Chemnitz: Skisprung-Pläne werden immer konkreter

Chemnitz - Trotz ungeklärter Finanzierung hat das geplante Nachwuchs-Skisprungzentrum in Chemnitz-Grüna die erste politische Hürde genommen. Der zuständige Fachausschuss des Stadtrats gab den Plänen jetzt einstimmig grünes Licht - der Startschuss für das Bebauungsverfahren.

Der WSV Grüna plant im Rabensteiner Wald (Foto vom 27. Januar) eine Talentschmiede für junge Skispringer.  © Kristin Schmidt

Für den Wintersportverein Grüna wäre das Projekt ein Quantensprung. Auf dem heutigen Vereinsgelände soll ein modernes Trainingszentrum für Kinder und Jugendliche entstehen.

Geplant sind mehrere neue Schanzen - kleine Anlagen für die Jüngsten mit zwölf und 20 Metern sowie größere Schanzen für Schüler mit 39 und 60 Metern. Trainiert werden soll ganzjährig auf Kunststoffmatten, unabhängig von Schnee und ohne energieintensive Beschneiung.

Doch die Finanzierung steht bislang in den Sternen. Als grobe Größenordnung kursieren rund 3,5 Millionen Euro für das gesamte Projekt. Aus dem Rathaus heißt es bislang, für konkrete Zusagen aus dem Haushalt sei es noch zu früh.

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Die Grünen hatten im Ausschuss durchgesetzt, dass die verkehrliche Anbindung und der Ausgleich der betroffenen Naturflächen geprüft werden müssten.

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Joseph Israel (26, Grüne) unterstützt das geplante Nachwuchs-Skisprungzentrum in Grüna, forderte aber zusätzliche Prüfungen zu Naturschutz und Verkehrsanbindung.  © Ralph Kunz

"Das geplante Vorhaben stellt einen umfänglichen Eingriff in den Rabensteiner Wald dar", so Joseph Israel (26). In zwei Wochen soll nun der gesamte Stadtrat über den Start des Bauverfahrens entscheiden.

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