Bundespolizei im Chemnitzer Hauptbahnhof attackiert! Mann mit gefährlichem Virus bespuckt Beamte

Chemnitz - Irre Beiß- und Spuckattacke auf Beamte der Bundespolizei im Chemnitzer Hauptbahnhof! Am Dienstagmorgen rasteten zwei Schwarzfahrer, eine Frau (48) und ein Mann (42), gegenüber den Beamten völlig aus.

Am Dienstagmorgen wurden Bundespolizisten bespuckt und getreten. Ein Polizist wurde außerdem gebissen.  © Uwe Meinhold

Der Wahnsinn spielte sich gegen 8 Uhr im Chemnitzer Hauptbahnhof ab. Weil die 48-jährige Tunesierin und ihr 42-jähriger Landsmann kein gültiges Ticket im RE 6 von Leipzig nach Chemnitz vorzeigen konnten, wartete im Hauptbahnhof die Bundespolizei auf die zwei Schwarzfahrer.

Die Beamten knöpften sich das Duo vor. Dabei ging es heftig zur Sache! "Die Einsatzkräfte wurden bespuckt, getreten und ein Beamter wurde gebissen", teilt ein Sprecher der Bundespolizei mit.

Wie TAG24 von den Beamten erfuhr, war der Mann für die Spuck-Attacken verantwortlich, die 42-Jährige biss einem Polizisten in den Finger.

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Auf dem Revier stellte sich heraus, dass der Tunesier an Hepatitis C erkrankt ist - eine nicht zu unterschätzende Krankheit! Unbehandelt können schwere Leberschäden folgen.

Dazu kommt: Es gibt (im Gegensatz zu Hepatitis A und B) keine Impfung gegen Hepatitis C.

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Vier Beamte vorsorglich ins Krankenhaus gebracht

Vier Beamte der Bundespolizei wurden nach der Spuck-Attacke vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Insgesamt wurden vier Beamte vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Bundespolizei mitteilt, sind sie mittlerweile aber wieder im Einsatz.

Dass das durchaus gefährliche Virus durch die Spuck-Attacke übertragen wurde, ist allerdings relativ unwahrscheinlich. Hepatitis C wird fast ausschließlich über den direkten Kontakt mit Blut übertragen.

Die beiden Schwarzfahrer haben nun mehrere Anzeigen am Hals.

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Gegen das Duo wird wegen Leistungserschleichung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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