Chemnitzer Feuerwehr rettet Vater und Sohn aus dem Matsch

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Chemnitz - Es war ein Einsatz, der schlimm hätte enden können. In den Schönauer Teichen - wegen seines braunen Wassers auch "Kakaoteich" genannt - versanken am frühen Dienstagabend Vater und Sohn im Schlamm. Bei der Befreiung durch die Feuerwehr kamen Leitern zum Einsatz.

Diese Rettungsbarre war am Ende des Einsatzes voller Schlamm.
Diese Rettungsbarre war am Ende des Einsatzes voller Schlamm.  © Jan Härtel/Chempic

Auch leere Gewässer können Gefahren bergen: "Der Vater wollte nach dem Abfischen des Teiches ein Schloss im Teich verschließen und sank dabei in den Schlamm ein, sodass er sich aus eigener Kraft nicht mehr aus der Situation selbst befreien konnte", so die Chemnitzer Stadtverwaltung.

Damit nicht genug: Als der Mann nach vier Stunden von seinem Sohn gerettet werden wollte, sank dieser ebenfalls im Schlamm ein.

Zum Glück war die Freiwillige Feuerwehr Stelzendorf zur Stelle. Der Sohn wurde per Steckleiter aus dem Teich gezogen, beim Vater wurde unter anderem ein Spineboard benutzt.

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Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, allerdings musste der Vater wegen Unterkühlung im Krankenhaus behandelt werden.

Der Einsatz fand in den Schönauer Teichen statt.
Der Einsatz fand in den Schönauer Teichen statt.  © Ralph Kunz
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"Wenn man im Schlamm stecken bleibt, sollte man versuchen, die Beine langsam und einzeln zu befreien", so das Rathaus. Ruckartige Bewegungen sollte man unterlassen - so steckt man am Ende nur noch tiefer im Schlamassel.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz, Jan Härtel/ChemPic

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