaten (2x Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, 1x versuchte gefährliche Körperverletzung, 1x Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) erfasst", berichtet die Polizei.

>>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Nach mehrfacher Aufforderung nicht gegangen: Die Polizei musste teilweise hart durchgreifen!
Nach mehrfacher Aufforderung nicht gegangen: Die Polizei musste teilweise hart durchgreifen!  © haertelpress Harry Haertel

Update, 21. April, 7.27 Uhr: Nicht mehr "oben ohne": Welche Chance haben Maskenverweigerer in Chemnitz?

Seit Montag gilt in Sachsen Maskenpflicht beim Einkaufen sowie in Bus und Straßenbahn. Redakteur Bernd Rippert (59) testete ohne Maske, ob Verkäufer und CVAG-Fahrgäste auf die Einhaltung pochen.

Der erste Versuch ist einfach: In der Easy-Apotheke hält mich niemand auf, als ich ohne Maske eintrete. Mitarbeiterin Mandy Pfeil (44) bittet mich dann doch um Mundschutz, erklärt: "Heute sprechen wir die Kunden an, ab morgen kommt keiner mehr rein ohne Maske."

Bei Denns Biomarkt scheitert der Versuch ohne Maske an der Tür: "Stop!" ruft Security-Mitarbeiter Tadeus Kislovskij (59), hebt abweisend seine Hand. "Einige Kunden versuchen es ohne Schutz, die müssen wieder raus."

Freundlich reagiert Stefanie Thieme (30) im Schuhhaus Antilope: "Herrenschuhe sind dort hinten - aber nur mit Maske."

Die Verkäuferin setzt die Regel durch, obwohl sie selbst nicht viel davon hält: "Ich kann unter meiner Maske kaum atmen."

>>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

"Stop!" Tadeus Kislovskij (59) lässt Redakteur Bernd Rippert (59) ohne Maske nicht in den Bioladen.
"Stop!" Tadeus Kislovskij (59) lässt Redakteur Bernd Rippert (59) ohne Maske nicht in den Bioladen.  © Maik Börner

Update, 20. April, 18.55 Uhr: Pro Chemnitz-Demo am Marx-Monument

Die rechtsextreme Vereinigung Pro Chemnitz hat am Montagnachmittag  in der Stadt vor dem Karl-Marx-Monument demonstriert. Das Verwaltungsgericht Chemnitz hatte am Montag einem Eilantrag stattgegeben und damit die Demo genehmigt. Allerdings gibt es strenge Auflagen: Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt, außerdem darf es keinen Demonstrationszug geben und zwischen den Teilnehmern muss ein Mindestabstand von zwei Metern liegen. Zudem muss ein Mundschutz getragen werden und die Veranstaltung darf nicht länger als eine Stunde dauern.

In einiger Entfernung zum Demonstrationsort hatten sich allerdings weit mehr Personen versammelt. Nach ersten Schätzungen zwischen 300 und 400. Die Polizei hat durchgegriffen und die Versammlung aufgelöst.

Pro Chemnitz hatte die Versammlung ursprünglich mit 500 Teilnehmern angemeldet. Die Stadtverwaltung hatte die Veranstaltung mit Verweis auf das Infektionsschutzgesetz zunächst untersagt (TAG24 berichtete).

In einiger Entfernung zum Demonstrationsort hatten sich hunderte Personen versammelt.
In einiger Entfernung zum Demonstrationsort hatten sich hunderte Personen versammelt.  © Bernd Rippert

Update, 20. April 18.04 Uhr: Leichter Anstieg der Coronafälle im Erzgebirge

Im Erzgebirge hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen leicht erhöht. Wie der Landkreis mitteilt, gibt es inzwischen 469 Fälle. Das sind sieben mehr als am Sonntag.

Update, 20. April 18 Uhr: Chemnitz bekommt Autokino

Da zur Zeit alles Kinos geschlossen sind, bekommt Chemnitz jetzt ein Autokino. Schon am Mittwoch ist Eröffnung. Wo Ihr das Kino findet, was gezeigt wird und wo es Karten gibt, erfahrt Ihr >> hier in unserem ausführlichen Bericht.

Update, 20. April 17.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

In Sachsen wurden bisher 4328 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 2850 der Erkrankten gelten inzwischen wieder als geheilt. 117 Personen sind in Folge einer Coronaerkrankung gestorben.

Die Aktuellen Zahlen in Sachsen.
Die Aktuellen Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 20. April 17.08 Uhr: Keine neuen Fälle in Chemnitz

Auch in Chemnitz sind seit Sonntag keine weiteren Coronafälle festgestellt worden. Die Zahl der positiv getesteten liegt damit noch bei 192.

Update, 20. April, 16 Uhr: Neue Zahlen aus dem Vogtland

Im Vogtland gibt es bisher 280 bestätigte Corona-Fälle, das teilte der Landkreis am Montag mit. 

Update, 20. April, 15.42 Uhr: Großteil hält sich an Mundschutzpflicht - ohne Bußgelder

Nach Einschätzung von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hält sich ein Großteil der Bevölkerung an die seit Montag geltende Mundschutzpflicht im Nahverkehr und in den Läden. Sie gehe davon aus, dass fast 80 Prozent der Menschen eine Mund-Nasenbedeckung trügen, erklärte die Ministerin am Montag. "Es lief sehr positiv an." Wenn es gelänge, mit der Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sowie der Mund-Nasenabdeckung die Zahl der Corona-Infektionen zu stabilisieren, könne man über weitere Erleichterungen reden, kündigte die Ministerin an.

Zugleich machte Köpping deutlich, dass bei Verstößen gegen die Maskenpflicht keine Bußgelder drohten. Dies sei im derzeitigen Bußgeldkatalog auch nicht vorgesehen. "Wir möchten, dass die Menschen ein Bewusstsein haben, dass es gut ist, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen - um den anderen zu schützen."

Die Ahndung von Verstößen habe keine Priorität, so Köpping. "Wir möchten auf die Vernunft der Bevölkerung setzen." Kinder müssen den Angaben zufolge keine Schutzmaske oder Tuch über Mund und Nase tragen.

Update, 20. April, 15.30 Uhr: Infizierten-Zahl in Mittelsachsen bleibt gleich

Wie der Landkreis Mittelsachsen mitteilt, gab es am Montag insgesamt 241 bestätigte Coronavirus-Fälle. Damit hat es seit Sonntag keinen Anstieg bei den Infizierten gegeben.

Update, 20. April, 13.37 Uhr: Verbraucherzentrale begrüßt Teil-Öffnung des Einzelhandels in Sachsen

Die Verbraucherzentrale Sachsen begrüßt die teilweise Öffnung des Einzelhandels. "Mit der Entscheidung für den Händler um die Ecke können Verbraucher nicht nur die Vielfalt der angebotenen Waren vor Ort unterstützen, sondern auch auf jede Menge Verpackungsmaterial und Transportlogistik durch die großen Versandhändler verzichten", teilte der Vorstand der Verbraucherzentrale, Andreas Eichhorst, am Montag auf Nachfrage mit. 

Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Verbraucher sich auf die aktuellen Herausforderungen einlassen. Die Einhaltung der Abstandsregeln sowie das Tragen von Mund-Nasen-Masken würden den Einkauf nach Eichhorsts Einschätzung nicht einschränken.

Seit Montag können die Menschen in Sachsen wieder in Geschäften mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern einkaufen. 

Bei Kfz-, Fahrrad- und Buchhändlern ist die Größe egal, ebenso bei Bau- und Gartenmärkten. Zugleich gilt ab Montag eine Maskenpflicht beim Einkauf sowie in Bussen und Bahnen.

Update, 20. April, 12.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Zwickau

Wie der Landkreis Zwickau mitteilt, wurden bis Montag insgesamt 707 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt sind bisher 24 Erkrankte gestorben.

So sieht es in den einzelnen Kommunen aus:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 11
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 16
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 45
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 42
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 5
  • Mülsen 8
  • Neukirchen 31
  • Oberlungwitz 46
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 116
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 163

Update, 20. April, 10.55 Uhr: Mega-Andrang auf Chemnitzer Baumarkt

Seit heute dürfen in Sachsen die Baumärkte wieder öffnen. Daher kam es am Montagmorgen zu einem Mega-Andrang. Am Hornbach-Baumarkt in Chemnitz stehen die Kunden Schlange. 

Sogar ein Teil des Parkplatzes musste gesperrt werden, damit der Sicherheitsabstand in der Warteschlange eingehalten werden kann. Einkaufswagen werden aufwändig desinfiziert. 

Die Kunden hatten sich mit Mund- und Nasenmasken "bewaffnet". 

Vor dem Hornbach-Baumarkt bildete sich am Montagmorgen eine lange Schlange.
Vor dem Hornbach-Baumarkt bildete sich am Montagmorgen eine lange Schlange.  © Harry Härtel/Haertelpress

Update, 20. April, 8.06 Uhr: "Pro Chemnitz" zeigt Linken-Politikerin Susanne Schaper an

Die rechtsextreme Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" hat nun Anzeige gegen die Chemnitzer OB-Kandidatin Susanne Schaper (42) erstattet!

Der Grund: Schaper hatte sich auf Facebook gegen die verbotene Demonstration der selbsternannten Bürgerbewegung ausgesprochen: "Uns springen da sofort die Bilder aus dem Spätsommer 2018 wieder in den Kopf, als Tausende Nazis und andere Rechte durch unsere Stadt zogen und teilweise gewaltsam Menschen angriffen."

Kurz darauf verkündete Stadtrat Robert Andreas (Pro Chemnitz), dass er Schaper wegen übler Nachrede angezeigt habe. 

"Pro Chemnitz" hatte vergangene Woche eine Demo für den heutigen Montag angekündigt. Geplant war eine Protestaktion am Nischel gegen die "Corona-Diktatur" (TAG24 berichtete).

Kurz darauf untersagte die Stadt Chemnitz die Demo, die Ansteckungsgefahr sei zu groß (TAG24 berichtete).

"Pro Chemnitz" sieht das anders, will dennoch am heutigen Montag demonstrieren.

Ob und wie die Demo stattfindet, ist bisher unklar. TAG24 bleibt dran.

>>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Susanne Schaper (42, Linke) wurde von Stadtrat Robert Andreas (Pro Chemnitz) wegen übler Nachrede angezeigt (Archivbild).
Susanne Schaper (42, Linke) wurde von Stadtrat Robert Andreas (Pro Chemnitz) wegen übler Nachrede angezeigt (Archivbild).  © Uwe Meinhold

Update, 20. April, 7 Uhr: Neuer Bußgeldkatalog: Was jetzt wie viel Strafe kostet

Ab heute tritt in Sachsen die nächste Corona-Verordnung in Kraft - mit ihr ein neuer Bußgeldkatalog. Und der hat es in sich. Vor allem bei wiederholten Verstößen gegen das von Sozialministerin Petra Köpping (61, SPD) erlassene Regelwerk kann es teuer werden.

Für welche Verstöße Ihr jetzt tief in die Tasche greifen müsst, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Bericht.

Wer gegen die Corona-Verordnung verstößt, muss tief in die Tasche greifen!
Wer gegen die Corona-Verordnung verstößt, muss tief in die Tasche greifen!  © haertelpress / Harry Haertel

Update, 20. April, 6.13 Uhr: VW fährt Produktion in Zwickau schrittweise wieder hoch

Der Autobauer Volkswagen will ab dieser Woche seine Fahrzeugproduktion wieder hochfahren. Im Zwickauer VW-Werk gibt es von Montag an entsprechende Vorbereitungen. 

"Wiederanlaufen wird das Band dann am Donnerstag", sagte ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur. 

Zwickau sei damit das erste Fahrzeugwerk in Deutschland, das der Autohersteller schrittweise wieder in Betrieb nehme. Europaweit soll zuerst im slowakischen Bratislava losgelegt werden, wo die Bänder bereits am Montag wieder anlaufen sollen.

In Sachsen nimmt ab Donnerstag auch das Motorenwerk in Chemnitz seine Arbeit wieder auf. In den Werken Wolfsburg, Emden, Dresden und Hannover soll es den Angaben zufolge am 27. April losgehen.

Die 8000 Mitarbeiter am Standort Zwickau sollen demnach schrittweise an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Bis 3. Mai sei aber der Großteil weiterhin in Kurzarbeit, hieß es. Wann der Stand vor der Corona-Pandemie erreicht werden könne, sei derzeit nicht absehbar.

Ab Donnerstag soll die Fahrzeugproduktion im VW-Werk Zwickau wieder hochgefahren werden.
Ab Donnerstag soll die Fahrzeugproduktion im VW-Werk Zwickau wieder hochgefahren werden.  © Ralph Koehler/Propicture

Update, 19. April, 20.39 Uhr: Die aktuellen Zahlen für Sachsen

Infektionen, Heilungen und Todesfälle in grafischer Darstellung.
Infektionen, Heilungen und Todesfälle in grafischer Darstellung.  © TAG24
Die Grafik zeigt die Coronavirus-Fälle pro Tag in Sachsen
Die Grafik zeigt die Coronavirus-Fälle pro Tag in Sachsen  © TAG24

Update, 19. April, 19.19 Uhr: Sachsens Abiturienten kehren nach vier Wochen an Schulen zurück

Nach vier Wochen kehren die ersten Schüler in Sachsen an ihre Schulen zurück. Los geht es am Montag mit den Prüfungsvorbereitungen für die Abiturienten, am Mittwoch folgen dann die Abschlussklassen an Oberschulen, Berufs- und Förderschulen. Regulären Unterricht gibt es nach Angaben des Kultusministeriums jedoch vorerst nicht. Die Jungen und Mädchen, die demnächst ihr Abitur ablegen, sollen in kleinen Gruppen lernen, in denen die Hygiene- und Abstandsregeln entsprechend eingehalten werden können. Auch für die anderen Abschlussklassen geht es vor allem um die Prüfungsvorbereitungen.

Um die Schüler vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, werden die Schulen mit Hygiene-Starterpaketen ausgerüstet. Sie beinhalten Handdesinfektionsmittel und textile Schutzmasken.

Update, 19. April, 18.01 Uhr: Erzgebirge meldet 31. Todesfall

Im Erzgebirgskreis hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Wie der Landkreis mitteilt, sind im Erzgebirge inzwischen 31 Personen infolge einer Corona-Virus-Infektion verstorben. Insgesamt gibt es 469 gemeldete Fälle.

In den einzelnen Kommunen sieht es wie folgt aus:

  • Amtsberg 4
  • Annaberg-Buchholz 11
  • Aue-Bad Schlema 23
  • Auerbach 1
  • Bärenstein 4
  • Bockau 2
  • Börnichen/Erzgebirge 1
  • Breitenbrunn/Erzgeb. 7
  • Burkhardtsdorf 11
  • Crottendorf 2
  • Deutschneudorf 1
  • Drebach 3
  • Ehrenfriedersdorf 2
  • Eibenstock 3
  • Gelenau 4
  • Geyer 2
  • Gornau 3
  • Gornsdorf 2
  • Großolbersdorf 3
  • Grünhain-Beierfeld 8
  • Grünhainichen 1
  • Heidersdorf 1
  • Hohndorf 21
  • Jahnsdorf/Erzgeb. 2
  • Johanngeorgenstadt 3
  • Königswalde 1
  • Lauter-Bernsbach 11
  • Lößnitz 28
  • Lugau/Erzgeb. 6
  • Marienberg 17
  • Mildenau 3
  • Neukirchen/Erzgeb. 5
  • Niederdorf 1
  • Niederwürschnitz 3
  • Oberwiesenthal 1
  • Oelsnitz/Erzgeb. 15
  • Olbernhau 11
  • Pockau-Lengefeld 3
  • Raschau-Markersbach 2
  • Schneeberg 20
  • Schönheide 5
  • Schwarzenberg 20
  • Sehmatal 2
  • Stollberg/Erzgeb. 17
  • Stützengrün 6
  • Tannenberg 1
  • Thalheim5
  • Thermalbad Wiesenbad 2
  • Thum 2
  • Wolkenstein 2
  • Zschopau 4
  • Zschorlau 6
  • Zwönitz 143

Update, 19. April, 17.54 Uhr: Eltern-Proteste in Chemnitz

In Chemnitz haben am Sonntag zehn Mütter und Väter für die Öffnung von Kitas und Gastronomie protestiert. Den ganzen Bericht könnt Ihr >>hier lesen. 

In Chemnitz haben Eltern für die Öffnung der Kitas protestiert.
In Chemnitz haben Eltern für die Öffnung der Kitas protestiert.  © Kristin Schmidt

Update, 19. April, 17.21 Uhr: Anstieg bei positiv auf Corona Getesteten langsamer

In Sachsen haben sich bislang 4277 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der positiv Getesteten stieg binnen eines Tages damit nur noch um 37 an, wie aus Informationen des Gesundheitsministeriums vom Sonntag hervorgeht. Ein weiterer Menschen starb. Die Zahl der Toten erhöhte sich damit auf 107. 2800 der positiv getesteten Menschen sind wieder gesund. Am Samstag war die Zahl der Infizierten um 60 auf 4240 gestiegen.

Update, 19. April, 15.30 Uhr: Neue Zahlen aus Chemnitz, Mittelsachsen und dem Vogtland

Bis zum heutigen Sonntag wurden insgesamt 192 Personen in Chemnitz positiv auf das Coronavirus getestet, 39 Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. In Mittelsachsen wurden bislang 241 Fälle gemeldet und im Vogtland 279. 

Update, 19. April, 12.30 Uhr: Besuche im Tierheim Chemnitz Pfarrhübel wieder möglich

Mit der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen können im Tierheim Pfarrhübel schrittweise das Gassigehen und auch Besuche im Tierheim wieder ermöglicht werden. Sowohl für Gassigeher als auch für Besucher gelten dabei Regeln, die ihr >>>hier nachlesen könnt.

Update, 19. April, 11.05 Uhr: Polizei löst "Bierrunde" in Chemnitz auf

Am Samstagabend tranken mehrere junge Männer auf dem Gelände eines Jugendclubs in der Bernsdorfer Straße Bier. Als eine Mitarbeiterin des Clubs auf die bestehenden Infektionsschutzregeln hinwies, verließen drei Personen den Ort. Die restlichen Fünf blieben. Als die Polizei gerufen wurde, zerstreute sich die Gruppe. Vier Personen konnte die Polizisten noch im Umfeld feststellen und die Personalien aufnehmen. Die Identität des Fünfen konnte auch noch ermittelt werden.

