Nach Tötung von Frau (†38) in Chemnitz: Auslieferung des Verdächtigen kann dauern

Chemnitz: Diese Gewalttat erschütterte am Wochenende ganz Chemnitz: Ein Afghane (45) soll in einer Wohnung im Heckertgebiet eine Frau (†38) umgebracht haben. Nach der Tat flüchtete der mutmaßliche Täter, wurde jedoch wenig später in Tschechien gefasst. Bis er nach Deutschland überstellt werden kann, kann es aber noch dauern.

In der Wilhelm-Firl-Straße wurde am vergangenen Sonntag eine Frau getötet.  © Jan Härtel/Chempic

Nach Angaben von Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart (62) sitzt der Verdächtige bis zur Überstellung in tschechischer Haft:

"Der Gefangene muss zustimmen", erklärt Burghart. Andernfalls müsse über die Auslieferung ein Gericht entscheiden. in Deutschland soll der 45-Jährige dann von den Ermittlern vernommen werden.

Viele Fragen sind offen. So könnte die Tatwaffe ein Messer sein, das am Tattag in der Nähe des Wohnblocks gefunden wurde. Bestätigt wurde das aber noch nicht.

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Auch zur Todesursache der Frau sowie zur Beziehung zwischen Opfer und mutmaßlichem Killer macht die Staatsanwaltschaft derzeit keine weiteren Aussagen.

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Zum Motiv des Verbrechens gibt es ebenfalls noch keine Informationen.

Am Mittwochnachmittag um 16 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung für die im Heckert getötete Frau statt.

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