Was hat diese große Hüpfburg in Chemnitz mit Karl Marx zu tun?

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Chemnitz - Im Museum Gunzenhauser in Chemnitz startet am heutigen Samstag die neue Ausstellung "Kapital" des Leipziger Künstlerduos "Famed".

Karl Marx' "Das Kapital" als Hüpfburg ist das Highlight der neuen Ausstellung "Kapital" im Museum Gunzenhauser.
Karl Marx' "Das Kapital" als Hüpfburg ist das Highlight der neuen Ausstellung "Kapital" im Museum Gunzenhauser.  © Uwe Meinhold

Sebastian M. Kretzschmar (45) und Jan Thomaneck (49) behandeln mit ihren Werken die wirtschaftliche und politische Lage der Region, sowie die Frage nach der ostdeutschen Identität. Mit dabei: ein noch nie dagewesenes Ausstellungsobjekt.

"Für 'Kapital' hat sich das Gunzenhauser, ein ehemaliges Bankgebäude, als Ausstellungsort gut angeboten", erklärt Sebastian M. Kretzschmar.

Die 19 Werke des Duos erstrecken sich über das gesamte Erdgeschoss. Darunter sind Neonlicht-Installationen, ein Springbrunnen und eine Skulptur aus Glückskeksen.

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Das Highlight: "Das Kapital" von Karl Marx als Hüpfburg. "In Chemnitz kommt man um Karl Marx natürlich nicht herum", sagt Jan Thomaneck. "Unsere Installation soll eine künstlerische Interpretation des Hauptwerkes darstellen."

Eröffnet wird die Ausstellung am heutigen Samstag von Frédéric Bußmann (48). Dies wird seine letzte Amtshandlung als Generaldirektor der Kunstsammlungen sein, bevor er Chemnitz im August den Rücken kehrt und nach Karlsruhe geht.

Die Werke enstammen dem Künstlerduo "Famed": Jan Thomaneck (49,l.) und Sebastian M. Kretschmar (45, r.) aus Leipzig.
Die Werke enstammen dem Künstlerduo "Famed": Jan Thomaneck (49,l.) und Sebastian M. Kretschmar (45, r.) aus Leipzig.  © Uwe Meinhold
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Besucher können es sich außerdem schmecken lassen: Die Skulptur aus Glückskeksen darf nicht nur angeschaut, sondern auch gegessen werden.
Besucher können es sich außerdem schmecken lassen: Die Skulptur aus Glückskeksen darf nicht nur angeschaut, sondern auch gegessen werden.  © Uwe Meinhold

Die Ausstellung ist bis zum 18. Oktober zu sehen. Eintritt: 8 Euro. Samstags gibt es öffentliche Führungen.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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