Gegen vier Männer (24 bis 30 Jahre alt) sowie einen Jugendlichen (17) wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

Update, 19. April, 10.25 Uhr: Sächsische Polizei trägt ab Montag Schutzmasken

Im Zuge der Lockerungen der Corona-Regeln in Sachsen wird die Polizei des Landes ab Montag Schutzmasken tragen. Die Bediensteten sind angehalten, den dienstlich gelieferten, textilen und waschbaren Mund-Nase-Schutz, die sogenannte Community-Maske, grundsätzlich bei Bürgerkontakten zu tragen, teilte das Landespolizeipräsidium am Sonntag in Dresden mit. Außerdem werde das Tragen auch bei Zusammenkünften im Innendienst dringend empfohlen.

Vom Polizeiverwaltungsamt seien rund 26.000 Community-Masken beschafft und an die Dienststellen der sächsischen Polizei ausgeliefert worden. Operativ tätige Beamte im Polizeivollzugsdienst erhalten mindestens zwei Masken, für alle anderen Bediensteten werde jeweils eine Maske zur Verfügung gestellt.

"Auch wenn sich das Bild in der Öffentlichkeit damit künftig verändern wird, wollen wir als Polizei mit gutem Beispiel voran gehen und unseren Beitrag zum Infektionsschutz leisten", teilte Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar mit.

Update, 19. April, 9 Uhr: Tourismus in der Corona-Krise: Sachsen sichert Unterstützung zu

Sachsen hat der Tourismusbranche in der Corona- Krise Unterstützung in Aussicht gestellt. "Den Vorschlag, die Mehrwertsteuer für Gaststätten abzusenken, unterstütze ich sehr", sagte dazu Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Dresden mit Blick auf eine zentrale Forderung des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga. "Nicht nur, weil sie den Unternehmen hilft, sondern auch weil damit das Berechnungsverfahren vereinheitlicht wird."

Die Unternehmen seien von den Auswirkungen schwer betroffen, sagte Klepsch. Je nach Betriebssegment gebe es kaum oder gar keine Umsätze. Teilweise müssen Betriebe zudem Rückforderungen etwa von Reiseveranstaltern oder Fluggesellschaften bedienen.

Gemeinsam mit dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, dem Landestourismusverband und der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen unternehme die Regierung deshalb alle Anstrengungen, um die Betriebe neben der finanziellen Unterstützung auf Bundes- und Landesebene auch in puncto Marketing zu begleiten, sagte Klepsch. Es gehe darum, nach der Krise sehr viele Touristen wieder nach Sachsen zu locken.

Klepsch zufolge sind auch in der Gastronomie die Umsatzeinbrüche dramatisch. Deshalb unterstütze man sie mit Maßnahmen aus dem Sofortpaket. Eine Senkung der Mehrwertsteuer sei auch für die Zeit nach der Krise hilfreich. Schon heute wird für Essen zum Mitnehmen ein verringerter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent fällig. Beim Vor-Ort-Verzehr sind es nach wie vor 19 Prozent.

"Wir haben bereits drei Kampagnen in Sachsen für den Bereich Kultur und Tourismus gestartet. Eine weitere ist in Planung", sagte Klepsch weiter. Zum anderen wurde mit dem sächsischen Dehoga-Landesverband und weiteren Akteuren die Online-Plattform "Lokalhelden Sachsen" gegründet. Sie bündelt sachsenweit und kostenlos für alle Gastronomen deren Angebote.

Leere Stühle am Chemnitzer Neumarkt vor dem geschlossenen Turmbrauhaus.
Leere Stühle am Chemnitzer Neumarkt vor dem geschlossenen Turmbrauhaus.  © Uwe Meinhold

Update, 18. April, 22.21 Uhr: Die aktuellen Zahlen für Sachsen

In Sachsen haben sich bis zum Samstagabend 4256 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der mit dem COVID-19-Virus Verstorbenen hat sich nicht erhöht, sie liegt bei 110. Zugleich sind mindestens 2700 der positiv getesteten Menschen wieder gesund. 

Die Grafik zeigt die Zahl der Infektionen, Heilungen und Todesfälle in Sachsen.
Die Grafik zeigt die Zahl der Infektionen, Heilungen und Todesfälle in Sachsen.  © TAG24

Update, 18. April, 14.30 Uhr: Anstieg bei positiv auf Corona Getesteten langsamer

In Sachsen haben sich bislang 4244 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Weitere drei Menschen starben am Samstag. Die Zahl der Toten erhöhte sich damit auf 110. Zugleich sind mindestens 2600 der positiv getesteten Menschen wieder gesund.

Die meisten bestätigten COVID-19-Fälle gibt es noch immer in Zwickau, gefolgt von Dresden und Leipzig. © TAG24
Die meisten bestätigten COVID-19-Fälle gibt es noch immer in Zwickau, gefolgt von Dresden und Leipzig. © TAG24  © TAG24
In Sachsen wurden seit 6. März 4244 Corona-Fälle bestätigt. © TAG24
In Sachsen wurden seit 6. März 4244 Corona-Fälle bestätigt. © TAG24  © TAG24
Die Entwicklung der Fallzahlen in Sachsen pro Tag.
Die Entwicklung der Fallzahlen in Sachsen pro Tag.  © TAG24

Update, 18. April, 13.20 Uhr: Landkreis Zwickau meldet neue Zahlen

Der Landkreis Zwickau meldet 693 Corona-Fälle. Das sind drei mehr als am Vortag.

Update, 18. April, 11.30 Uhr: Polizei erteilt Platzverweise

Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes auf der Augustusburger Straße kamen Polizeibeamte am Freitagabend nach einem Hinweis zum Einsatz. Dort hielten sich mehrere Personen lärmend und Alkohol trinkend auf. 

Die fünf Personen im Alter von 24 bis 42 Jahren konnten keine triftigen Gründe vorweisen, warum sie sich zusammen dort aufhielten und ihre Wohnungen verlassen hatten. Sie zeigten sich einsichtig und gingen. 

Kurze Zeit später trafen die Beamten die Personen erneut dort an. Diesmal folgten Platzverweise und entsprechende Anzeigen gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung. 

Auf einer Grünfläche bei der Bruno-Granz-Straße tranken am Freitagabend mehrere Personen Alkohol. Die Polizei musste Platzverweise aussprechen, da die Gruppierung nicht einsichtig war. Gegen neun Tatverdächtige im Alter von 22 bis 58 Jahren (6/m und 3/w) wurden Ermittlungsverfahren bezüglich des Infektionsgesetzes eingeleitet.

Update, 18. April, 10.55 Uhr: Handwerk kämpft in der Corona-Krise mit Umsatzeinbußen

Die Handwerksbetriebe in Sachsen haben infolge der Corona-Krise mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. "Viele Handwerker plagen existenzielle Ängste", sagte der Pressereferent der Handwerkskammer Dresden, Daniel Bagehorn, bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Kammern und Innungen. Einer Blitzumfrage der Handwerkskammer Chemnitz von Ende März zufolge sind rund neun von zehn Betrieben (87 Prozent) betroffen. Der Umsatzrückgang lag den Angaben zufolge bei durchschnittlich 60 Prozent. An der Umfrage hatten sich 204 Betriebe aus dem Kammerbezirk beteiligt.

Der Umsatzrückgang falle in den Branchen unterschiedlich aus, hieß es. Bei den sogenannten Gesundheitshandwerkern - also etwa Augenoptiker, Hörgeräteakustiker oder Zahntechniker - liege der Ausfall bei 76 Prozent. Im personenbezogenen Dienstleistungshandwerk, zu dem unter anderem Friseure, Schumacher, Kosmetiker oder Fotografen zählen, sogar bei mehr als 90 Prozent. In etwa jedem dritten Betrieb falle Personal aus, weil Mitarbeiter infiziert seien, unter Quarantäne stünden oder wegen geschlossener Schulen und Kitas nicht zur Arbeit kommen könnten.

"Wir brauchen in Sachsen nicht nur Darlehensprogramme, sondern für Betriebe mit mehr als 10 und unter 250 Mitarbeitern auch finanzielle Zuschüsse", sagte Handwerkskammerpräsident Frank Wagner.

"Auch private Kunden sagen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus zum Beispiel Installateurstermine ab", hieß es. Wegen ausgefallener Veranstaltungen und Familienfeiern leide das Lebensmittelhandwerk an stornierten Catering-Aufträgen. Fast zwei Drittel (62 Prozent) der Betriebe berichteten von Stornierungen. Besonders betroffen seien Nahrungsmittel- und Kraftfahrzeugbetriebe, seltener das Ausbau- und Bauhauptgewerbe.

Laut Bagehorn von der Handwerkskammer Dresden haben vor allem Soloselbstständige und Kleinstbetriebe wie Fliesenleger, Kosmetiker oder Friseure mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

"Die Unternehmen tragen die Einschränkungen mit, zahlen dafür aber teilweise einen hohen Preis", sagte Hagen Reißmann von der Leipziger Handwerkskammer. "Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben über fast alle Gewerke hinweg die Positivtrends der Vorjahre abrupt gestoppt."

Der Fahrzeughandel sei trotz Verlegung auf den Online-Handel nahezu zum Erlegen gekommen, sagte auch der Hauptgeschäftsführer des Kraftfahrzeuggewerbes Sachsen, Ulrich Große. «Auch der Ersatzteile- und Zubehörhandel ist stark eingebrochen, wenn auch nicht so vollständig wie der Fahrzeughandel.» Der Rückgang sei auch im Service spürbar. Die Einschränkungen dort gebe es vor allem wegen fehlender Mitarbeiter, die ihre Kinder betreuen müssten. Durch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen seien die Abläufe in den Werkstätten aufwendiger geworden. Kunden seien infolge der Ausgangsbeschränkungen verunsichert.

Wie groß die Auswirkung für das Hotel- und Gaststättengewerbe sein werden, vermag der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hotel- und Gaststättenverbands Sachsen, Axel Klein, noch nicht abzuschätzen. Für viele Unternehmen gehe es ums wirtschaftliche Überleben. Manche zahlten monatlich bis zu 30.000 Euro Miete und hätten jetzt keine Einnahmen. In einem ersten Schritt fordert der Verband deshalb, die Mehrwertsteuer im Gastrobereich von 19 Prozent auf 7 Prozent zu senken und Kurzarbeitergeld für die rund 1200 Azubis.

Update, 18. April, 7.55 Uhr: Festival-Stimmung adé - Absagen wegen Corona beschäftigen Branche

Die Folgen der Corona-Pandemie haben auch viele Veranstalter großer Festivals in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schon zu spüren bekommen. Zur Eindämmung des Coronavirus sind Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August verboten. Der Ausfall des "Melt!" Ferropolis nahe Gräfenhainichen, des "Highfield" am Störmthaler See bei Leipzig, oder des Rudolstadt Festivals in Thüringen beschäftigt die Branche.

"Nicht jeder Veranstalter wird es überstehen, ein Jahr lang keine Einnahmen zu haben", sagte Ferropolis-Geschäftsführer Thies Schröder. Er verwies zudem auf Zulieferer, Service- und Reinigungskräfte, die mit an der Branche hingen.

Einige Festivals halten sich noch zurück mit Absagen, wie etwa das "SonneMondSterne" in Thüringen. Wenn es keine behördliche Anordnung gebe, würden sich die Veranstalter gegenüber Kartenkäufern und Künstlern schadenersatzpflichtig machen, erklärte Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BdKV). Daher würden die Veranstalter die Vorbereitungen häufig erst einstellen, wenn sie dazu verpflichtet seien - etwa durch einen Beschluss der Landesregierung.

Bilder wie diese wird es in diesem Sommer leider nicht geben.
Bilder wie diese wird es in diesem Sommer leider nicht geben.  © Alexander Prautzsch/dpa

Update, 18. April, 7 Uhr: Gemkow: Sachsens Forschung kann von Corona-Krise profitieren

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) sieht in der Corona-Krise auch eine Chance für Sachsens Forschung. 

"Kurzfristig ist das System natürlich ausgebremst, aber nicht gefährdet", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Stärke des Wissenschaftsstandortes hänge zwar auch ein Stück weit davon ab, wie gravierend die Folgen für die Wirtschaft seien. "Andererseits ergeben sich auch neue Forschungsansätze." 

Die Pandemie habe gesellschaftliche Fragestellungen und Herausforderungen zu Tage gefördert, auf die neue Antworten gefunden werden müssten. "Dies bietet eine enorme Chance auch für den Wissenschaftsstandort Sachsen, aus der Krise gestärkt hervorzugehen", sagte Gemkow.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) sieht in der Corona-Krise auch eine Chance für Sachsens Forschung.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) sieht in der Corona-Krise auch eine Chance für Sachsens Forschung.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB

Update, 18. April, 6.55 Uhr: Innenminister mahnt am Wochenende zur Einhaltung der Corona-Regeln

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hat die Sachsen weiterhin zu Disziplin und Einhaltung der Corona-Regeln aufgerufen. "Die beschlossenen Lockerungen gelten erst ab Montag und nicht schon an diesem ‎Wochenende", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Daher werde die Polizei am Samstag und Sonntag im Einsatz sein, um die Einhaltung der noch gültigen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zu kontrollieren. 

"Das machen sie ‎aber nicht, um die Bevölkerung zu schikanieren, sondern um die Rechtsverordnung durchzusetzen und ‎dieser entsprechend Menschenansammlungen aufzulösen", betonte der Innenminister. Es gehe um den Schutz von Gesundheit ‎und Leben.

Zugleich bedankte sich Wöller bei den Sachsen für die bisher disziplinierte Einhaltung der Regeln. Diese hätten eine Lockerung möglich gemacht. Am Freitag hatte das Kabinett erste Schritte in diese Richtung beschlossen. So beginnt am Montag für Abschlussklassen die Schule. Auch kleinere Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen und Gottesdienste sind in begrenztem Rahmen erlaubt.

Wöller appellierte an die Sachsen, weiterhin verantwortungsvoll zu handeln, wenn im Mai über weitere Lockerungen entschieden werden soll. "Das Virus ist immer noch da und verbreitet sich", so der Minister. Die ‎Pandemie könne insbesondere für ältere oder Menschen mit Vorerkrankung tödlich sein.

Update, 17. April, 18.50 Uhr: 450 Corona-Fälle im Erzgebirge

Der Erzgebirgskreis meldet aktuell 450 Corona-Fälle und 30 Tote im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 17. April, 18.35 Uhr: Fast 400.000 Euro als Zuschüsse für Unterkünfte ausgezahlt

Als Zuschuss für die Unterkunft von tschechischen und polnischen Arbeitnehmern im Gesundheitsbereich und der systemrelevanten Infrastruktur hat die Landesdirektion Sachsen bislang fast 400.000 Euro an Zuschüssen an deren Arbeitgeber bezahlt.

"Für das Hilfsprogramm für Pendler gingen – Stand heute - seit seinem Start am 27. März bereits 89 Anträge für insgesamt 321 Arbeitnehmer aus den Nachbarländern ein", berichtete die Präsidentin der Landesdirektion Sachsen, Regina Kraushaar, am Freitag. 

Von den vorliegenden Anträgen hätten bereits 61 mit einer Gesamtsumme von 368.820 Euro bewilligt und ausgezahlt werden können.

Update, 17. April, 15.40 Uhr: Ab Montag wieder Gottesdienste in geringem Umfang in Sachsen

Im Zuge erster Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen in Sachsen können ab Montag auch wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden. 

Sie seien aber nur in geringem Umfang mit bis zu 15 Besuchern möglich, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag in Dresden. 

"Gläubigen Menschen ist es wichtig, auch religiöses Leben wieder möglich zu machen." Damit komme die Regierung dem Anliegen der Jüdischen Gemeinden, der Kirchen sowie anderer Religionsgemeinschaften nach, im Rahmen der geltenden Sicherheitsmaßnahmen.

Update, 17. April, 15 Uhr: Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel in Sachsen

Sachsen hat als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gelte von Montag an, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) am Freitag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Dresden.

Zur Abdeckung von Nase und Mund müsse es keine teure FFP2-Maske sein, es reiche auch ein einfaches Tuch oder ein Schal, betonte der Regierungschef.

>>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Sachsen hat als erstes Bundesland die Maskenpflicht eingeführt (Symbolbild).
Sachsen hat als erstes Bundesland die Maskenpflicht eingeführt (Symbolbild).  © Barbara Gindl/APA/dpa

Update, 17. April, 14.35 Uhr: Abschlussklassen in Sachsen bekommen Hygiene-Starterpakete

Die Abschlussklassen an den Oberschulen, Gymnasien, Berufsbildenden Schulen und Förderschulen in Sachsen bekommen vom Landesamt für Schule und Bildung derzeit sogenannte Hygiene-Starterpakete. 

Sie beinhalten Handdesinfektionsmittel und textile Schutzmasken, wie Roman Schulz, der Sprecher des Landesamtes, am Freitag sagte. Mit diesem Basispaket sollen seinen Angaben nach rund 50.000 Schüler und 20.000 Lehrer ausgerüstet werden, für die am Montag der Schulalltag wieder beginnt. 

Sachsens Abschlussklassen sollen mit Hygiene-Artikeln ausgestattet werden (Symbolbild).
Sachsens Abschlussklassen sollen mit Hygiene-Artikeln ausgestattet werden (Symbolbild).  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 17. April, 14 Uhr: Stadt verbietet "Pro Chemnitz"-Demo am Nischel

Das war wohl nichts! Die Stadt Chemnitz hat die für den 20. April angekündigte Demo der selbsternannte Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" verboten! >>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Die rechte Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" wollte am 20. April am Nischel demonstrieren (Archivbild).
Die rechte Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" wollte am 20. April am Nischel demonstrieren (Archivbild).  © Jan Härtel

Update, 17. April, 13.30 Uhr: Verkehrsunternehmen des VMS kehren ab Montag schrittweise zur Normalität zurück

Ab Montag, 20. April, fährt der Großteil der Busse in Chemnitz, dem Landkreis Mittelsachsen, dem Landkreis Zwickau und dem Erzgebirgskreis nach Normalfahrplan. 

Alle Fahrgäste werden gebeten, in Bussen, Straßen- und Eisenbahnen Mundschutz zu tragen. Dabei sollten Mund und Nase bedeckt sein. Auch Tücher, Schals und selbstgenähte Masken können getragen werden.

Mehr Infos findet ihr unter vms.de.

Update, 17. April, 13.16 Uhr: Viele Chemnitzer auf dem Wochenmarkt

Viele Chemnitzer machten heute ihren Wochenendeinkauf auf dem Markt in Chemnitz. Trotz der vielen Einkaufswilligen wurde versucht, die Abstandsvorschriften einzuhalten.

