Bei diesen jungen Tüftlern stimmt die Chemie: TU sucht die Top-Chemiker von morgen

Chemnitz - An der Technischen Universität Chemnitz rauchten die Köpfe: Beim 54. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" stellten sich Zehntklässler aus ganz Westsachsen kniffligen Aufgaben rund um Formeln und Experimente.

Steffen Hemeltjen (54) ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter seit 1996 Teil des Wettbewerbs.
Steffen Hemeltjen (54) ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter seit 1996 Teil des Wettbewerbs.  © Kristin Schmidt

Insgesamt vier anspruchsvolle Herausforderungen warteten auf die Nachwuchs-Chemiker. "Die Schüler haben hintereinanderweg zu tun", sagt Steffen Hemeltjen (54), wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU.

Die Gymnasiasten mussten drei umfangreiche Theorie-Blöcke lösen - ohne Tafelwerk. Zusätzlich standen zwei Experimente unter der Aufsicht von Hemeltjen und seinem Team auf dem Programm.

"Im ersten Experiment geben die Schüler Essigsäure auf ein Carbonat und beobachten, dass das entstehende Gas eine brennende Kerze löscht", erklärt Hemeltjen. Anschließend folgte die Knallgasprobe: Hier wiesen die Jugendlichen nach, dass bei der Reaktion von Essigsäure und Magnesium Wasserstoff entsteht.

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Mit dabei: Elena Tiedtke (15) und Magdalena Jacob (15) aus Markneukirchen. Chemie gehört zu ihren Lieblingsfächern. Dennoch lief nicht alles wie geplant: "Bei mir ist die Kerze wieder angegangen", sagte Elena. Sie wiederholte den Versuch. Doch danach blieb zu wenig Zeit für das zweite Experiment. "Das ist schade, denn der Ansatz war eigentlich richtig."

Hohe Konzentration: Bei den Experiemten darf nichts schief gehen.
Hohe Konzentration: Bei den Experiemten darf nichts schief gehen.  © Kristin Schmidt
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Elena Tiedtke (15) experimentiert im Labor.
Elena Tiedtke (15) experimentiert im Labor.  © Kristin Schmidt

Trotz ihrer Begeisterung für Chemie sehen die Schülerinnen ihre Zukunft nicht im Labor. Magdalena möchte Hebamme werden. Elena hat bereits ein Praktikum im Labor absolviert: "So allein im Labor sitzen, das ist nichts für mich." Stattdessen möchte sie lieber in die Medizin.

Titelfoto: Kristin Schmidt (2)

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