Chemnitz: Kinder an Haltestelle geschlagen und beklaut
Chemnitz - In Chemnitz sind am gestrigen Samstag zwei Kinder geschlagen und beklaut worden.
Wie die Polizei mitteilte, hielten sich zwei Freunde (13) gegen 15.35 Uhr an der Haltestelle "Dr.-Salvador-Allende-Straße" im Ortsteil Kappel auf.
Aus einer Straßenbahn der Linie 4 stieg eine den Kindern bekannte Gruppe Jugendlicher und ging auf die 13-Jährigen zu.
"In der Folge wurden beide aufgefordert, ihre Habseligkeiten herauszugeben. Als sie den Forderungen nicht nachkamen, wurden sie von einigen der Jugendlichen festgehalten und geschlagen. Währenddessen durchsuchten weitere Komplizen die Umhängetasche einer der beiden Geschädigten", so die Polizei weiter.
Die Täter gingen dann mit einer Powerbank und Ladekabeln im Gesamtwert von etwa 30 Euro weiter.
Chemnitzer Kripo ermittelt zum Raubdelikt
Bei dem Vorfall wurden die beiden Kinder offenbar nicht verletzt. Sie brachten sich in Sicherheit und informierten eine Angehörige, die die Polizei verständigte.
Polizisten trafen bei der Haltestelle auf eine Gruppe Jugendlicher.
Die beiden 13-Jährigen erkannten zwei der Personen als Haupttäter wieder. Bei ihnen handelt es sich nach Polizeiangaben um zwei 14-Jährige (syrische und rumänische Staatsangehörigkeit). Einer der beiden Tatverdächtigen hatte auch die Powerbank dabei.
Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Raubdelikt sowie zu den konkreten Tatbeteiligungen aufgenommen.
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