Viele Chemnitzer erledigten auch am Freitag auf dem Wochenmarkt ihre Einkäufe.
Viele Chemnitzer erledigten auch am Freitag auf dem Wochenmarkt ihre Einkäufe.  © Harry Härtel

Update, 17. April, 12.58 Uhr: Chemnitzer Hutfestival plant Verschiebung

Die dritte Auflage des Hutfestivals sollte vom 22. bis 24. Mai 2020 in der Chemnitzer Innenstadt stattfinden. Aufgrund der Corona-Krise ist für den Veranstalter unmöglich, das Festival Ende Mai durchzuführen. "Dicht gedrängte Menschenmengen vor den Schauplätzen und volle Gassen sind in der jetzigen Situation undenkbar und unverantwortlich. Hinzu kommt, dass viele internationale Künstler nicht zu uns reisen können." begründet Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH und Veranstalter des Festivals, die Entscheidung zur Absage. 

"Wir werden aber versuchen, das HUTFESTIVAL vom 11. bis 13. September 2020 zu organisieren. Dies hängt natürlich davon ab, ob es die Bedingungen dann zulassen. Sicherlich werden wir uns konzeptionell auch etwas anpassen müssen." blickt Dr. Ralf Schulze zuversichtlich in den Herbst. 

"Gerade für die Bewerbungsphase zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 und den geplanten Besuch der Jury Mitte September brauchen wir dringend positive Signale, dass Kultur im öffentlichen Raum weiterhin stattfinden kann und weiterhin wertvoll für die Bürger der Stadt ist."

Das Hutfestival muss verschoben werden.
Das Hutfestival muss verschoben werden.  © Peter Zschage

Update, 17. April, 12.42 Uhr: Virologe zur Fußball-Probematik: "Glaskasten wäre optimal"

Der Leipziger Virologe Uwe G. Liebert sieht umfassende Tests in der Fußball-Bundesliga und auch eine nötige Isolation der Profis und Betreuer vor den Spielen als realistisch an. 

"Wenn alle in einer Art Glaskasten sitzen und zwar getrennt voneinander, dann wäre das optimal", sagte der Leiter des Instituts für Virologie der Universität Leipzig in einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung". Demnach könne man mit Antikörpertests die Spieler bestimmen, die eine asymptomatische Corona-Infektion hinter sich haben und immun sind. Ein Test koste etwa 130 Euro. Testet man nur vor Partien, würde das die Clubs jeweils knapp 4000 Euro pro Spieltag kosten.

Die nötigen Labor-Kapazitäten wären vorhanden, glaubt Kai Gutensohn, Chef Nord der amedes-Gruppe, die auch in Halle ein Labor unterhält und am Tag an die 1000 Corona-Tests durchführt. "In Deutschland werden derzeit circa 110.000 Tests pro Tag durchgeführt. Ich würde - vom Moment ausgehend - sagen: Ja, wir können das leisten. Insbesondere an den Wochenenden, weil dann die Zusendungen aus dem ambulanten Bereich niedriger liegen", betonte Gutensohn.

Liebert stimmte dem zu: "Es ist auf jeden Fall machbar." Er gibt aber zu bedenken: "Im Moment würde ich dem Fußball raten: Überlegt euch das gut. Könnt ihr nicht noch ein paar Wochen warten? Dann hätten wir hoffentlich den Gipfel der Infektion überstanden."

Kritik kommt hingegen aus der Politik: "Wir müssen verhindern, dass wir mit vorschnellen Entscheidungen für den Fußball neue Infektionswellen schaffen", sagte Monika Lazar, sportpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Sie betonte, dass es eine "Sonderbehandlung der Branche Profifußball" nicht geben dürfe.

Update, 17. April, 12.25 Uhr: Landkreis Zwickau meldet 690 Corona-Fälle und 22 Tote

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 11
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 16
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 42
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 41
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 5
  • Mülsen 8
  • Neukirchen 31
  • Niederfrohna 0
  • Oberlungwitz 46
  • Oberwiera 0
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • Schönberg 0
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 113
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 153

Update, 17. April, 12.20 Uhr: Zwickau öffnet städtische Parkanlagen

Das Garten- und Friedhofsamt informiert am Freitag, dass die bisher gesperrten Parkanlagen wieder geöffnet werden. Am Vormittag werden die entsprechenden Schilder und Sperreinrichtungen nach und nach abgebaut. 

Zwickauerinnen und Zwickauer haben damit wieder die Möglichkeit, die Parks beispielsweise für Spaziergänge zu nutzen., unter der Voraussetzung, dass alle die Regelungen insbesondere der Corona-Schutz-Verordnung sowie die allgemeinen Verhaltensregeln beachten.

Die Stadt hatte am 20. März alle Parks gesperrt, mit Ausnahme des Schwanenteichareals und des Waldparks. 

Ansammlungen, Veranstaltungen, Feiern oder andere Gruppenaktivitäten sind weiterhin nicht gestattet. Ebenso sollten in jedem Fall der Kontakt mit anderen Menschen vermieden sowie die Abstandsregelungen eingehalten werden. Spielplätze bleiben weiterhin gesperrt.

Das Garten- und Friedhofsamt informiert am Freitag, dass die bisher gesperrten Parkanlagen wieder geöffnet werden.
Das Garten- und Friedhofsamt informiert am Freitag, dass die bisher gesperrten Parkanlagen wieder geöffnet werden.  © Mike Müller

Update, 17. April, 11.18 Uhr: Dulig zu Corona-Betrugsverdacht in Sachsen: "Wenig oder kein Schaden"

Nach dem Auftauchen betrügerischer Webseiten zur Beantragung von Corona-Soforthilfen für Unternehmen in Sachsen laufen die Untersuchungen. "Bisher können wir davon ausgehen, dass wenig oder kein Schaden entstanden ist", sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Freitag. Derzeit werde auch geprüft, ob es nicht nur bei den Soforthilfe-Zuschüssen des Bundes, sondern auch bei dem landeseigenen Darlehensprogramm Betrugsversuche gab. Weil dort die Antragsteller aber unterschreiben müssten, sei davon auszugehen, dass bisher kein Schaden entstanden sei, so Dulig.

Nach Angaben des Wirtschaftsministers haben Unbekannte in Sachsen eine "Fake-Seite" etabliert, um damit Daten von Unternehmen abzugreifen und mit diesen Daten dann selbst einen Antrag bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) zu stellen. Diese habe aber sofort reagiert und die Auszahlungen für das Zuschussprogramm gestoppt. Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass es nach Nordrhein-Westfalen auch in Sachsen Betrugsversuche gab.

Update, 17. April, 10 Uhr: Kretschmer: Bürger sollen sich mit Masken ausstatten

Die Menschen in Sachsen sollen sich nach Vorstellung des Regierungschefs mit einfachen Schutzmasken ausrüsten. "Wir brauchen Mundschutz, wir brauchen Nasenschutz. Da reicht im Zweifel auch ein Tuch, da reicht im Zweifel auch ein Schal", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag in einem Livestream mit Bürgern. 

"Meine Erwartung ist, dass sich alle mit Masken eindecken. Für die Nutzung des ÖPNV wird es in Zukunft nötig sein, so eine Maske zu tragen."

Die sächsische Regierung will am Freitag ihre neue Corona-Schutz-Verordnung beschließen. Bund und Länder hatten sich am Mittwoch über eine Lockerung der bisherigen Vorgaben verständigt. Konkret umsetzen müssen das aber die Länder.

Die Menschen in Sachsen sollen sich nach Vorstellung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mit einfachen Schutzmasken ausrüsten.
Die Menschen in Sachsen sollen sich nach Vorstellung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mit einfachen Schutzmasken ausrüsten.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 17. April, 7.16 Uhr: Chemnitzer Technik-Freaks drucken Schutz-Visiere für Helfer

Kluge Köpfe produzieren Corona-Schutzausrüstung am heimischen 3-D-Drucker: Schon über 6000 Freiwillige machen bei der bundesweiten Initiative "Maker vs. Virus" mit. Seit rund drei Wochen beteiligen sich auch Chemnitzer an dem einzigartigen Hilfsprojekt. >>>Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Organisator Michael Storz (33) schneidet mit einem Lasercutter die Folien für die Schutzvisiere zurecht. © Sven Gleisberg
Organisator Michael Storz (33) schneidet mit einem Lasercutter die Folien für die Schutzvisiere zurecht. © Sven Gleisberg  © Sven Gleisberg

Update, 16. April, 19.16 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall im Erzgebirge

Der Erzgebirgskreis verzeichnet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19. Dabei handelt es sich um eine Person, die älter als 80 Jahre war, teilt der Landkreis mit.

Damit sind aktuell 437 Menschen im Erzgebirge mit Corona infiziert, 30 sind verstorben.

Update, 16. April, 18.51 Uhr: Sächsische Aufbaubank wart vor Betrug!

Wie die Sächsische Aufbaubank (SAB) mitteilt, seien betrügerische Webseiten zur Beantragung der Soforthilfe für Unternehmen aufgetaucht.

Die SAB habe daraufhin Maßnahmen ergriffen, um mögliche Fehlleitungen von öffentlichen Mitteln zu vermeiden.Bis zur Klärung des Sachverhaltes wurden die Soforthilfe-Zuschüsse des Bundes gestoppt. 

Die Darlehen des Freistaates Sachsen seien davon aber nicht betroffen. Anträge können für beide Hilfen weiterhin gestellt werden.

Update, 16. April, 17.58 Uhr: Nur eine Neuinfektion in Chemnitz innerhalb eines Tages

In Chemnitz hat sich die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um eins erhöht. Das teilt die Stadt mit. Damit sind in Chemnitz insgesamt 186 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, 35 werden derzeit in den Krankenhäusern behandelt. Vier Menschen sind bisher verstorben. 

Update, 16. April, 16.30 Uhr: Chemnitzer Einwohnerversammlung findet als als Livestream statt.

Die Stadt Chemnitz wird die Einwohnerversammlung für alle Bürgerinnen und Bürger am 24. April von 16 bis 18 Uhr online als Livestream durchführen. Dies wurde aufgrund der Corona-Pandemie entschlossen. 

Die Oberbürgermeisterin, alle Bürgermeister sowie Geschäftsführer wichtiger städtischer Tochterfirmen werden die Fragen der Bürgerinnen und Bürger live auf www.chemnitz.de beantworten.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Chemnitz können ab sofort ihre Fragen entweder per Telefon unter 0371/4881512 (von 8 bis 16 Uhr), per E-Mail an buergerbuero@stadt-chemnitz.de oder über das sächsische Beteiligungsprotal einreichen.

Update, 16. April, 16.21 Uhr: Soforthilfe-Darlehen in Sachsen für Unternehmen bis 100 Mitarbeiter

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern können ab Freitag bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) Soforthilfe-Darlehen bis zu 100.000 Euro beantragen. Antragsberechtigt seien Unternehmen, die mehr als eine Million Euro Jahresumsatz erzielen, teilte die SAB am Donnerstag in Dresden mit. 

Die Darlehen in Höhe von mindestens 5000 und maximal 100 000 Euro sind zinsfrei und müssen in den ersten drei Jahren nicht getilgt werden. Danach haben die Darlehensnehmer sieben Jahre Zeit, um das Geld zurückzuzahlen.

Beantragt werden kann das Geld auf der Homepage der SAB.

Update, 16. April, 16.09 Uhr: CFC-Profis kaufen fiktive Tickets im Wert von 1000 Euro

Um die finanziellen Verluste durch die Corona-Krise einzudämmen, verkauft der Chemnitzer FC gemeinsam mit dem Ticket-Dienstleister etix fiktive Tickets. Nun haben auch die himmelblauen Profis Unterstützertickets im Wert von 1000 Euro gekauft.

>>> Hier geht es zum ausführlichen Bericht

Update, 16. April, 14.25 Uhr: CVAG passt Fahrplan an

Die Chemnitzer Verkehrsbetriebe passen ab Montag, gemeinsam mit den schrittweise beginnenden Lockerungen der herrschenden Beschränkungen, den Fahrplan. Wie der Fahrplan für Eure Busse aussieht, erfahrt Ihr >> hier. Die eingeführten Maßnahmen zum Schutz der Fahrer bleiben weiter bestehen. Das heißt, dass es bis auf weiteres keinen Vordereinstieg und keine Tickets beim Fahrer geben wird. Tickets gibt es an Automaten zu kaufen.

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen öffnet dagegen sein Servicebüro (Am Rathaus 2) wieder. 

Update, 16. April, 13.24 Uhr: Zwei neue Coronafälle in Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen vermeldet zwei neue Corona-Infektionen. Damit sind in der Region insgesamt 232 Personen an dem Virus erkrankt.

Update, 16. April, 13.15 Uhr: MotoGP auf dem Sachsenring droht Verschiebung

Dem Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal droht in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie die Verschiebung. Das Rennen auf dem Traditionskurs soll eigentlich im Juni stattfinden. Alles zu den Hintergründen könnt Ihr >>hier nachlesen.

Dem MotoGP auf dem Sachsenring droht die Verschiebung.
Dem MotoGP auf dem Sachsenring droht die Verschiebung.  © Andreas Kretschel

Update, 16. April, 12.43 Uhr: Stadt Chemnitz bietet Hilfe für Obdachlose an

Die Stadt Chemnitz bietet gemeinsam mit der Stadtmission und weiteren Trägern für Personen ohne festen Wohnsitz einige Hilfsangebote an.

Für Wohnungslose in Deutschland besteht nämlich ein Rechtsanspruch auf Hilfe und auch eine kommunale Pflicht zur Unterbringung. Dies gilt vor allem in Zeiten der Corona-Krise.

Ansprechpartner und Angebote findet ihr im ausführlichen Artikel.

Damit niemand auf der Parkbank schlafen muss: Die Stadt Chemnitz bietet gemeinsam mit verschiedenen Trägern einige Hilfeangebote für Obdachlose an (Symbolbild).
Damit niemand auf der Parkbank schlafen muss: Die Stadt Chemnitz bietet gemeinsam mit verschiedenen Trägern einige Hilfeangebote für Obdachlose an (Symbolbild).  © 123RF/Michael Heim

Update, 16. April, 12.17 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Zwickau

Wie das Landratsamt meldet, gibt es im Landkreis Zwickau inzwischen 670 bestätigte Fälle des Coronavirus. Die Zahl der Verstorbenen stieg auf 20.

So verteilen sich die Erkrankten auf die Kommunen:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 50
  • Crinitzberg 10
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 15
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 4
  • Hohenstein-Ernstthal 42
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 41
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 4
  • Mülsen 8
  • Neukirchen 31
  • Oberlungwitz 32
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 110
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 153

Update, 16. April, 10.45 Uhr: Entsorgungsbetriebe rechnen mit mehr Müll

Die Entsorgungsbetriebe rechnen während der Corona-Krise mit mehr Müll. Viele Chemnitzer nutzen die Zeit zu Hause, um ihre Wohnung zu entrümpeln. Der ASR bemerkt auf den Wertstoffhöfen mehr Andrang und bei Becker Umweltdienste sind die Container für Privathaushalte stärker gefragt. 

Update, 16. April, 10.05 Uhr: Kreative Angebote der Chemnitzer Musikschule

Ebenso wie andere kulturelle Einrichtungen ist auch die Chemnitzer Musikschule seit Mitte März geschlossen. Dennoch bietet sie verschiedene kreative Möglichkeiten an, um Musik zu machen. Per Online-Unterricht betreuen derzeit 25 Lehrer etwa 300 Musikschüler. Für Vorschulkinder wurden musikalische Anregungen zum Singen und Tanzen per Mail an die Eltern geschickt, so dass die Familien zusammen spielen, singen, tanzen und basteln können. Dazu gibt es auch Lernvideos mit deren Hilfe Musikstücke erarbeitet werden können.

Update, 16. April, 9.10 Uhr: Friseure erleichtert über Lockerungen

Die rund 4000 Friseure in Sachsen sind erleichtert über die Ankündigung, ihre Betrieb bald wieder öffnen zu können. "Dass wir wieder aufmachen, ist existenziell", sagte die Geschäftsführerin der Friseurinnung Dresden, Beatrice Kade. Bund und Länder hatten sich am Mittwoch über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Dabei hieß es, dass Friseure trotz der körperlichen Nähe, unter bestimmten Auflagen sowie "unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb am 4. Mai wieder aufzunehmen" könnten.

"Die geforderten Maßnahmen, wie den Kauf von Mundschutz und Desinfektionsmitteln, bedeuten für die Friseure zwar zusätzliche Kosten", erläuterte Kade. Aber das Geschäft wieder zu öffnen und Geld zu verdienen, sei es wert. Im Kampf gegen das Coronavirus hatten Bund und Länder am 22. März drastische Maßnahmen beschlossen, darunter auch die Schließung sämtlicher Friseurgeschäfte.

Update, 16. April, 8.51 Uhr: Wirtschaftsminister Dulig verteidigt Darlehensprogramm

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) will am Darlehensprogramm für Unternehmen festhalten. "Ich verstehe natürlich den Unternehmer, der lieber einen Zuschuss hätte anstatt eines guten Darlehens", sagte Dulig in einem Interview. Aber die Zuschussprogramme anderer Bundesländer setzten nur auf einen kurzfristigen Effekt. Dulig sprach sich damit gegen die von Kammern und Verbänden geforderten direkten Zuschüsse an Unternehmer mit mehr als zehn Mitarbeitern aus. Man müsse davon ausgehen, dass die Krise die Wirtschaft "eher die nächsten vier Monate betrifft", sagte Dulig. "Deshalb sind wir mit unserem zinslosen Darlehensprogramm viel nachhaltiger."

Sachsen hat mehrere Programme in der Corona-Krise auf den Weg gebracht. Die Hilfen sind aus Sicht des Wirtschaftsministeriums gut gefragt.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).
Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).  © Petra Hornig

Update, 16. April, 8.22 Uhr: VW startet mit Produktion in Zwickau

Volkswagen will die Fahrzeugproduktion in Deutschland Ende April wieder hochfahren und wählt dafür sein Werk in Zwickau. Dort wird vom 20. April an die Fertigung aufgenommen, wie der Autobauer mitteilte. In dem Werk in Sachsen wird mit dem ID3 der Hoffnungsträger der Marke für die Elektromobilität produziert. Wie es in den anderen Werken weitergeht, erfahrt Ihr >>hier.

Ab Montag fährt VW die Produktion in Zwickau wieder hoch.
Ab Montag fährt VW die Produktion in Zwickau wieder hoch.  © Uwe Meinhold

Update, 16. April, 8.15 Uhr: Viele Menschen wenden sich in Corona-Krise an Verbraucherzentrale

In der Corona-Krise wenden sich viele Menschen an die Verbraucherzentrale Sachsen. Mehr als 4200 Anfragen erreichten die Verbraucherzentrale in den vergangenen Wochen seit der Schließung der Beratungsstellen am 23. März, sagte Vorstand Andreas Eichhorst auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die 13 Beratungsstellen im Freistaat wurden coronabedingt geschlossen, über ein sachsenweites Termintelefon können sich Verbraucher aber weiterhin über ihre Rechte informieren.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale suchen die meisten Rat zu Reisen - die etwa wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Etwa 70 Prozent der Anfragen drehten sich um das Thema. Auch über den Umgang mit abgesagten Konzerten und Veranstaltungen informierten sich demnach viele Menschen in Sachsen.

