Am Chemnitzer Hauptbahnhof erwischt: Mutmaßlicher Dealer landet hinter Gittern

Chemnitz - Da ging den Beamten offenbar ein ganz dicker Fisch ins Netz! Bei einer Verkehrskontrolle in Chemnitz schnappte die Polizei einen mutmaßlichen Drogendealer (41) am Chemnitzer Hauptbahnhof. Der Mann war auf einem Fahrrad unterwegs, hatte Drogen und viel Bargeld bei sich. Bei einer Wohnungsdurchsuchung kam allerdings noch viel mehr ans Licht.

Die Polizei schnappte am Chemnitzer Hauptbahnhof einen mutmaßlichen Drogendealer (41).  © Maik Börner

Die Beamten entdeckten den 41-jährigen Radfahrer in der vergangenen Woche auf der Mauerstraße am Chemnitzer Hauptbahnhof. In den frühen Stunden des Donnerstags hielten sie ihn auf und kontrollierten ihn.

"Im Ergebnis der anschließenden Kontrolle fanden die Polizisten bei dem Fahrradfahrer diverse Cliptütchen mit Drogen, unter anderem etwas mehr als 16 Gramm Crystal sowie knapp drei Gramm Kokain und mehrere hundert Euro in szenetypischer Stückelung", so ein Polizeisprecher.

Schnell wurde klar: Bei dem Deutschen handelt es sich wohl um einen Drogendealer! Aus diesem Grund klickten die Handschellen: Der 41-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf ein Polizeirevier gebracht.

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Da die Beamten davon ausgingen, dass der Mann noch mehr Drogen in seiner Wohnung lagerte, wurde ein Durchsuchungsbefehl beantragt. Das zuständige Amtsgericht gab anschließend das "Go".

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Polizei durchsucht Wohnung: Drogen, Messer und Schreckschusswaffe gefunden

Ein Haftrichter schickte den 41-Jährigen in U-Haft. (Symbolbild)  © 123RF/bogdanvj

Und die Beamten lagen völlig richtig: In der Wohnung des 41-Jährigen entdeckten sie etwa 200 Gramm Crystal, 1,1 Kilogramm Marihuana, Betäubungsmittelutensilien, eine Schreckschusswaffe und ein Messer. "Die Funde wurden sichergestellt", teilt die Polizei mit.

Anschließend kam der 41-Jährige vor einen Haftrichter. Dieser schickte den mutmaßlichen Drogendealer in U-Haft. "Der Deutsche befindet sich seither in einer Justizvollzugsanstalt", heißt es.

Nun hat der Mann Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz am Hals.

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