In Chemnitz und Umgebung: Diebe haben es auf Kupfer abgesehen
Chemnitz/Waldheim - In den vergangenen Tagen haben in Chemnitz und der Region Kupferdiebe zugeschlagen.
Wie die Polizei mitteilte, schlugen die Täter in den Chemnitzer Ortsteilen Gablenz und Sonnenberg zu. Sie hebelten demnach die Hintertür eines leer stehenden Hauses in der Augustusburger Straße auf und schnitten dort mehrere Hundert Meter Kupferrohre für die Gebäudeversorgung ab.
Die Täter konnten mit ihrer Beute unerkannt fliehen. Die Tatzeit liegt laut Polizei zwischen dem 27. März und dem gestrigen Freitagabend. Der entstandene Schaden liegt bei etwa 20.000 Euro.
In der Nacht zu Mittwoch war ein Buntmetalldieb auf der Seitenstraße unterwegs. Nachbarn hatten in einer leer stehenden Wohnung Geräusche gehört und die Polizei gerufen. Die Beamten stellten vor Ort einen 59 Jahre alten Mann fest, der mehrere Kupferrohre durchtrennt und zum Abtransport bereitgelegt hatte. Der 59-Jährige hatte zudem eine geringe Menge Crystal dabei.
Es war nicht der erste Polizeieinsatz in dem Haus. In der Nacht zu Dienstag hatten sich Unbekannte an den Wasserleitungen im Keller zu schaffen gemacht und welche geklaut.
"Im Zuge der weiteren Ermittlungen wird nun geprüft, ob der 59-Jährige auch für diesen Diebstahl als Tatverdächtiger infrage kommt", so eine Polizeisprecherin. Der Schaden in beiden Fällen liegt bei etwa 1500 Euro.
Buntmetalldiebe in Waldheim
Anfang April schlugen Buntmetalldiebe auch in Waldheim zu. Zwischen dem 3. und 9. April drangen die Täter durch ein Kellerfenster in ein unbewohntes Haus in der Talstraße ein und schnitten ebenfalls mehrere Meter verlegter Kupferrohre für die Gebäudeversorgung ab.
Der Schaden liegt bei rund 8000 Euro.
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