Update, 16. April, 8.12 Uhr: Gaststättenverband befürchtet Wegfall von Jobs

Die Corona-Krise droht auch Sachsens Gastgewerbe auszuzehren. "Die Branche trifft es besonders hart", sagte Axel Klein, Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in einer ersten Reaktion auf die von Bund und Ländern angekündigten Lockerungen der bisherigen Corona-Regeln. Das Gastgewerbe bleibt außen vor. Bars, Clubs und Restaurants dürfen für ungewisse Zeit nicht öffnen. Hotels sollten auch weiter "nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung" stehen.

Klein zufolge braucht die Branche schnell ein Rettungspaket. "Man darf nicht mehr zögern, die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes sofort umzusetzen. Hohe Kreditbelastungen und reduzierte Umsätze sind nicht wirtschaftlich darstellbar", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Falls die Unternehmen mit einer hohen Verschuldung aus der Krise gehen und keine Entschädigung erhalten, werde es eine Kettenreaktion auch bei Lieferanten, regionalen Produzenten und den Verlust von Arbeitsplätzen geben.

Auch die sächsischen Unternehmer stünden zu ihrer Verantwortung und sagen: "Wir bleiben für euch zu Hause. Die Frage ist jedoch: Wer übernimmt unsere Kosten."

Update, 16. April, 7.20 Uhr: Eispiraten nehmen 100.000 Euro Spenden ein

Die Fans der Eispiraten Crimmitschau haben bei einer Spendenaktion zur finanziellen Unterstützung des Vereins schon mehr als 100.000 Euro gespendet. Insgesamt haben sich bisher 800 Fans an der Aktion beteiligt. Ziel des Vereins ist, bei der Spendenaktion 150.000 Euro einzunehmen. 

Mit den Spenden will der Verein den entstandenen Schaden, der wegen der Corona-Beschränkungen ausgefallenen Playdown-Spiele kompensieren.

Update, 15. April, 21.55 Uhr: Was ändert sich ab 20. April?

Ab Montag (20. April) gelten in Sachsen gelockerte Corona-Regeln. Wir haben sie zusammengefasst und erklären, welche Läden wieder geöffnet haben. Mehr dazu >> hier.

Update, 15. April, 21.11 Uhr: Sachsen lockert Ausgangsbeschränkungen

Sachsen hebt die strengen Ausgangsbeschränkungen ab kommenden Montag (20. April) auf. Stattdessen sollen dann wie bundesweit üblich Kontaktbeschränkungen gelten. Das kündigte am Mittwoch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach einer Kabinettssitzung an. Heißt: Es ist dann erlaubt, sich außer Haus mit einer Person, die nicht zum Hausstand gehört, zu treffen.

Michael Kretschmer während der Videoschalte mit Angela Merkel und den Ministerpräsidenten.
Michael Kretschmer während der Videoschalte mit Angela Merkel und den Ministerpräsidenten.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 15. April, 19.22 Uhr: Mehr als 4000 bestätigte Corona-Fälle in Sachsen

In Sachsen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 4060 gestiegen. Das sind 64 mehr als am Dienstag. etwa 2200 Erkrankte gelten inzwischen als geheilt.

Die aktuellen Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Zahlen in Sachsen.  © Grafik TAG24

Update, 15. April, 18.44 Uhr: Bürger sollen weiter auf private Reisen verzichten

Im Kampf gegen das Coronavirus sollen die Bürger in Deutschland weiter auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten verzichten - sowie auf überregionale tagestouristische Ausflüge. Das geht aus einem Beschluss von Bund und Ländern vom Mittwoch hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Ziel sei es, eine weiträumige Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, heißt es. Die weltweite Reisewarnung werde aufrechterhalten. Übernachtungsangebote im Inland sollten weiterhin nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Die Reise- und Tourismuswirtschaft gehört zu den Branchen, die in der Corona-Krise am härtesten betroffen ist.

Update, 15. April, 18.25 Uhr: Gastronomiebetriebe bleiben vorerst weiter dicht

 Im Kampf gegen das Coronavirus bleiben Gastronomiebetriebe in Deutschland vorerst weiter geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Das geht aus einem Beschluss von Bund und Ländern vom Mittwoch hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Geschlossen haben weiter auch Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen sowie Theater, Opern und Konzerthäuser.

Gastronomiebetriebe bleiben vorerst geschlossen. (Symbolbild)
Gastronomiebetriebe bleiben vorerst geschlossen. (Symbolbild)  © 123 RF/ Ariadna De Raadt

Update, 15. April, 18.20 Uhr: Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bestehen

Das Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bis auf Weiteres in Kraft. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt, wie aus dem am Mittwoch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten vereinbarten Papier hervorgeht. Auch in Kirchen, Moscheen, Synagogen oder Örtlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften sollen damit vorerst keine religiösen Feierlichkeiten und Veranstaltungen stattfinden.

Update, 15. April, 18.12 Uhr: Kontaktverbot verlängert

Im Kampf gegen das Coronavirus werden die seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für die Menschen in Deutschland grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert. Darauf verständigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Update, 15. April, 18.05 Uhr: Weitere Todesfälle im Erzgebirge

Laut dem Erzgebirgskreis gibt es 423 nachgewiesene Corona-Infektionen in der Region. Zwei weitere Personen sind in Folge einer Erkrankung mit dem Virus verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen in dem Landkreis auf 29.

So sieht es in den Kommunen aus:

  • Amtsberg 4
  • Annaberg-Buchholz 11
  • Aue-Bad Schlema 22
  • Auerbach 1
  • Bärenstein 4
  • Bockau 2
  • Börnichen/Erzgebirge 1
  • Breitenbrunn/Erzgeb. 5
  • Burkhardtsdorf 10
  • Crottendorf 2
  • Deutschneudorf 1
  • Drebach 2
  • Ehrenfriedersdorf 1
  • Eibenstock 3
  • Gelenau 1
  • Geyer 2
  • Gornau 3
  • Großolbersdorf 3
  • Grünhain-Beierfeld 9
  • Grünhainichen 1
  • Hohndorf 19
  • Jahnsdorf/Erzgeb. 3
  • Johanngeorgenstadt 4
  • Königswalde 1
  • Lauter-Bernsbach 6
  • Lößnitz 30
  • Lugau/Erzgeb. 5
  • Marienberg 16
  • Mildenau 2
  • Neukirchen/Erzgeb. 6
  • Niederwürschnitz 4
  • Oberwiesenthal 1
  • Oelsnitz/Erzgeb. 13
  • Olbernhau 11
  • Pockau-Lengefeld 3
  • Raschau-Markersbach 2
  • Schneeberg 17
  • Schönheide 5
  • Schwarzenberg 18
  • Sehmatal2
  • Stollberg/Erzgeb. 14
  • Stützengrün 5
  • Tannenberg 1
  • Thalheim 3
  • Thermalbad Wiesenbad 2
  • Thum 3
  • Wolkenstein 2
  • Zschopau 3
  • Zschorlau 3 
  • Zwönitz 127

Update, 15. April, 17.40 Uhr: Lange Lkw-Schlangen vor tschechisch-deutscher Grenze

Im Lastwagenverkehr zwischen Tschechien und Deutschland ist es am Mittwoch zu erheblichen Behinderungen gekommen. Grund sind verschärfte Kontrollen der tschechischen Polizei, die seit Dienstag bei der Ein- und Ausreise die Personalien aller Fahrer registriert. Lkw-Fahrer sind zwar vom weitgehenden Ein- und Ausreiseverbot der tschechischen Regierung wegen der Coronavirus-Pandemie ausgenommen. Falls sie mehr als 14 Tage im Ausland verbringen, müssen sie aber nach ihrer Rückkehr für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

Der Stau vor dem Übergang Rozvadov-Waidhaus in Richtung Bayern hatte nach Angaben des Verkehrsfunks am Mittwochnachmittag eine Länge von mehr als zehn Kilometern. Auf der Autobahn D8 in Richtung Dresden waren es mehr als zwölf Kilometer. Der tschechische Verband der Speditionsbranche, Cesmad Bohemia, forderte eine Beschleunigung oder Lockerung der Kontrollen. «Diese Verkehrsbehinderungen bedeuten für Lkw-Fahrer, dass sie viele Stunden unter hygienisch unwürdigen Verhältnissen verbringen müssen», hieß es in einer Mitteilung.

Am Mittwoch ist es an der tschechisch-deutschen Grenze zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen.
Am Mittwoch ist es an der tschechisch-deutschen Grenze zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen.  © Miroslav Chaloupka/CTK/dpa

Update, 15. April, 17.15 Uhr: Großveranstaltungen bis 31. August grundsätzlich untersagt

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden - auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

Bis Ende August soll es keine Großveranstaltungen geben, davon wäre auch der Moto GP auf dem Sachsenring betroffen.
Bis Ende August soll es keine Großveranstaltungen geben, davon wäre auch der Moto GP auf dem Sachsenring betroffen.  © Andreas Kretschel

Update, 15. April, 16.40 Uhr: Bund und Länder wollen Masken in Handel und ÖPNV empfehlen

 Im Kampf gegen das Coronavirus wollen Bund und Länder das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel «dringend» empfehlen. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin erfuhr.

Alltagsmasken dienen laut Gesundheitsministerium dazu, andere vor einer Infektion zu schützen. Spezialmasken, die auch den Träger selbst schützen, sollten dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben.

Merkel und die Regierungschefs der Länder beraten seit dem frühen Nachmittag darüber, nach welchem Fahrplan harte Anti-Corona-Maßnahmen wie Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen schrittweise wieder gelockert werden können. Eine Beschlussvorlage des Bundes sieht etwa vor, dass die Öffnung von Geschäften bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder ermöglicht werden soll. Zu den Ergebnissen der Runde soll es danach eine Pressekonferenz geben.

Update, 15. April, 16.10 Uhr: Zahl Corona-Infizierter in Sachsen weiter gestiegen

 In Sachsen haben sich seit Anfang März 4028 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der positiv Getesteten stieg binnen eines Tages um 113, wie das Gesundheitsministerium in Dresden am Mittwoch mitteilte. Weitere 13 Covid-19-Patienten starben, so dass sich die Zahl der Toten auf 87 erhöhte. Allein zehn wurden dabei aus dem Erzgebirgskreis gemeldet.

Schätzungsweise 2200 der positiv getesteten Menschen seien wieder gesund, hieß es. Landesweit die meisten Infektionen wurden weiterhin im Landkreis Zwickau (656) registriert; weitere Hotspots sind die Landeshauptstadt Dresden (497) und die Stadt Leipzig (492).

Update, 15. April, 15.40 Uhr: Kretschmer bei Schaltkonferenz

In der Videokonferenz mit der Bundeskanzlerin, Mitgliedern des Bundeskabinetts und der Ministerpräsidenten der Länder soll es unter anderem um eine mögliche Lockerung der Einschränkungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gehen. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer nimmt an der Schaltkonferenz teil. Per Video ist er dabei in seinem Büro in der Staatskanzlei nach Berlin zugeschaltet.

Michael Kretschmer vor seinem Bildschirm.
Michael Kretschmer vor seinem Bildschirm.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 15. April, 15.38 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Vogtland

Auch im Vogtlandkreis gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen in dem Kreis auf zwei. Insgesamt sind 268 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

  • Adorf/Vogtl. 5
  • Auerbach/Vogtl. 15
  • Bad Brambach 1 
  • Bad Elster 4
  • Ellefeld 10
  • Elsterberg 7
  • Falkenstein/Vogtl. mit Grünbach, Neustadt/Vogtl. 24
  • VV Jägerswald (Bergen, Tirpersdorf, Theuma, Werda) 2
  • Klingenthal 1
  • Lengenfeld 9
  • Markneukirchen 2
  • Muldenhammer 4
  • Netzschkau / Limbach 10
  • Neumark 13
  • Oelsnitz/Vogtl. mit Bösenbrunn, Eichigt, Triebel/Vogtl. 11
  • Pausa-Mühltroff 1
  • Plauen 24
  • Pöhl 3
  • Reichenbach im Vogtland / Heinsdorfergrund 80
  • Rodewisch 14
  • Rosenbach/Vogtl. 1
  • Schöneck/Vogtl. / Mühlental 1
  • Steinberg 5
  • Treuen/Neuensalz 18 
  • Weischlitz 3

Update, 15. April, 14.55 Uhr: Weiterer Todesfall in Chemnitz

Die Zahl der Verstorbenen hat sich in Chemnitz um einen Todesfall auf insgesamt vier erhöht. "Ein älterer vorerkrankter Mann ist heute gestorben", so ein Stadtsprecher.  Wie die Stadt Chemnitz mitteilt, wurden bis Mittwoch 185 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, 45 von ihnen werden in Krankenhäusern behandelt.

Update, 15. April, 14.13 Uhr: Zweiter Todesfall in Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen vermeldet den zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt wurden bis Mittwoch 230 Personen im Landkreis positiv aus das Virus getestet.

Update, 15. April, 13.40 Uhr: Polizei beendet Zusammenkunft

Die Polizei musste am Dienstagabend in der Chemnitzer Innenstadt eine Zusammenkunft von mehreren Personen beenden. Die Polizei hatte einen Hinweis bekommen, dass sich eine Gruppe Menschen in einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Reitbahnstraße versammelt hatte. Vor Ort stellten die Beamten mehrere Personen fest, die Alkohol tranken. "Bei der Überprüfung der vier Anwesenden fanden die Beamten bei einem Mann geringe Mengen Betäubungsmittel", so ein Sprecher der Polizei Chemnitz.

Update, 15. April, 12.28 Uhr: Telefonische Bürgersprechstunde des Bürgermeisters Ralph Burghart

Ralph Burghart, Bürgermeister für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport, führt ab sofort seine Bürgersprechstunde telefonisch durch. Sie wird einmal im Monat mittwochs, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, stattfinden. 

Chemnitzer haben dann die Möglichkeit, ihre Anliegen jeweils in ca. 15 Minuten zu schildern.

Folgende Termine sind vorgesehen: 22. April, 27. Mai, 10. Juni und 22. Juli.

Anmeldungen sind am selben Tag jeweils in der Zeit von 15 Uhr bis 15.30 Uhr telefonisch unter 0371 488 4444 möglich.

"Gerade in der aktuellen Situation möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Gelegenheit geben, sich mit ihren Anliegen an mich zu wenden", so Ralph Burghart.

Ralph Burghart, Bürgermeister für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport, führt ab sofort seine Bürgersprechstunde telefonisch durch.
Ralph Burghart, Bürgermeister für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport, führt ab sofort seine Bürgersprechstunde telefonisch durch.  © Maik Börner

Update, 15. April, 11.51 Uhr: Landkreis Zwickau meldet 661 Corona-Fälle

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 48
  • Crinitzberg 10
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 13
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 16
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 3
  • Hohenstein-Ernstthal 39
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 41
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 4
  • Mülsen 7
  • Neukirchen 31
  • Niederfrohna 0
  • Oberlungwitz 32
  • Oberwiera 0
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • Schönberg 0
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 110
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 153

Update, 15. April, 11.27 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in stark betroffenen Kreisen könnten laut Kretschmer länger andauern

Die Lockerungen der Corona-Einschränkungen werden nach Ansicht von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) teilweise auch regional unterschiedlich ausfallen.

So könnten die Ausgangsbeschränkungen im stark betroffenen Kreis Zwickau länger andauern als anderswo im Freistaat, deutete er am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin an. Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt mit einer geringen Infektionszahl müssten sich anders damit beschäftigen als Bayern, sagte Kretschmer.

"Auf der anderen Seite gibt es Hotspots, bei uns im Freistaat Sachsen beispielsweise eine kleine Region, Zwickau, in der dieser Virus extrem verbreitet worden ist, da gibt es Gründe dafür. Und jetzt muss man dort anders agieren als in anderen Landesteilen, mehr Quarantäne, mehr Vorsorge betreiben. Das wird uns auch in den kommenden Monaten immer wieder begegnen, dass es regionale Besonderheiten gibt, auf die dann besonders eingegangen werden muss“, so Kretschmer kurz vor der Abstimmung von Bund und Ländern zu möglichen Corona-Lockerungen am Mittwoch.

Update, 15. April, 11 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer will ab der kommenden Woche mit dem Wiedereinstieg in den Unterricht beginnen

In Sachsen sollen die Schulen nach Angaben von Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) ab der kommenden Woche mit dem Wiedereinstieg in den Unterricht beginnen. Zunächst sollten die Abschlussklassen wieder in die Schulen gehen, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch dem MDR. >>>Hier geht es zum Bericht.

Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU).
Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU).  © Robert Michael / DPA

Update, 15. April, 9.50 Uhr: Ab Montag gilt Normalfahrplan für die City-Bahn Chemnitz

Die City-Bahn Chemnitz (CBC) kehrt ab Montag zum Vollbetrieb zurück. Grundsätzlich gilt also dann wieder der Normalfahrplan - allerdings mit Einschränkungen aufgrund von Bauarbeiten.

Grund für den Vollbetrieb sind geplante Instandhaltungen/Baustellen auf den Strecken C11, C13, C14 und 523. Reduzierte Fahrten würden die Baustellenplanungen über den Haufen werfen. Mehr Infos zu den geplanten Baustellen findet Ihr unter city-bahn.de.

Update, 15. April, 7.20 Uhr: Sachsen will Kultureinrichtungen möglichst schnell wieder öffnen

Sachsen möchte seine in der Corona-Krise geschlossenen Musentempel möglichst bald wieder zugänglich machen. "Ich rechne damit, dass wir zunächst stufenweise unsere Einrichtungen wieder öffnen werden", sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU). Dabei spiele auch der Infektionsschutz eine Rolle. Das Land werde die Kultureinrichtungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen: "Und auch die Menschen werden wieder kommen, denn die Sehnsucht nach Kultur ist stark."

Klepsch zufolge lassen sich die finanziellen Einbußen für die Kultur derzeit nicht beziffern. Sie gingen aber "in die Millionen". Es sei für alle Häuser gerade eine schwere Zeit und besonders für freischaffende Künstler und private Träger eine immense Herausforderung. "Mein Ziel ist es, dass wir alles Mach- und Finanzierbare unternehmen, die Kultureinrichtungen gut durch die Krise zu bekommen."

Die momentane Leere und Stille im kulturellen Raum sei kaum auszuhalten. Es wäre schlimm, wenn einige Einrichtungen ganz verstummen müssten. 

