Auf diesen Chemnitzer Rodelhängen geht die Post ab
Chemnitz - Endlich Schnee! Die weiße Pracht lockt Groß und Klein nach draußen. Während Autos vorsichtig über die schneebedeckten Straßen fahren, geht es an den Rodelhängen von Chemnitz teils rasant bergab. Die ersten Rodler sind schon unterwegs und gerade am Wochenende wird es an den beliebten Hängen richtig lebendig.
Im Schönherrpark in Schloßchemnitz ist schon am Vormittag einiges los. Vor allem für die kleinen Rodler lohnt es sich, früh zu kommen - da ist noch genug Platz, bevor es am Nachmittag schnell voller wird.
Am Ende des Hangs verläuft zwar eine Straße, doch die meisten nehmen es gelassen: Wer aufpasst und rechtzeitig bremst, muss keine Angst haben.
Auch am Ottoberg im Ottoteichpark in Altendorf herrschte am Wochenende beste Stimmung. Peggy Hofmann (35) ist mit ihren Kindern und deren Freunden aus Hilbersdorf angereist. "Ich hab das im WhatsApp-Status einer Freundin gesehen. Da mussten wir heute einfach mal vorbeischauen", erzählt sie.
Für Peggy ging es sogar noch vor der Arbeitsschicht schnell auf den Schlitten. "So ein Wintertag muss einfach genutzt werden."
Auch Eltern rodeln fröhlich mit
Im Stadtpark schwören Pablo und Willi auf "ihren" Hang. Sie wohnen ganz in der Nähe vom Kapellenberg und sagen: "Für uns der beste Rodelhang in Chemnitz."
Mit ihrem Lenkschlitten meistern sie die drei Etappen des Hangs in einem Rutsch. Vor allem von ganz oben gehe es ordentlich ab - genau das, was die Kinder lieben. Und auch die Eltern rodeln fröhlich den Hang hinunter.
Neben Schönherrpark, Ottoberg und Kapellenberg im Stadtpark sind auch andere Hänge im Stadtgebiet sehr gefragt: wie der Hoppberg in Rabenstein, der Gerhart-Hauptmann-Platz auf dem Kaßberg oder der Katzenbuckel in Adelsberg.
Also: Schlitten raus und rauf auf die Hänge, solange der Schnee noch liegt.
Titelfoto: Ralph Kunz

