Chemnitz - Über drei Stunden lang ging hier nichts mehr: Am Donnerstagmittag war die Zugstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig im Bereich Küchwald für eine Reparatur zeitweise gesperrt. Dabei musste die Deutsche Bahn (DB) kurzfristig umdisponieren.
Bereits seit Samstag bestand für das Gleis Chemnitz Hauptbahnhof - Küchwald sowie den Einfahrbereich eine Langsamfahrstelle mit 20 km/h über 400 Meter wegen schlechter Gleislage, die sich jedoch noch weiter verschlechtert hatte.
Es bestand "dringender Handlungsbedarf", wie Infrastrukturbetreiber DB InfraGO mitteilte. Kurzfristig sei deshalb eine Universalstopfmaschine aus einem anderen Bauvorhaben abgezogen worden.
Ab 13.30 Uhr konnte für die Arbeiten kein Zugverkehr mehr stattfinden, wie bereits die MRB und die City-Bahn im Vorfeld warnten. Ein Busnotverkehr war eingerichtet.
Um 16.44 Uhr - und damit 45 Minuten früher als geplant - konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Laut DB InfraGO dürfen nach dem erfolgreichen Abschluss der Maßnahme nun alle Züge wieder mit normaler Streckengeschwindigkeit unterwegs sein.