Update, 15. April, 7.10 Uhr: So laufen Bestattungen in Corona-Zeiten

Selbst der letzte Abschied eines geliebten Menschen fällt in Zeiten von Corona anders als gewohnt aus. Grund auch hier die Allgemeinverfügung des Freistaats: Bis zu 100 Personen dürfen an einer Trauerzeremonie teilnehmen. Chemnitz hat diese Regelung aber deutlich verschärft. >>> Hier geht es zum ausführlichen Bericht

Martin Schanz (55), Pfarrer der Gemeinde Chemnitz-Rabenstein/Rottluff, muss seine Trauerzeremonien den aktuellen Vorschriften anpassen.
Martin Schanz (55), Pfarrer der Gemeinde Chemnitz-Rabenstein/Rottluff, muss seine Trauerzeremonien den aktuellen Vorschriften anpassen.  © Uwe Meinhold

Update, 15. April, 6.15 Uhr: Linke fordern besseren Schutz für bestimmte Beschäftigte

Die Linken wollen in der Corona-Krise einen besseren Schutz für Beschäftigte in wichtigen Versorgungs- und Dienstleistungsberufen. Viele von ihnen gehörten wegen ihres Alters selbst zur Corona-Risikogruppe und verdienten oft weniger Geld als der Durchschnitt, sagte die Zwickauer Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Linke) der Deutschen Presse-Agentur in Dresden nach einer Auswertung von Daten der Bundesarbeitsagentur für Arbeit. "Die Beschäftigten, die derzeit den 'Laden' am Laufen halten, müssen besser geschützt werden."

Bundes- und Landesregierung hätten die Pflicht, für mehr Schutzausrüstungen zu sorgen. Für die Zeit der Krise müssten Arbeitgeber außerdem verpflichtet werden, einen Zuschlag zu zahlen.

Laut Statistik gab es 2018 im sächsischen Einzelhandel 7751 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter ab 60 Jahren - knapp sieben Prozent aller Mitarbeiter in diesem Bereich. Im Gesundheits- und Sozialwesen waren es 18.580 - hier lag der Anteil bei 7,5 Prozent. In der Kategorie Pflegeheime und Altenheime gehörte fast jeder Zehnte zu dieser Gruppe. Zimmermann, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik ihrer Partei im Bundestag, hatte die Zahlen bei der Bundesagentur für Arbeit erfragt.

Sabine Zimmermann (Die Linke).
Sabine Zimmermann (Die Linke).  © dpa/Jörg Carstensen

Update, 14. April, 18.10 Uhr: MP Kretschmer will weniger Einschränkungen nach dem 20. April

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat für eine Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen bereits vom 20. April an plädiert. "Wir wollen eine Lockerung in den Bereichen, die gesellschaftlich und wirtschaftlich am wichtigsten sind", sagte er vor der Abstimmung zwischen Bund und Ländern am Mittwoch der Funke Mediengruppe.

Er verwies darauf, dass Deutschland durch schnelles Handeln, das den Bürgern viel abverlangt habe, bisher eine große Tragödie erspart geblieben sei. "Nur weil wir alle diszipliniert waren, haben wir viele Menschenleben retten können." Die Krankenhäuser hätten ihre Kapazitäten aufgestockt und es könne mehr getestet werden. "Jetzt können wir über weitere Schritte entscheiden."

Der Schutz der Gesundheit habe weiter höchste Priorität bei der Umsetzung der Maßnahmen. "Wir werden nicht ohne, aber mit weniger Einschränkungen nach dem 20. April leben können."

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will weniger Einschränkungen ab dem 20. April.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will weniger Einschränkungen ab dem 20. April.  © dpa/ Ronald Bonss

Update, 14. April, 17.35 Uhr: Weitere Todesfälle im Erzgebirgskreis

Wie der Erzgebirgskreis mitteilt, hat es während des langen Osterwochenende neun weitere Todesfälle in der Region gegeben. Bei den verstorbenen handelt es sich um zwei Personen über 60, drei über 70-Jährige, zwei über 80 und zwei über 90 Jahre alte Erkrankte. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung auf 27.

Der Landkreis meldet insgesamt 419 Erkrankte.

Update, 14. April, 16.23 Uhr: Neue Zahlen aus Chemnitz

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, gibt es inzwischen 182 bestätigte Corona-Infektionen in Chemnitz. 37 Erkrankte werden aktuell stationär versorgt.

Update, 14. April, 16.10 Uhr: Zwei neue Infektionen im Vogtlandkreis

Im Vogtlandkreis hat sich die Zahl der Corona-Infektionen um zwei auf 258 erhöht, das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. 

So ist die Lage in den Kommunen:

  • Adorf/Vogtl. 5
  • Auerbach/Vogtl. 14
  • Bad Brambach 1
  • Bad Elster 4
  • Ellefeld 10
  • Elsterberg 7
  • Falkenstein 23
  • Jägerswald (Bergen, Tirpersdorf, Theuma, Werda) 2
  • Klingenthal 1
  • Lengenfeld 9
  • Markneukirchen 2
  • Muldenhammer 4
  • Netzschkau / Limbach 10
  • Neumark 12
  • Oelsnitz/Vogtl. (+ Eichigt, Triebel und Bösenbrunn) 9
  • Pausa-Mühltroff 1
  • Plauen 24
  • Pöhl 1
  • Reichenbach/Vogtl. / Heinsdorfergrund 77
  • Rodewisch 14
  • Rosenbach/Vogtl. 1
  • Schöneck/Mühlental 1
  • Steinberg 5
  • Treuen/Neuensalz 18
  • Weischlitz 3

Update, 14. April, 15.11 Uhr: Fallzahlen in Mittelsachsen unverändert

Im Landkreis Mittelsachsen ist die Zahl der Infektionen seit Montag unverändert. Laut Landratsamt wurden 222 Personen positiv auf das Corona-Virus getest.

Update, 14. April, 14.52 Uhr: Sachsen will mit Vier-Stufen-Plan Corona-Beschränkungen lockern

Sachsen will mit einem Vier-Stufen-Plan die Corona-Vorgaben lockern. Details sollen aber erst am Mittwochabend nach der Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und einer anschließenden Sitzung des sächsischen Kabinetts mitgeteilt werden.

Sachsen strebe bei der Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen der Länder an, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Viele Empfehlungen der Wissenschaftsakademie Leopoldina seien auch im sächsischen Plan enthalten. Nicht alles werde auf einmal möglich sein, sagte Köpping und drückte die Vorgehensweise so aus: "Schritt für Schritt".

Update, 14. April, 14.20 Uhr: Party aufgeflogen

Am Montagnachmittag ist in einem Mehrfamilienhaus in Burkhardtsdorf eine Party aufgeflogen. Ein Zeuge meldete in der Straße Amselring einen möglichen Verstoß gegen die Corona-Schutz-Verordnung. Als die Polizei eintraf, waren in der Wohnung neben den beiden Mietern (22, 24) noch zwei Jungendliche (beide 16), die sich ohne triftigen Grund dort aufhielten. "Im Zuge der Kontrolle nahmen die Beamten zudem Geruch von Betäubungsmitteln wahr. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten etwa 35 Gramm Marihuana sowie szenetypische Utensilien, wie zum Beispiel eine Feinwaage und Grinder", teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Drogen wurden sichergestellt. Die Jungendliche erhielten Platzverweise, gegen den 24 Jahre alten Deutschen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Update, 14. April, 13.07 Uhr: Studentenvertreter fordern einheitliche Soforthilfe für Studierende

Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) fordert angesichts der Corona-Krise schnelle und bundeseinheitliche Soforthilfen für in Not geratene Studierende. Zahlreiche Betroffene hätten seit Ausbruch der Sars-CoV-2-Pandemie ihren Nebenjob verloren, so die KSS laut einer Mitteilung vom Dienstag. "Es ist eine moralische Pflicht, Studierende nicht schlechter zu stellen als andere gesellschaftliche Gruppen", erklärte KSS-Sprecher Lars Eichinger. Dies bedeute, dass es für die Betroffenen Zuschüsse statt zinsloser Darlehen geben müsse.

Die bislang vorgesehenen Änderungen bei der Bundesausbildungsförderung (Bafög) reichten bei weitem nicht aus, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der KSS und Studierenden aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Nur 12 Prozent der Studierenden würden überhaupt Leistungen nach dem Bafög beziehen und von diesen seien nur wenige von den Änderungen zum Zuverdienst betroffen. "Die große Masse der Studierenden steht vor der Frage, wie sie Miete, Internet und Nahrung jetzt zahlen soll", so die Vertreter der Studenten.

Die KSS vertritt eigenen Angaben zufolge als gesetzlich legitimierte Landesstudierendenvertretung alle rund 106.000 Studierenden an Sachsens staatlichen Hochschulen.

Update, 14. April, 12.55 Uhr: Telefonische Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig

Am Dienstag findet wieder von 16 bis 17 Uhr die telefonische Bürgersprechstunde der Oberbürgermeisterin statt.

Meldet euch ab 14.30 Uhr unter 0371/4881512 an, dann werdet Ihr zurückgerufen und habt 15 Minuten Zeit, um mit der Oberbürgermeisterin zu sprechen.

Update, 14. April, 12 Uhr: Sächsische Forschungsinstitute produzieren Schutzausrüstungen

Mehrere sächsische Forschungsinstitute stellen derzeit ihre Kapazitäten zur Herstellung von Schutzmitteln gegen das Coronavirus zur Verfügung. So produzieren etwa so unterschiedliche Einrichtungen wie die Institute für Luft-und Kältetechnik sowie für Holztechnologie in Dresden, das Cetex, das Sächsische Textilforschungsinstitut und das Institut für innovative Technologien in Chemnitz Bauteile für Gesichtsschutzmasken im 3D-Druckverfahren, wie die Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft am Dienstag mitteilte.

Weitere Mitgliedsinstitute würden derzeit ihre 3D-Drucker für den Maskendruck einsatzbereit machen und in den nächsten Tagen in die Produktion gehen. Die Masken werden den Angaben zufolge in den jeweiligen Regionen kostenfrei an Krankenhäuser und Altenheime verteilt.

Das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen in Freiberg beteiligt sich der Mitteilung zufolge derzeit an der Entwicklung eines sogenannten "anspruchslosen" Beatmungsgerätes. Gemeinsam mit der Bergakademie Freiberg und der Grubenwehr der Reichen Zeche in der Bergstadt soll in Anlehnung an den Bergbau ein einfaches Beatmungssystem entstehen, das ohne Elektronik und elektrischen Antrieb auskommt und nur Druckluft oder Sauerstoff benötigt.

Für die Prototypen, die bereits im Test sind, liefert das Institut Membranen als Dichtungsmaterial. Bestehen die Geräte die Tests, stünden flexibel und unabhängig von aufwendiger Versorgungsinfrastruktur einsetzbare Beatmungsgeräte zur Verfügung, hieß es.

Ein 3D-Drucker fertigt Rahmen für Filtereinsätze von Mundschutzmasken. (Symbolbild)
Ein 3D-Drucker fertigt Rahmen für Filtereinsätze von Mundschutzmasken. (Symbolbild)  © dpa/Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Update, 14. April, 11.55 Uhr: Landkreis Zwickau meldet 655 Corona-Fälle

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 47
  • Crinitzberg 10
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 13
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 15
  • Hartenstein 7
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 3
  • Hohenstein-Ernstthal 38
  • Kirchberg 7
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 41
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 4
  • Mülsen 7
  • Neukirchen 31
  • Niederfrohna 0
  • Oberlungwitz 32
  • Oberwiera 0
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • Schönberg 0
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 111
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 10
  • Zwickau 149

Update, 14. April, 10.40 Uhr: Corona-Krise bringt Digitalisierungsschub an Hochschulen

Die Corona-Pandemie hat an Hochschulen in Sachsen eine Digitalisierungswelle ausgelöst. Weil die Studierenden noch bis mindestens 4. Mai zuhause bleiben sollen, haben die Universitäten und Fachhochschulen ihre Lehrangebote auf E-Learning umgestellt. 

Das Thema Digitalisierung gebe es schon länger, doch jetzt sei es "mit Macht und Eile" umgesetzt worden, sagte der Prorektor für Bildung an der Universität Leipzig, Thomas Hofsäss.

Seiner Einschätzungen nach setzen praktisch alle Fakultäten in Leipzg auf E-Learning mit Podcasts, Videokonferenzen oder Chats. Hofsäss schätzt die Mehrkosten, die sich für die Universität Leipzig daraus ergeben, auf eine halbe Million Euro.

Auch die TU Dresden berichtet von einem Innovationsschub. Wie hoch die Kosten dafür an der Exzellenzuniversität sind, lässt sich laut einer Sprecherin noch nicht genau beziffern. Man rechne aber mit einer Summe im siebenstelligen Bereich.

Update, 14. April, 9.52 Uhr: Niners Chemnitz finanziell vorerst abgesichert

Trotz des vorzeitigen Saisonendes und der Coronavirus-Krise muss sich der designierte Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz vorerst keine Sorgen um die Existenz machen. >>>Hier geht es um ausführlichen Artikel

Die Niners spielen in der kommenden Saison in der Bundesliga.
Die Niners spielen in der kommenden Saison in der Bundesliga.  © Toni Söll

Update, 14. April, 7.30 Uhr: Corona-Krise bremst Rechtspopulisten aus

Die Corona-Krise hat nach Einschätzung des Jenaer Extremismusforschers Wolfgang Frindte Rechtspopulisten im Osten vorerst ausgebremst.

Der Fokus der Bevölkerung liege derzeit bei den Akteuren der Regierungsparteien, sagte der Sozialpsychologe der Deutschen Presse-Agentur mit Verweis auf jüngste Meinungsumfragen. "Die Rechtspopulisten haben da im Moment sehr wenig Angriffsfläche. Also verbreiten sie – wie gewohnt – krude Verschwörungstheorien."

Frindte mahnte, trotz der Corona-Krise andere Probleme nicht aus dem Blick zu verlieren. Dazu zählte er auch den Kampf gegen Rechts. "Etwa 25 Prozent der Bevölkerung scheinen mit den Rechtspopulisten zu sympathisieren."

Auch Pegida wird seit der Corona-Krise ausgebremst. Demonstrationen dürfen nämlich vorübergehend nicht stattfinden.
Auch Pegida wird seit der Corona-Krise ausgebremst. Demonstrationen dürfen nämlich vorübergehend nicht stattfinden.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 13. April, 18.05 Uhr: Fünf neue Infizierte im Erzgebirge

Im Erzgebirgskreis ist die Zahl der Infizierte um fünf auf insgesamt 406 gestiegen. Für 1199 Personen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

Update, 13. April, 17.40 Uhr: Tschechien fordert von Grenzgängern in Deutschland Hygienenachweis

In Tschechien treten am Dienstag zusätzliche Bestimmungen für Berufspendler in Kraft, die in Deutschland arbeiten. Wer im Gesundheits- und Rettungswesen, in sozialen Einrichtungen oder im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet, kann weiter täglich pendeln. Neu ist, dass die Regierung in Prag wegen der Coronavirus-Pandemie für diese Gruppe die Einhaltung strenger Hygienevorschriften einfordert. Dazu zählen das Tragen eines Mundschutzes am deutschen Arbeitsplatz sowie die Minimierung von sozialen Kontakten.

Dazu müssen eine Pendlerbescheinigung des deutschen Arbeitgebers sowie eine Verbalnote der deutschen Botschaft in Prag als Nachweis zu den Gesundheitsstandards vorgelegt werden. Die neue Regelung sei eine Herausforderung für alle Beteiligten, schrieb der Botschafter der Bundesrepublik, Christoph Israng, am Montag bei Twitter. Das Team der Botschaft sei auch über das Osterwochenende im Einsatz gewesen, um die geforderten Bestätigungen zu erstellen.

Für Berufspendler, die nicht in den genannten Bereichen arbeiten, gilt, dass sie die Grenze nur in längeren Abständen überschreiten dürfen. Nach mindestens zwei Wochen Arbeitsaufenthalt in Deutschland folgen zwei Wochen häusliche Quarantäne in Tschechien. 

Update, 13. April, 15.40 Uhr: Neue Zahlen aus dem Vogtlandkreis

Der Vogtlandkreis meldet aktuell 256 COVID-19-Fälle. Von den Infizierten sind bereits 100 Erkrankte wieder genesen.

So sieht es in den Kommunen aus:
  • Adorf/Vogtl. 5
  • Auerbach/Vogtl. 14
  • Bad Brambach 2
  • Bad Elster 4
  • Ellefeld 10
  • Elsterberg 6
  • Falkenstein 22
  • Jägerswald (Bergen, Tirpersdorf, Theuma, Werda) 2
  • Klingenthal 1
  • Lengenfeld 9
  • Markneukirchen 2
  • Muldenhammer 4
  • Netzschkau / Limbach 10
  • Neumark 12
  • Oelsnitz/Vogtl. (+ Eichigt, Triebel und Bösenbrunn) 8
  • Pausa-Mühltroff 1
  • Plauen 24
  • Pöhl 1
  • Reichenbach/Vogtl. / Heinsdorfergrund 77
  • Rodewisch 14
  • Rosenbach/Vogtl. 1
  • Schöneck/Mühlental 1
  • Steinberg 5
  • Treuen/Neuensalz 18
  • Weischlitz 3

Update, 13. April, 15.35 Uhr: Feuerwehr muss nach illegaler Party Lagerfeuer löschen

In Hohenstein-Ernstthal musste die Feuerwehr ein Lagerfeuer nach einer illegalen Party löschen. Etwa acht bis zehn Personen sollen am Steinbruch im Oberwald gefeiert haben. Den ganzen Bericht könnt ihr >>hier lesen.

Die Feuerwehr löschte das Lagerfeuer.
Die Feuerwehr löschte das Lagerfeuer.  © Andreas Kretschel

Update, 13. April, 15.20 Uhr: Zwickauer Polizei zieht Oster-Bilanz

Die Polizeidirektion Zwickau hat einen Bilanz zu den Einsätzen wegen Verstößen gegen die Corona-Verodnung gezogen. "Insgesamt hielt sich der Großteil der Bevölkerung im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Zwickau an die Kontaktbeschränkungen", so ein Polizeisprecher. Dennoch wurden zwischen Karfreitag und Ostersonntag ingesamt 156 Verstößen gegen die Verordnung  und die Allgemeinverfügung festgestellt. Bei den Verstößen handelte es sich zum größten Teil um Ordnungswidrigkeiten, bei denen Personen zum Beispiel ohne triftigen Grund ihr häusliches Umfeld verlassen hatten.. Die Beamten wurden dabei von der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. 

Update, 13. April, 14.30 Uhr: Raffael-Engel fliegen als Osterbotschafter virtuell durch Sachsen

Sachsen lässt in der Corona-Krise die beiden Engel von Raffaels Sixtinischer Madonna als Hoffnungsträger virtuell durch den Freistaat fliegen. Ein entsprechender Videoclip ist als Teil der Imagekampagne "So geht sächsisch" seit Ostersonntag zu sehen, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Die Engel würden Botschaften und Werte in die Welt tragen, "die den Menschen in diesen Zeiten besonders wichtig sind: Liebe, Hoffnung, Mut, Glaube, Zuversicht, Zusammenhalt, Solidarität".

