Entwarnung! Mutmaßliche Bombe in Chemnitz ist keine
Chemnitz - In Chemnitz wurde am Donnerstag bei Bauarbeiten ein bombenähnlicher Gegenstand entdeckt. Doch am Nachmittag gab es Entwarnung.
Wie die Stadt gegenüber TAG24 bestätigte, wurde bei Tiefbauarbeiten an einer Baustelle an der Ecke Charlottenstraße/Reinecker Straße "ein Gegenstand mit Verdacht auf Kampfmittel" gefunden.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Dresden wurde zur genaueren Begutachtung angefordert. Nach der Begutachtung gab es am Nachmittag Entwarnung: Es handelt sich nicht um eine Bombe.
Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Gegenstand um ein Verbindungsstück eines alten Erdkabels.
Die Polizei hatte die Kreuzung zwischenzeitlich gesperrt. Auch ein angrenzender Blumenladen sowie eine Pizzeria wurden geschlossen.
Welch ein Zufall: Vor genau einem Jahr gab es einen Bombenfund in Altchemnitz. Zu dessen Entschärfung mussten am 26. März rund 3300 Anwohner aus den Stadtteilen Altchemnitz, Erfenschlag, Reichenhain und Harthau das Gebiet verlassen.
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Im März 1945 wurde das Gebiet rund um die Reinecker Werke stark bombardiert. Dort, wo heute Neubauten stehen, war früher Altbau, der durch die Bomben zerstört wurde.
Erstmeldung: 26. März, 13.40 Uhr; letzte Aktualisierung: 14.50 Uhr
Titelfoto: Jan Härtel (2)