Die Engel, die nicht nur auf Raffaels berühmten Bild in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, sondern derzeit auch als Lichtinstallation des Österreichers Peter Baldinger auf dem Dach der Galerie zu sehen sind, machen in dem Clip einen Rundflug durch Sachsen und umkreisen dabei unter anderem das Leipziger Gewandhaus und das Chemnitzer Karl-Marx-Denkmal. Die Orte stünden symbolisch für den Freistaat Sachsen und sollen den Zusammenhalt gerade in diesen Zeiten symbolisieren, hieß es.

Update, 13. April, 14.10 Uhr: 621 Corona-Fälle im Landkreis Zwickau

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 46
  • Crinitzberg 10
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 12
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 15
  • Hartenstein 6
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 3
  • Hohenstein-Ernstthal 38
  • Kirchberg 6
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 41
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 4
  • Mülsen 7
  • Neukirchen 31
  • Niederfrohna 0
  • Oberlungwitz 32
  • Oberwiera 0
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • Schönberg 0
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4 
  • Werdau 82
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 9
  • Zwickau 149

Update, 13. April, 13 Uhr: Zwei neue Fälle in Mittelsachsen

In Mittelsachsen ist die Zahl der bestätigten Coronafälle seit Sonntag um zwei Erkrankte auf 222 angestiegen. In der Region Döbeln sich somit 67 Personen infiziert, in Freiberg 90 und in Mittweida 65.

Update, 13. April, 12.48 Uhr: So ist die aktuelle Situation in Chemnitz

Wie die Stadt Chemnitz am Ostermontag mitteilt, sind aktuell 178 Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, 37 Erkrankte werden in den Krankenhäusern behandelt. "Von medizinischen Einrichtungen verzeichnen derzeit drei Pflegeeinrichtungen, vier Pflegedienste und drei Stationen des Klinikums positive Fälle. In den genannten Einrichtungen werden die entsprechenden Maßnahmen bei den positiv getesteten Personen durchgeführt. Das heißt, sie sind Quarantäne versetzt und es erfolgt die Ermittlung der Kontaktpersonen", so ein Stadtsprecher. 

Update, 13. April, 11.55 Uhr: Polizei beendet Versammlungen

Im Rahmen der Corona-Schutzverordnung musste die Polizei einige Treffen mehrerer Menschen auflösen.

In einer Gartenanlage nahe der Glösaer Straße in Chemnitz hielten sich mehrere Familien in einem Gartengrundstück auf. Sie konnten keine triftigen Gründe vorweisen konnten, warum sie dort waren und ihre Wohnungen verlassen hatten. Sie zeigten sich einsichtig und verließen den Garten. 

Vor einem Kiosk in der Irkutsker Straße waren am Sonntag nach Hinweisen bis zu 30 Personen, die die erforderlichen Mindestabstände nicht einhielten. Zwei Personen befolgten den erteilten Platzverweis nicht. Sie bekamen Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Sächsische Corona-SchutzVerordnung. Einer der beiden musste kurzzeitig festgenommen werden, weil er sich nicht ausweisen wollte. Gegen den 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen wird nun außerdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

In Frankenberg trafen sich insgesamt 13 Männer, im Alter zwischen 18 und 49 Jahren, im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Friedrichstraße um Alkohol zu trinken. Nur vier Personen der Gruppe wohnten auch in dem Haus. Polizeibeamte beendeten die Zusammenkunft und erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.  

Update, 13. April, 9.30 Uhr: Linke fordert eigenständige Grundsicherung für Kinder und Jugendliche wegen Corona-Krise

Kinder und Jugendliche brauchen nach Ansicht der sächsischen Linken eine eigenständige Grundsicherung.

Während das Leben für die meisten Menschen in Sachsen nach der Corona-Krise ohne Einschränkungen weitergehen dürfte, blieben Kinder aus armen Elternhäusern oft sozial und gesellschaftlich isoliert, erklärte Parteichefin Susanne Schaper (42) am Ostermontag in Dresden.

In Sachsen seien im vergangenen Jahr im Schnitt 70.680 Kinder und Jugendliche von Hartz IV betroffen gewesen. An der Spitze habe dabei Leipzig mir rund 17.510 jungen Leuten gestanden.

Der Regelsatz reiche noch nicht einmal für das Nötigste. Schaper ist im Sächsischen Landtag Sprecherin ihrer Partei für Sozialpolitik.

Susanne Schaper (42) von "Die Linke".
Susanne Schaper (42) von "Die Linke".  © Steffen Füssel

Update, 13. April, 7.45 Uhr: Geschlossene Bordelle: Keine Corona-Hilfe für Sexarbeiterinnen

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus treffen Prostituierte besonders hart. Während andere Branchen Kurzarbeitergeld, Soforthilfen oder zinslose Kredite beantragen können, fallen Menschen in der Prostitution durchs Raster, sagte Hannah Drechsel von Karo e.V. der Deutschen Presse-Agentur. Der Plauener Verein kämpft im Grenzgebiet zu Tschechien gegen Zwangsprostitution und sexuelle Ausbeutung.

Die Situation sei sehr schwierig. "Diese Frauen haben keine Rücklagen, viele dafür ohnehin schon Schulden. Die meisten sind auch nicht krankenversichert." Und hätten auch keinerlei Anspruch auf staatliche Hilfen, da die überwiegende Mehrheit der Sexarbeiterinnen aus Osteuropa komme, so Ulrike Richter von der Fachberatungsstelle KOBRAnet. 

Ohne Einnahmen hätten diese Frauen jedoch keinerlei Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es sei daher eine teilweise Verlagerung der Prostitution in die Illegalität zu befürchten.

Update, 13. April, 7.17 Uhr: Schausteller in Sachsen bangen um Existenz

Für die sächsischen Schausteller sollte die Saison zu Ostern eigentlich beginnen. Doch wegen der Corona-Krise sind Volksfeste derzeit verboten. "Es trifft uns schwer, wir haben seit dem 23. Dezember keine Einnahmen", sagte der Vorsitzende des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes, Klaus Illgen, in Chemnitz. 

Mit den Weihnachtsmärkten habe die Saison für viele geendet. Alle hätten gewartet, dass es im Frühjahr wieder losgehe. "Doch das tut es in diesem Jahr nicht." Vier große Veranstaltungen, darunter der für September in Aue-Bad Schlema geplante "Tag der Sachsen", seien bereits abgesagt worden.

Klaus Illgen, der Vorsitzende des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes.
Klaus Illgen, der Vorsitzende des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes.  © Kristin Schmidt

Update, 12. April, 15.17 Uhr: So ist die Lage im Vogtlandkreis

Im Vogtlandkreis gibt es aktuell 217 bestätigte Coronafälle, 96 Erkrankte sind bereits wieder genesen.

So sieht es in den Kommunen aus: 

  • Adorf/Vogtl. 5
  • Auerbach/Vogtl. 13
  • Bad Brambach 1
  • Bad Elster 4
  • Ellefeld 9
  • Elsterberg 5
  • Falkenstein 9
  • Jägerswald (Bergen, Tirpersdorf, Theuma, Werda) 2
  • Klingenthal 1
  • Lengenfeld 9
  • Markneukirchen 2
  • Muldenhammer 4
  • Netzschkau / Limbach 9
  • Neumark 12
  • Oelsnitz/Vogtl. (+ Eichigt, Triebel und Bösenbrunn) 8
  • Pausa-Mühltroff 1
  • Plauen 22 
  • Pöhl 1
  • Reichenbach/Vogtl. / Heinsdorfergrund 58
  • Rodewisch 14
  • Rosenbach/Vogtl. 1
  • Schöneck/Mühlental 1
  • Steinberg 5
  • Treuen/Neuensalz 18
  • Weischlitz 3

Update, 12. April, 13.55 Uhr: Verstöße gegen Corona-Verordnung: Polizei im Dauereinsatz

Am Samstag musste die Polizei mehrfach wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung vorgehen. Am Mittag hatten sich in Chemnitz fünf Personen in der Unterführung an der Paul-Bertz-Straße versammelt. Sie konnten keinen triftigen Grund nennen, warum sie ihre Wohnung verlassen hatten und sich dort aufhielten. Die Polizei sprach Platzverweise aus und erstatteten Anzeige. Am Abend musste die Chemnitzer Polizei dann mehrere Grillfeiern beenden. In Bernsdorf hatten sich drei Personen um ein Lagerfeuer versammelt und in Altchemnitz waren vier Personen zusammen beim Grillen. Alle konnten keine Gründe für die Zusammenkünfte nennen, so dass es für sie Anzeigen gab. Auch in der Fritz-Matschke-Straße hatten sich mehrere Personen in einer Wohnung versammelt. Gegen zwei, die nicht dort gemeldet waren, sprach die Polizei Platzverweise aus.

Nicht nur in Chemnitz, auch im Umland war die Polizei im Dauereinsatz: In Waldheim erwischten Beamte einen 18 Jahre alten Fahranfänger, der mit seinem VW die Harthaer Straße befuhr. Die Polizei stoppte das Fahrzeug. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass noch zwei Freunde des 18-Jährigen im Wagen waren und der Fahrer selbst 0,46 Promille intus hatte. Die drei Männer konnten nicht begründen, warum sie ihre Wohnung verlassen hatten. In Döbeln hat sich eine Hausgemeinschaft von etwa zehn Personen in einem Hinterhof in der Franz-Mehring-Straße versammelt. Die Polizei rückte nach einem Zeugenhinweis an und beendete die Zusamenkunft. 

In Freiberg waren fünf Personen zu einer Shisha-Party in einem Hinterhof in der Humboldtstraße zusammengekommen. Auch dieses Treffen wurde von der Polizei beendet. In der Nacht zu Sonntag bemerkten Polizisten in Flöha mehrere junge Leute, die in der Straße Zum Rosenheim Ball spielten. Als sie die Polizei sahen, flüchteten sie, ließen dabei aber ihre Fahrräder und Rucksäcke liegen. " Im weiteren Verlauf konnten fünf Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren festgestellt werden", so eine Sprecherin der Polizei Chemnitz. Als die Beamten eine 16-Jährige nach Hause bringen wollten, wurde diese auffällig. Sie beleidigte die Einsatzkräfte, schlug und trat nach einem Polizisten. Gegen die Deutsche wird nun wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt. 

In Taura, Lößnitz, Schwarzenberg, Schönheide und Schneeberg beendeten Polizisten weitere Grillpartys und Zusammenkünfte. 

Update, 12. April, 12.40 Uhr: Drei neue Infektionen in Mittelsachsen

Mittelsachsen meldet drei neue Corona-Infektionen. Damit gibt es in dem Landkreis nun 220 bestätigte Fälle.

Update, 12. April, 12.30 Uhr: Neue Zahlen aus dem Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau meldet am Sonntagmittag insgesamt 614 bestätigte Covid-19-Infektion. Aktuell befinden sich noch 693 Personen in Quarantäne, 22 Patienten werden stationär behandelt und 17 Personen sind in der Region bisher an dem Virus verstorben.

So sieht es in den Kommunen aus:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 46
  • Crinitzberg 10
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 12
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 15
  • Hartenstein 6
  • Hartmannsdorf 3
  • Hirschfeld 2
  • Hohenstein-Ernstthal 38
  • Kirchberg 6
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 41
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 12
  • Meerane 4
  • Mülsen 7
  • Neukirchen 31
  • Oberlungwitz 30
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 80
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 9
  • Zwickau 147

Update, 12. April, 11.45 Uhr: Das sind die aktuellen Zahlen für Sachsen

Hier die aktuellen Zahlen in Sachsen. 

Die aktuellen Zahlen aus Sachsen.
Die aktuellen Zahlen aus Sachsen.  © TAG24 Grafik

Update, 12. April, 11.40 Uhr: Zwickau schaltet Händlerportal frei

Die Stadt Zwickau hat ein kostenloses Händlerportal freigeschaltet. Unter dem Motto "Zwickau hält zusammen" können sich Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen eintragen. Auf dem Portal werden Angebote wie Bestell- und Lieferservice mittgeteilt, ebenso wie aktuelle Öffnungszeiten.

Update, 12. April, 10.50 Uhr: Schließungen bescheren Zoos in Sachsen hohe Verluste

Die Zoologischen Gärten und Tierparks rechnen wegen der im Zuge der aktuellen Corona-Krise verfügten Schließungen mit erheblichen Einnahmeverlusten. Viele von ihnen hoffen auf Spenden, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Der Direktor des Leipziger Zoos, Jörg Junhold, bezifferte seine Verluste aus entgangenen Einnahmen für die Zeit zwischen dem 16. März und 19. April mit rund vier Millionen Euro. "Die Wochen um Ostern gehören zu der Zeit mit dem meisten Besuch", sagte er. Laut Junhold, der zugleich Präsident des Verbandes Zoologischer Gärten ist, können das die Zoos ohne Hilfen nicht lange durchhalten.

Seit Mitte März sind die Tierparks geschlossen.
Seit Mitte März sind die Tierparks geschlossen.  © Kristin Schmidt

Update, 12. April, 8.47 Uhr: Elf neue Fälle in Mittelsachsen

In Mittelsachsen gibt es inzwischen 217 betätigte Corona-Fälle, das sind elf mehr als am Freitag. In der Region Döbeln sind 67 Fälle gemeldet, in der Region Freiberg 89 und in Mittweida 61. Ein Erkrankter verstarb bislang an dem Virus. 

Update, 12. April, 7.55 Uhr: Online-Angebote von Bibliotheken stark gefragt

Die Städtischen Bibliotheken in Sachsen haben zu Beginn der Corona-Krise und der damit verbundenen Ausgangssperre mit neuen Angeboten und Online-Service reagiert. die Sachsen nehmen die Angebote positiv auf. In Chemnitz wurden allein im März mehr als 12.000 e-Medien ausgeliehen, darunter e-books, Hörbücher und Zeitschriften. Den ganzen Bericht zur Entwicklung bei den Bibliotheken könnt Ihr >>hier lesen.

Die Zentralbibliothek im TIETZ ist für Besucher geschlossen, doch Digital-Angebote werden fleißig genutzt.
Die Zentralbibliothek im TIETZ ist für Besucher geschlossen, doch Digital-Angebote werden fleißig genutzt.  © Uwe Meinhold

Update, 12. April, 7.20 Uhr: Sachsen will Schulen nach Coronakrise schnell wieder öffnen

Sachsen will bei der Normalisierung des Schulbetriebes nach der Coronakrise keine Zeit verlieren. Nach den Abschlussjahrgängen sollen auch alle anderen Schüler so schnell wie möglich wieder zurückkehren können. Besonderen Bedarf sieht Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bei Mädchen und Jungen in der Grundschule sowie in den Förderschulen.

Am vergangenen Donnerstag hatte Piwarz angekündigt, dass die Abschlussprüfungen in Sachsen wie geplant am 22. April beginnen. Zur Vorbereitung sollen die Schulen für die betroffenen Klassen am 20. April wieder geöffnet werden.

Update, 12. April, 7 Uhr: Hinweise für Reiserückkehrer

Seit Freitag ist in Sachsen eine neue Verordnung für Reiserückkehrer in Kraft. Alle Personen, die innerhalb der vergangenen 14 Tage vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Deutschland eingereist sind oder einreisen werden, sind verpflichtet sich nach der Reise direkt zu ihrer Wohnung zu begeben und sich in den folgenden 14 Tagen dort ständig aufzuhalten. Es ist nicht gestattet Besuch von Personen zu empfangen, die nicht zum Hausstand gehören.

Zudem müssen Reiserückkehrer unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. 

Update, 11. April, 21.41 Uhr: Neue Zahlen aus Sachsen

In Sachsen gibt es im Vergleich zum Vortag drei weitere Todesfälle. Einer im Erzgebirgskreis, im Landkreis Zwickau sowie Görlitz.

In Sachsen gibt es inzwischen3523 bestätigte Corona-Fälle.
In Sachsen gibt es inzwischen3523 bestätigte Corona-Fälle.  © TAG24

Update, 11. April, 12.45 Uhr: 171 Personen in Chemnitz positiv getestet, auch Pflegeeinrichtungen betroffen

In Chemnitz sind aktuell 171 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind fünf Personen mehr als vor zwei Tagen. 

34 Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern behandelt. Weitere Todesfälle gibt es bislang nicht.

In drei Pflegeeinrichtungen, drei Pflegediensten und drei Stationen des Klinikums sind mittlerweile auch Corona-Fälle bekannt. 

Update, 11. April, 12.45 Uhr: Polizei musste Zusammenkünfte beenden

Die Chemnitzer Polizei hatte am gestrigen Freitag wieder allerhand zu tun.

Wegen Lärm wurden die Beamten am Freitagnachmittag, gegen 16 Uhr, zu einer Wohnung in der Theresienstraße gerufen. Dort waren fünf Personen, von denen sich vier ohne triftigen Grund in der Wohnung aufhielten. Die Polizisten sprachen Platzverweise aus und fertigten Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

45 Minuten später erwischte die Polizei nach einem Hinweis im Innenhof eines Hauses in der Sebastian-Bach-Straße acht Personen beim Grillen. "Fünf der Anwesenden gehörten nicht zum Haushalt, woraufhin sie des Ortes verwiesen wurden. Zudem wurden entsprechende Anzeigen gefertigt", teilt ein Sprecher der Polizei mit.

In der Kreherstraße traf die Polizei am Freitagabend auf eine Gruppe von fünf Personen. "Sie hatten sich dort gemeinsam aufgehalten. Triftige Gründe dafür konnten sie nicht vorbringen. Die Beamten sprachen Platzverweise aus und fertigten fünf Ordnungswidrigkeitsanzeigen", so die Chemnitzer Polizei.

Update, 11. April, 9.14 Uhr: Dorint Hotel Chemnitz strahlt ein Herz in die Nacht

Das Chemnitzer Dorint Hotel zeigt Solidarität! In der vergangenen Nacht waren einige Hotelzimmer so beleuchtet, dass die Lichter ein Herz ergaben. Dies soll in den aktuellen Corona-Zeiten den Chemnitzern Zuversicht geben. 

In den sozialen Netzwerken wurden die Fotos mit dem Lichterherz schon mehrfach geteilt. 

Das Chemnitzer Dorint Hotel strahlte ein Herz in die Nacht.
Das Chemnitzer Dorint Hotel strahlte ein Herz in die Nacht.  © Jan Haertel

Update, 11. April, 7.11 Uhr: Volkshochschulen sorgen sich um Zukunft

Die Vertreter der Volkshochschulen (VHS) in Sachsen sorgen sich um die Zukunft der Bildungseinrichtungen. Der Sächsische Volkshochschulverband geht davon aus, dass das Herbst- und Winterprogramm weniger stark nachgefragt wird. 

Der Verband rechnet damit, dass Teilnehmende etwa wegen veränderter privater oder beruflicher Situationen, finanziellen Sorgen oder aus Vorsicht zurückhaltender mit der Buchung von Kursen sind.

"Wir gehen davon aus, dass 2020 als ein "verlorenes" aber auch weichenstellendes Jahr mit weitreichenden Konsequenzen für die Weiterbildungslandschaft in Sachsen in die Bildungsgeschichte eingehen wird", teilte Geschäftsführer Ulrich Klemm mit.

Seit Mitte März finden an den 16 Volkshochschulen in Sachsen wegen des neuartigen Coronavirus keine Veranstaltungen mehr statt, bei denen die Teilnehmer körperlich anwesend sein müssen.

Teilnehmergebühren, die für ausgefallene Kurse bereits gezahlt wurden, werden demnach rückerstattet. Mit dem Ausfall der Teilnehmerbeiträge falle jedoch auch eine der drei Finanzierungssäulen der VHS weg, erklärte Klemm. Übrig blieben Zuschüsse von Land und Kommunen. 

Er sorge sich. "Wenn wir drei Säulen haben und nur noch auf zwei stehen, das wird ganz schön wackelig", sagte er. Die VHS seien auf Unterstützung angewiesen.

Leere Räume in der Chemnitzer Volkshochschule: Vorerst finden keine Kurse mehr statt.
Leere Räume in der Chemnitzer Volkshochschule: Vorerst finden keine Kurse mehr statt.  © Uwe Meinhold

Update, 10. April, 16.40 Uhr: Kampagne #Bleibtdaheeme geplant

Mit der Kampagne #Bleibtdaheeme will der Freistaat die Sachsen dazu aufrufen, die Osterfeiertage zu Hause zu verbringen. Es gehe darum, in diesem Jahr auf liebgewonnene Traditionen zu verzichten und das Osterfest im ‎engsten Familienkreis zu verbringen, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Trotz des schönen Wetters gelte es, auch während der Feiertage Vernunft zu wahren. Im Internet soll es dazu laut Regierung auf den Kanälen von ‎"So geht sächsisch" unter dem Schlagwort #Bleibtdaheeme ‎mehrere Aktionen zum Thema Kunst, Kultur und Sport geben.

Unter anderem arbeitet die Musikschule Dreiländereck an einer neuen Version des Oberlausitzliedes ‎- die Premiere ist für Samstag geplant. ‎Das Erzgebirge intoniert am Samstag gleichzeitig an drei Orten das bekannte Steigerlied, geplant ist die Übertragung von den Kirchen in Freiberg, ‎Schneeberg und Olbernhau.

Geplant ist für das Osterwochenende zudem eine Live-Dialektlesung zu Lene-Voigt-Texten, sportliche Mitmachvideos sowie Live-Tutorials zu sorbischen Ostergerichten und dem Verzieren von Ostereiern.

Update, 10. April, 13.49 Uhr: Kaum Osterverkehr auf Sachsens Autobahnen

Die festgelegten Ausgangsbeschränkungen zeigen ihre Wirkung: Auf Sachsens Autobahnen ist sichtbar weniger los, wie zum Beispiel auf der A72 bei Stollberg. 

Normalerweise herrscht über Ostern auf den Straßen und Autobahnen reger Verkehr. Dieser bleibt jetzt über die Feiertage offenbar aus. 

Kaum Verkehr: Die A72 bei Stollberg war weitestgehend leer.
Kaum Verkehr: Die A72 bei Stollberg war weitestgehend leer.  © André März

Update, 10. April, 13.31 Uhr: Sachsens Kurorte in Not: "Die Situation ist dramatisch!"

Sachsens Kurorte schlagen Alarm! Die Corona-Beschränkungen treffen die Gesundheitsorte deutlich härter als andere Städte und Gemeinden im Freistaat.

"Die Situation kann man zweifelsohne als dramatisch bezeichnen", so Prof. Karl-Ludwig Resch, Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes.

Den ganzen Bericht könnt Ihr >> hier lesen.

Update, 10. April, 12.20 Uhr: Polizei beendet Versammlungen

Am Donnerstag traf die Polizei acht Jugendliche in Chemnitz im Bereich An der Halde/Oberer Steinbruch bei einer Grillparty an. Die drei Mädchen und fünf Jungen verließen nach einer Belehrung den Ort. Auch in der Fürstenstraße grillten in einem Hinterhof sieben Personen. Nach einer Aufforderung machten sie den Grill aus und gingen.

In Lunzenau wurden am Donnerstagabend nach einem Hinweis in der Rochlitzer Straße sieben Personen festgestellt. Mit Verweis auf die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung und einer entsprechenden Belehrung wurden Platzverweise ausgesprochen. 

In Hartha tranken in der Nacht zu Freitag sieben Personen vor einer Garage. Triftige Gründe für ihren Aufenthalt konnten sie nicht angeben. Sie bekamen Anzeigen und mussten heimgehen.

In Olbernhau trafen Polizisten nach einem Bürgerhinweis am Donnerstagnachmittag im Stadtpark am Markt knapp ein Dutzend Personen. Sie bekamen eine Belehrung, Platzverweise und zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen.  

Update, 10. April, 11.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

In Sachsen gibt es bisher 3529 bestätigte Corona-Fälle, 68 Todesfälle sind zu beklagen. Die Stadt Chemnitz zählt 166 Infizierte. Tragischer "Spitzenreiter" ist der Landkreis Zwickau mit 575 Infizierten.

In Sachsen gibt es aktuell 3529 Corona-Infizierte.
In Sachsen gibt es aktuell 3529 Corona-Infizierte.  © TAG24 Grafik

Update, 10. April, 8.27 Uhr: Sachsens Bestatter schlagen Alarm: "Es wird kritisch"

Sachsens Bestatter drängen darauf, als systemrelevant eingestuft zu werden. Damit könne die derzeit fehlende Schutzausrüstung einfacher beschafft werden, sagte Tobias Wenzel, Innungsobermeister der Bestatterinnung Sachsen.

"Es wird kritisch, da wir in viele Einrichtungen nur noch mit kompletter Schutzausrüstung dürfen."

Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Bestatter gilt der Beruf bislang nur in wenigen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Thüringen als systemrelevant.

Den ganzen Bericht könnt Ihr >> hier lesen.

Update, 10. April, 7.45 Uhr: Osterbotschaft: Kretschmer wirbt um Geduld in Corona-Krise

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Sachsens Bürger im Zuge der Corona-Pandemie weiter um Geduld, Verständnis und Engagement gebeten. 

"Der liebe Gott hat uns einen Kopf gegeben zum Denken, ein Herz zum Fühlen und Hände zum Zupacken, und die brauchen wir, in dieser schwierigen Zeit", sagte er in einer in der Kreuzkirche in Dresden aufgenommenen Osterbotschaft zum Karfreitag. 

Das Leben stehe überall auf der Welt still, um "diesen schwierigen Virus" besiegen zu können. Und das gelinge nur, "indem wir uns zurücknehmen, Infektionen untereinander unterbinden und die Zeit überbrücken, bevor es Impfstoffe und Medikamente gibt".

Kretschmer lobte das Verständnis und die Disziplin, die überall spürbar seien, wünschte gesegnete Ostern und bat zugleich, das auch in den Feiertagen genauso zu leben. 

"Wir brauchen diese Zeit, damit wir gut und mit wenig Erkrankungen und mit wenig Todesfällen durch diese schwierige Phase kommen." Denen, die zupacken, helfen und mitmachen, sprach er zudem "ein herzliches Dankeschön" aus.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Sachsen wegen der Corona-Pandemie weiter um Geduld, Verständnis und Engagement gebeten.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Sachsen wegen der Corona-Pandemie weiter um Geduld, Verständnis und Engagement gebeten.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 9. April, 18.26 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Erzgebirgskreis

Der Erzgebirgskreis verzeichnet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Dabei handelt es sich um zwei über 80-jährige Personen.Insgesamt erhöht sich die Zahl der Todesfälle damit auf 17.Die Gesamtzahl infizierter Personen beläuft sich aktuell auf 342.

Update, 9. April, 14.50 Uhr: So ist die Lage in Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen meldet am Donnerstagnachmittag 202 nachgewiesene Corona-Fälle, das sind 20 mehr als am Mittwoch. Nach Angaben des Landratsamtes sind in der Region Döbeln 64 Personen erkrankt, in der Region Freiberg 80 und in der Region Mittweida 58. Bislang gab es einen Todesfall in dem Landkreis.

Update, 9. April, 14.42 Uhr: Wieder Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz

Drei Männer feierten am Mittwochabend auf dem Chemnitzer Sonnenberg eine Party mit Folgen: Anwohner riefen die Polizei wegen Lärmbelästigung zu einem Mehrfamilienhaus auf der Zietenstraße. In einer Wohnung trafen die Beamten die Männer (26, 27, 32) an und beendeten die feuchtfröhliche Feier.

In der Nacht zu Donnerstag fiel einer Streife in Hainichen ein Auto auf einem Parkplatz an der Oederaner Straße auf, in dem vier Personen saßen. "Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die Insassen des Pkw nicht zu einem Hausstand gehörten und auch keine triftigen Grün de für ihre Zusammenkunft hatten", so die Polizei. Die Polizisten  lösten das Treffen auf.

Update, 9. April 13.46 Uhr: Wieder zwei Todesfälle im Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau hat aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie bekannt gegeben. Demnach wurden 575 Personen positiv getestet, 17 sind verstorben.

So sieht es in den einzelnen Kommunen aus:

  • Bernsdorf 46
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 40
  • Crinitzberg 9
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 12
  • Gersdorf 6
  • Glauchau 14
  • Hartenstein 6
  • Hartmannsdorf 2
  • Hirschfeld 2
  • Hohenstein-Ernstthal 37
  • Kirchberg 6
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 40
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 11
  • Meerane 4
  • Mülsen 7
  • Neukirchen 25
  • Oberlungwitz 26
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 4
  • Werdau 70
  • Wildenfels 5
  • Wilkau-Haßlau 9
  • Zwickau 140

Update, 9. April, 13.40 Uhr: Mann versucht Polizisten anzugreifen

Am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr wurde die Polizei in Plauen zum Oberen Bahnhof gerufen, weil ein Mann einen Taxifahrer belästigt haben soll. Vor Ort stellten die Beamten einen 28 Jahre alten Deutschen fest, bei dem ein durchgeführter Drogenvortest positiv auf Amphetamin verlief. "Der Mann war ohne triftigen Grund am Bahnhof unterwegs gewesen, weshalb eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung erstattet wurde", so ein Sprecher der Polizei Zwickau am Donnerstag . Wegen seines Verhaltens sollte der 28-Jährige auch einem Arzt vorgestellt werden, aber der Mann versuchte zu flüchten. Als die Polizisten versuchten ihn an der Flucht zu hindern, trat er nach einer Beamtin, die aber noch rechtzeitig ausweichen konnte. "Anschließend leistete der 28-Jährige Widerstand und beruhigte sich erst, als ihm die Handfessel angelegt worden war. Nun erfolgte der Transport zum Krankenhaus, wo er einem Arzt vorgestellt wurde."

Update, 9. April, 13.30 Uhr: Chemnitzer Oper streamt "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt"

Auch wenn das Chemnitzer Opernhaus wegen der Corona-Pandemie derzeit geschlossen ist, hat das Theater noch ein Ostergeschenk parat: Die erfolgreiche Kinderoper "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt", nach der gleichnamigen DDR-Kindergeschichte von Hannes Hüttner ist ab Karfreitag unter www.theater-chemnitz.de/feuerwehr in voller Länge zu sehen und wird auch bis zum Ende der Osterferien am 19. April abrufbar bleiben, das teilte das Theater am Donnerstag mit.

Seit der Premiere am 2. November waren die Vorstellungen stets ausverkauft und mehr als 4000 Zuschauer haben die Abenteuer der Feuerwehr bereits gesehen.

Die Kinderoper "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt", kann ab Karfreitag auch online angeschaut werden.
Die Kinderoper "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt", kann ab Karfreitag auch online angeschaut werden.  © Theater Chemnitz/Nasser Hashemi

Update, 9. April, 12.30 Uhr: Parlament tagt maskiert bei Sondersitzung über Corona-Folgen

Sachsens Landtag hat sich am Donnerstag zu seiner Sondersitzung in ungewöhnlichem Outfit präsentiert. Sämtliche Abgeordnete und auch Medienvertreter erschienen mit Mundschutz. Die Sitzung war in das Congress Center Dresden verlegt worden, damit die Abgeordneten mehr Platz zwischen sich lassen können. Auf der Sitzung will das Parlament die Finanzplanung zur Bewältigung der Corona-Krise beschließen. Da die Regierung eine Neuverschuldung plant, ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag erforderlich. Auch die Opposition hatte im Vorfeld bereits Zustimmung signalisiert.

"Eine derart weitreichende politische Entscheidung, die uns in der aktuelle Situation hilf, uns aber erhebliche finanzielle Lasten für die Zukunft aufbürdet, bedarf unbedingt der Debatte und am Ende auch der Legitimation durch dieses Hohe Haus", sagte Landtagspräsident Matthias Rößler und sprach von einer Bewährungsprobe für das Land: "Ich bin davon überzeugt, dass wir sie gemeinsam bestehen werden. In solchen Zeiten zeigt sich übrigens auch, welchen Wert parlamentarische Kultur und verantwortlich handelnde Politik haben."

Update, 9. April, 11.48 Uhr: Pflegeheime erhalten kostenlose Desinfektionsmittel

In Mittelsachsen erhalten am heutigen Donnerstag mehrere Pflege- und Behindertenheime kostenlose Desinfektionsmittellieferungen, dabei handelt es sich um eine Spende an den Freistaat, unter anderem von Beiersdorf. Insgesamt werden 1000 Liter Desinfektionsmittel an rund 50 Einrichtungen verteilt. 

Update, 9. April, 10.33 Uhr: Citybahn kehrt zu Vollbetrieb zurück

Die Citybahn Chemnitz kehrt am 20. April zurück zum Vollbetrieb, das teilte der VMS am Donnerstag mit. Ein Grund dafür sei, dass der Schulbetrieb an dem Tag teilweise wieder starten könnte.  Ein weiterer Grund sind geplante Bauarbeiten unter anderem auf den Linien C11, C13 und C14. VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus dazu: "Diese Bauarbeiten sind mit vielen Partnern geplant und samt Schienenersatzverkehr auf den Normalfahrplan abgestimmt." Ein eingeschränkter Fahrplan mit veränderten Umläufen würde diese Planungen über den Haufen werfen. 

Update, 9. April, 9.10 Uhr: So ist das Corona-Service-Telefon an Ostern erreichbar

Wie die Landkreis Zwickau mitteilt, ist das Service-Telefon des Landratsamtes während des langen Osterwochenendes nur am Samstag besetzt. Wer Fragen zum Thema Corona hat, kann zwischen 8 und 14 Uhr auf der Hotline unter 0375/440221111 anrufen. An den Feiertagen (Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag) ist das Telefon nicht besetzt. Ab Dienstag gelten wieder die normalen Sprechzeiten, in der Woche von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr.

Update, 9. April 8.55 Uhr: Corona-Ambulanz verkürzt Öffnungszeiten

Die Corona-Ambulanz am Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau verkürzt ihre Öffnungszeiten, weil sie immer weniger in Anspruch genommen wird. Ab Karfreitag ist die Praxis täglich nur noch von 12 bis 16 Uhr besetzt. 

Update, 9. April, 8.15 Uhr: Wieder Geschwindigkeitskontrollen in Chemnitz

Die Stadt Chemnitz hat in dieser Woche begonnen wieder mehr Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Wegen der Kontrollen der Allgemeinverfügung, hatte das Ordnungsamt weniger geblitzt, weil aber im Stadtgebiet teils erhebliche Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit festgestellt wurden, gibt es laut Stadt wieder mehr Kontrollen.

In Chemnitz wird ab sofort wieder mehr geblitzt. (Symbolbild)
In Chemnitz wird ab sofort wieder mehr geblitzt. (Symbolbild)  © Maik Börner

Update, 9. April, 7.45 Uhr: VW-Motorenwerk in Chemnitz fährt Produktion langsam wieder hoch

Das VW-Motorenwerk will nach Ostern seine Produktion wieder stärker anlaufen lassen. Bei dem sogenannten "Softstart" gehe es um vorbereitende und logistische Tätigkeiten für die eigentliche Produktion, sagte ein Sprecher. Volkswagen hatte bis Ende kommender Woche, also bis zum Wochenende des 19. April, den größten Teil der Werke in Europa stillgelegt. Mehr zum Thema erfahrt Ihr >> hier.

Das VW-Motorenwerk in Chemnitz
Das VW-Motorenwerk in Chemnitz  © Uwe Meinhold

Update, 9. April, 7.40 Uhr: Mehr als 2000 Verstöße gegen Corona-Beschränkungen in Sachsen

Gegen die Corona-Beschränkungen sind in Sachsen nach Angaben des Innenministeriums bisher 2085 Verstöße festgestellt worden. Der Großteil (1646) werde als Straftaten eingestuft, der Rest von 439 als Ordnungswidrigkeiten. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum vom 16. März bis zum 7. April. In dieser Zeit sind mehrere Allgemeinverfügungen und zuletzt die Corona-Schutz-Verordnung erlassen worden, die den Bewegungsradius der Menschen in Sachsen erheblich einschränken. Damit soll die Corona-Pandemie eingedämmt werden.

Insgesamt zog das Innenministerium eine positive Bilanz. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger halte sich an die Reglungen. Zu den Osterfeiertagen, für die frühlingshaftes Wetter vorhergesagt ist, kündigte das Ministerium weitere Verkehrs- und allgemeine Kontrollen der Polizei an. "Insbesondere Parks sowie Naherholungsgebiete des Freistaates bilden die Schwerpunkte der Kontrollen", hieß es.

Die Beamten würden aber in erster Linie auf Kommunikation setzen und weiter an das Verständnis der Menschen für die Corona-Maßnahmen appellieren.

Update, 9. April, 7.12 Uhr: Zirkusse hängen in Chemnitz fest

In Chemnitz sind zwei Zirkusse gestrandet. Der Zirkus Piccolino und der Zirkus Bernardo hängen derzeit wegen des Auftrittverbots am Stadtrand fest. Die Familien sind ohne Einnahmen, die Artisten hängen in der Luft und das Futter für die Tiere wird knapp. Wie Ihr helfen könnt, erfahrt Ihr >> hier.

Ramona Renz (33) kümmert sich um ihre Zirkuspferde.
Ramona Renz (33) kümmert sich um ihre Zirkuspferde.  © Maik Börner

Update, 9. April, 6.45 Uhr: So ist die Lage in Mittelsachsen

Aktuell gibt es 182 bestätigte Fälle im Landkreis Mittelsachsen, 103 Erkrankte sind Frauen, 79 Männer. 538 Personen mussten in Quarantäne, von denen 215 bereits wieder entlassen wurden.

  • Altkreis Döbeln 54
  • Altkreis Freiberg 75
  • Altkreis Mittweida 121

Update, 9. April, 6.37 Uhr: Neue Corona-Ambulanz auch zu Ostern geöffnet

In Rochlitz wird am Donnerstag eine neue Corona-Anlaufstelle in Rochlitz eröffnet. Die Ambulanz befindet sich in der Gärtnerstraße 2, auf dem Gelände des ehemaligen Rochlitzer Krankenhauses. Die Praxis ist Montag bis Freitag von 14 bis 16 Uhr und am Wochenende sowie an den Osterfeiertagen von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Die Ambulanz hat einen separaten Zugang über das Treppenhaus an der linken Giebelseite des Gebäudes, so dass die Patienten nicht den Haupteingang benutzen brauchen.

Die Corona-Ambulanz am Kreiskrankenhaus in Freiberg bleibt während der Feiertage geschlossen. Am Samstag hat die Praxis allerdings von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Update, 9. April 6.14 Uhr: Händler erwarten Oster-Ansturm

Vor dem langen Oster-Wochenende erwarten die Händler in Chemnitz einen großen Ansturm auf die Supermärkte. Aber keine Angst, für Nachschub an Ware ist gesorgt, die Märkte erhalten täglich Lieferungen von Frischwaren, Obst Gemüse & Co. >> Hier könnt Ihr nachlesen welchen Einkaufstipp Erik Zimmermann, Chef des Edeka-Markts an der Weststraße für den heutigen Donnerstag hat.

Update, 8. April, 19.40 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Sachsenweit gibt es mittlerweile 3385 Corona-Infizierte. Insgesamt 62 Todesfälle sind zu beklagen. In Chemnitz liegt die Zahl der bestätigten Infektionen bei 156.

In Sachsen gibt es mittlerweile 3385 Corona-Infizierte.
In Sachsen gibt es mittlerweile 3385 Corona-Infizierte.  © TAG24 Grafik

Update, 8. April, 18.10 Uhr: Fünf weitere Corona-Tote im Erzgebirge

Im Erzgebirge sind fünf weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bei den verstorbenen handelt es sich um eine über 60-jährige Person, eine über 70-jährige Person sowie um drei über 80-jährige Personen.

Insgesamt erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle im Erzgebirge auf 15.

Update, 8. April, 17.45 Uhr: "Tag der Sachsen" fällt aus! Verschiebung geplant

Der "Tag der Sachsen" fällt zum zweiten Mal seit 1992 aus. Wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie wird das für vom 4. bis 6. September in Aue-Bad Schlema geplante Volks- und Heimatfest nicht stattfinden. Das erfuhr die dpa aus Kreisen der Organisatoren. 

Am Donnerstag soll die Entscheidung offiziell bekanntgegeben werden. Zuvor hatten die Mitglieder des Kuratoriums über die Bitte des Oberbürgermeisters beraten.

Den ganzen Bericht könnt Ihr >> hier lesen.

Der "Tag der Sachsen" in Aue fällt aus!
Der "Tag der Sachsen" in Aue fällt aus!  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild

Update, 8. April, 15.19 Uhr: Umfangreiche Polizeikontrollen über Ostern angekündigt!

Sachsens Innenminister Roland Wöller (49, CDU) hat für die Osterfeiertage umfangreiche Kontrollen der Ausgangsbeschränkungen angekündigt. 

Polizei und Ordnungsämter würden Verkehrskontrollen und allgemeine Kontrollen vornehmen, insbesondere Parks und Naherholungsgebiete würden überwacht - "aber alles mit Augenmaß", so Wöller am Mittwoch. Gleichzeitig kündigte er eine verstärkte Präsenz von Bereitschaftspolizei an. 

Jeweils 3 Polizeizüge werden in Chemnitz, Leipzig und Dresden vorgehalten, zwei in Zwickau, hieß es. "Bitte, auch wenn es schwer fällt: Halten Sie sich an die Regeln", so der Minister.

Sachsens Innenminister Roland Wöller (49, CDU) kündigt umfangreiche Kontrollen über Ostern an.
Sachsens Innenminister Roland Wöller (49, CDU) kündigt umfangreiche Kontrollen über Ostern an.  © Kristin Schmidt
Die Polizei wird über Ostern umfangreiche Kontrollen durchführen (Archivbild).
Die Polizei wird über Ostern umfangreiche Kontrollen durchführen (Archivbild).  © haertelpress / Harry Haertel

Update, 8. April, 14.15 Uhr: Polizei beendet Zusammenkünfte

Am Dienstagnachmittag hat die Polizei in Aue die Zusammenkunft von insgesamt fünf Personen beendet. Nach einem Anwohnerhinweis trafen Beamte in einem Mehrfamilienhaus in der Wettinerstraße neben den zwei Mietern (23, 25) der Wohnung drei weitere Personen (18, 28, 28) in einer Wohnung an, die nicht zum Hausstand gehörten. "Sie hatten somit gegen die Sächsische Corona - Schutz - Verordnung verstoßen. Da die angetroffenen Personen wiederholt gegen die Beschränkungen der Rechtsverordnung verstoßen hatten , mussten gegen alle fünf Personen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gefertigt werden", so ein Sprecher der Polizei. Die Polizisten sprachen gegen die drei Männer Platzverweise aus.

Am frühen Dienstagabend entdeckte eine Polizeistreife auf einem Sportplatz an der Rudolf-Breitscheid-Straße in Hohndorf insgesamt acht Personen zwischen 15 und 18 Jahren. Als die Beamten die Jugendlichen kontrollierten, fanden sie geringe Mengen Cannabis und Utensilien für den Drogenkonsum. Das Cannabis wurde beschlagnahmt und Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Infektionsschutzgesetz gefertigt.

Update, 8. April, 13.47 Uhr: Sächsischer Lehrerverband warnt vor überstürzten Entscheidungen

Der Sächsischer Lehrerverband (SLV) hat Schüler davor gewarnt, das Schuljahr wegen der Corona-Krise in einer überstürzten Entscheidung freiwillig zu wiederholen. "Wenn es vor der Schulschließung keinen Grund für ein freiwilliges Wiederholen der Klassenstufe oder eine Nichtversetzung gegeben hat, gibt es ihn auch danach nicht", sagte der SLV-Vorsitzende Jens Weichelt am Donnerstag in Radebeul. "Eine Panikmache vor oder während des Osterfestes ist unangebracht", hieß es.

Seit nunmehr drei Wochen findet in den Schulen kein Unterricht mehr statt. Nach Wiederaufnahme des normalen Unterrichtsbetriebs soll es laut SLV Möglichkeiten geben, "die wesentlichen Lehrplanziele in allen Fächern und Klassenstufen so zu erreichen, dass keine Wissenslücken entstehen". Auch beim Übergang in weiterführende Schulen und bei den Schulabschlüssen sollten den Schülern keine Nachteile in Folge der Schulschließungen entstehen.

Der Schulbetrieb in Sachsen ist bis einschließlich 17. April eingestellt.

Update, 8. April, 13.45 Uhr: Tschechien lockert Reisebestimmung

Tschechien lockert seine Corona-Schutzmaßnahmen und lässt seine Bürger wieder ins Ausland fahren. Ab dem 14. April dürfen Tschechen aus "triftigem Grund" wieder ins Ausland reisen. In diese Kategorie fallen Dienstreisen, Arztbesuche, gerichtliche Termine oder Beerdigung. Der Reisegrund muss aber belegt werden. Wer dann wieder nach Tschechien zurückkehrt, muss dann allerdings in 14-tägige Quarantäne.

Update, 8. April, 13.18 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Zwickau

Im Landkreis Zwickau sind laut Behördenangaben zwei weitere Personen verstorben. Insgesamt gibt es im Kreis 539 Infizierte.

  • Bernsdorf 44
  • Callenberg 6
  • Crimmitschau 39
  • Crinitzberg 9
  • Dennheritz 6
  • Fraureuth 12
  • Gersdorf 4
  • Glauchau 14
  • Hartenstein 5
  • Hartmannsdorf 2
  • Hirschfeld 2
  • Hohenstein-Ernstthal 31
  • Kirchberg 4
  • Langenbernsdorf 10
  • Langenweißbach 2
  • Lichtenstein 40
  • Lichtentanne 5
  • Limbach-Oberfrohna 10
  • Meerane 4
  • Mülsen 7
  • Neukirchen 24
  • Oberlungwitz 12
  • Reinsdorf 22
  • Remse 1
  • St. Egidien 2
  • Waldenburg 3
  • Werdau 67
  • Wildenfels 4
  • Wilkau-Haßlau 9
  • Zwickau 139

Update, 8. April, 11.30 Uhr: Chemnitz Stadtbibliothek bietet Schlingel-Filme zum Streamen an

Das verspricht ein Filmspaß für die ganze Familie zu werden: Die Chemnitzer Stadtbibliothek erweitert ihr Streaming-Angebot und zeigt ab Karfreitag insgesamt zehn Filme von vergangenen Schlinge-Festivals an. Wie ihr das Angebot empfangen könnt, erfahrt Ihr >> hier in unserem ausführlichen Bericht.

Update, 8. April, 11 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer schreibt Brief an Menschen in Sachsen

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich in der Corona-Krise in einem Brief an die Menschen in Sachsen gewandt. "Nur in diesem Miteinander, in dem wir alle aufeinander achten, konnte gelingen, dass das gefährliche Virus sich in Sachsen nicht so schnell und sprunghaft ausgebreitet hat", schrieb er darin.

Die 2,12 Millionen Briefe sollten nach Angabe der Staatskanzlei noch vor Ostern alle sächsischen Haushalte erreichen.

Kretschmer bat die Menschen um Geduld: "Erst nach Ostern können wir wirklich sehen, ob die gewaltige Kraftanstrengung zur Verlangsamung der Infektionen führt." Man stehe "mitten in der größten Bewährungsprobe der vergangenen Jahrzehnte".

Mit Blick auf Existenznöte und Sorgen um den Arbeitsplatz verwies der Regierungschef auf Hilfen von Bund und Freistaat. Er räumte ein: "Nicht jede Maßnahme funktioniert bereits reibungslos, an vielen Stellen besteht noch Handlungsbedarf." Doch gemeinsam könne die Aufgabe bewältigt werden, so Kretschmer in seinem Schreiben.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wendet sich in Corona-Krise per Post an die Sachsen.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wendet sich in Corona-Krise per Post an die Sachsen.  © DPA/Robert Michael

Update, 8. April, 9.45 Uhr: Corona-Ambulanz in Markneukirchen wird eröffnet

Im Vogtland wird am heutigen Mittwoch eine weitere Corona-Ambulanz eröffnet. Die Ambulanz befindet sich in der Musikhalle in Markneukirchen. Sie ist Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr geöffnet und wird vom Rettungszweckverband Südwestsachsen betrieben. Im Vogtland gibt es drei weitere Corona-Ambulanzen in Plauen, Reichenbach und Rodewisch.

Update, 8. April, 9.20 Uhr: Weiteres Medizinpersonal infiziert

Wie das Landratsamt Zwickau mitteilt, sind derzeit 34 Personen, die im medizinischen Bereich arbeiten, mit dem Corona-Virus infiziert. Die Erkrankten sowie 47 Kontaktpersonen kamen in Quarantäne.

Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter des Klinikums Chemnitz infiziert ist. Nach Stadtangaben wurde das Virus auch bei Mitarbeitern von drei ambulanten Pflegediensten sowie in zwei Pflegeheimen nachgewiesen.

Update, 8. April, 8.31 Uhr: Zunahme von häuslicher Gewalt befürchtet

Sachsens Gleichstellungsministerin Katja Meier (Grüne) befürchtet eine Zunahme häuslicher Gewalt in der Corona-Krise. "Der Wegfall von Betreuungs- und Freizeitmöglichkeiten, die Ausgangsbeschränkungen und die Unsicherheit mit Blick auf die Arbeitsplätze und die persönliche wirtschaftliche Situation erhöhen auch das Risiko von innerfamilialen Konflikten und von Partnerschaftsgewalt", teilte Meier auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Daher bereite sich der Freistaat auf eine Zunahme von Hilfegesuchen vor und baut Kapazitäten, etwa von Frauenhäusern, aus. "Frauenhäuser sind gerade in der aktuell angespannten Situation absolut systemrelevant", so Meier. Engpässen in Schutzhäusern solle etwa mit zusätzlichen Unterkünften vorgebeugt werden. 

In den drei Direktionsbezirken Dresden, Leipzig und Chemnitz soll je eine Interimsunterkunft vorgehalten werden, um kurzfristig weitere Plätze schaffen zu können. Und auch für den Fall, dass etwa eine Bewohnerin sich mit dem Coronavirus infiziert, wurden Vorkehrungen getroffen: Nach Angaben des Ministeriums wurde abgeklärt, ob in den Schutzeinrichtungen etwa eine einzelne Etage isoliert werden kann. Dadurch soll vermieden werden, dass eine ganze Einrichtung stillgelegt werden muss, wenn eine Quarantäne angeordnet wurde.

Zudem hat das sächsische Kabinett zusätzlich Mittel in Höhe von 540.000 Euro für den Schutz von Frauen, Kindern und Männern vor häuslicher Gewalt bereitgestellt.

Bislang sei noch kein Anstieg der Schutzgesuche in Frauenhäusern zu beobachten, hieß es aus dem Ministerium. 

In Sachsen werden die Kapazitäten von Frauenhäusern ausgebaut.
In Sachsen werden die Kapazitäten von Frauenhäusern ausgebaut.  © Sophia Kembowski/dpa

Update, 8. April, 8.06 Uhr: Hilfe für Bedürftige in der Corona-Krise

Bedürftige haben es derzeit nicht leicht: Wegen der Hamsterkäufe bekommen viele Tafeln nicht mehr genügend Lebensmittel für sozial schwache Familien und Obdachlose, einige Tafeln, wie in Zwickau, mussten sogar ihren Betrieb einstellen. Doch nun gibt es Hilfe: Mandy Bachmann (42) und Swen Kaatz (48) sammeln Lebensmittel für Bedürftige in Zwickau. Träger der Aktion "Sei Hilfs-Bereit" ist der Mülsner JOS e.V. für kulturelle Bildung. Wie auch Ihr helfen könnt, erfahrt Ihr >> hier in unserem Bericht.

Update, 8. April, 7.03 Uhr: CFC nutzt Corona-Pause für Rasenpflege

In der dritten Liga ruht der Ball, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, ist. nicht absehbar. Im Stadion an der Gellertstraße nutzt man die Corona-Pause um den Rasen zu pflegen. "Das Greenkeeping-Team hat die Aerifizierung, die zuletzt in der Sommerpause im Juni durchgeführt wurde, auf Grund des schönen Wetters und der aktuellen Spielpause vorgezogen", verriet Pressesprecher Steffen Wunderlich. Was genau mit dem Rasen gemacht wurde, erfahrt Ihr >> hier.

Im Stadion an der Gellertstraße wird der Rasen gepflegt.
Im Stadion an der Gellertstraße wird der Rasen gepflegt.  © CFC

Update, 8. April, 6.45 Uhr: Zahlen aus dem Erzgebirge

Im Erzgebirsgkreis sind aktuell 319 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gab bereits zehn Todesfälle. So sieht es in den Kommunen im Erzgebirge aus:

  • Amtsberg 4
  • Annaberg-Buchholz 9
  • Aue-Bad Schlema 13
  • Auerbach 1
  • Bärenstein 3
  • Bockau 2
  • Börnichen/Erzgebirge 1
  • Breitenbrunn/Erzgeb. 5
  • Burkhardtsdorf 9
  • Crottendorf 1
  • Deutschneudorf 1
  • Ehrenfriedersdorf 1
  • Eibenstock 2
  • Geyer 2
  • Gornau 2
  • Großolbersdorf 3
  • Grünhain-Beierfeld 5
  • Hohndorf 16
  • Jahnsdorf/Erzgeb. 3
  • Johanngeorgenstadt 4
  • Königswalde 1
  • Lauter-Bernsbach 3
  • Lößnitz 20
  • Lugau/Erzgeb. 4
  • Marienberg 9
  • Mildenau 1
  • Neukirchen/Erzgeb. 5
  • Niederwürschnitz 4
  • Oberwiesenthal 1
  • Oelsnitz/Erzgeb. 9
  • Olbernhau 6
  • Pockau-Lengefeld 3
  • Raschau-Markersbach 2
  • Schneeberg 12
  • Schönheide 4
  • Schwarzenberg 9
  • Sehmatal 1
  • Stollberg/Erzgeb. 13
  • Stützengrün 5
  • Tannenberg 1
  • Thalheim 2
  • Thermalbad Wiesenbad 2
  • Thum 3
  • Wolkenstein 2
  • Zschopau 2
  • Zschorlau 1
  • Zwönitz 107

Update, 8. April, 6.07 Uhr: Sind zu wenig Busse und Bahnen unterwegs?

In Bussen und Bahnen die aktuell geltenden Abstandsregeln einzuhalten, ist in Chemnitz oft nicht leicht. In den öffentlichen Verkehrsmitteln drängeln sich die Fahrgäste dicht an dicht. Die CVAG hatte zu Beginn der Corona-Krise ihren Fahrplan auf das Samstags-Niveau ausgedünnt, um Ausfälle im Fahrpersonal aufzufangen. Sind deswegen nun zu wenig Busse und Bahnen unterwegs? Den ganzen Bericht könnt Ihr >> hier lesen.

Dienstagnachmittag an der Zentralhaltestelle in Chemnitz: Der Bahnsteig ist rappelvoll.
Dienstagnachmittag an der Zentralhaltestelle in Chemnitz: Der Bahnsteig ist rappelvoll.  © Sven Gleisberg

Update, 7. April, 19.25 Uhr: Chemnitzer Wissenschaftler erforschen Arbeitsweise in Corona-Krise

Arbeiten in der Krise: Forscher der TU-Chemnitz wollen herausfinden, welchen Belastungen Berufstätige im Job durch die Corona-Pandemie ausgesetzt sind.

Dafür wurde eine Online-Befragung gestartet. "Mit ersten Ergebnissen rechnen wir in vier bis sechs Wochen", sagte Studienleiter Bertolt Meyer am Dienstag.

 >>>Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Was bisher geschah, lest Ihr >>> hier in unserem Live-Ticker "Coronavirus in Chemnitz".

Titelfoto: TAG24

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0