Chemnitzer Feuerwehr blickt bei großer Jubiläumsfeier in die eigene Vergangenheit

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Chemnitz - Von der Pferdekutsche bis zur Hightech-Drehleiter: Seit 1866 sorgt die Berufsfeuerwehr Chemnitz für Sicherheit in der Stadt. Was einst mit nur zwölf Feuerwehrmännern und einfachen Pumpwagen begann, ist heute eine moderne Rettungsorganisation mit mehr als 400 Beschäftigten, drei Feuer- und Rettungswachen und rund 3700 Einsätzen pro Jahr.

Eine Alarmfahrt der Feuerwehr um 1903 – damals noch mit Pferdekutsche.
Eine Alarmfahrt der Feuerwehr um 1903 – damals noch mit Pferdekutsche.  © Feuerwehr Chemnitz

Beim Tag der offenen Tür anlässlich des 160-jährigen Jubiläums in der Feuer- und Rettungswache 2 (Wilhelm-Weber-Straße 15) können Besucher am 30. Mai tief in die Geschichte eintauchen: Alte Schlauchhaspeln, historische Drehleitern und seltene Feuerwehrtechnik zeigen, wie früher gelöscht wurde.

Gleichzeitig stehen moderne Löschfahrzeuge und Rettungswagen bereit, um Einblicke in die aktuelle Technik zu gewähren.

Fotos aus vergangenen Jahrzehnten und aktuelle Fernseh-Reportagen lassen prägende Einsätze wieder lebendig werden.

Chemnitz: Brunnen am Chemnitzer Schloßteich defekt
Chemnitz Lokal Brunnen am Chemnitzer Schloßteich defekt

Davon gab es einige: "Der Brand in der Gießerei 2023 war einer der größten und aufwendigsten der letzten 30 Jahre", erinnert sich René Kraus (49), aktueller und insgesamt 15. Amtsleiter der Feuerwehr Chemnitz. Unvergessen bleibt zudem der verheerende Brand des Schauspielhauses im Jahr 1976.

1905 löschte die Feuerwehr Chemnitz Brände mit Dampffeuerspritzen. Das waren die ersten motorisierten Löschfahrzeuge.
1905 löschte die Feuerwehr Chemnitz Brände mit Dampffeuerspritzen. Das waren die ersten motorisierten Löschfahrzeuge.  © Feuerwehr Chemnitz
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Wie hart ist der Weg in den Feuerwehr-Beruf?

Feuerwehrchef René Kraus (49, l.) und Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos) freuen sich auf den Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr.
Feuerwehrchef René Kraus (49, l.) und Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos) freuen sich auf den Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr.  © Ralph Kunz

Wer schon immer wissen wollte, wie hart der Weg in den Feuerwehr-Beruf ist, kann sich beim Tag der offenen Tür auch selbst testen: Ein realistischer Eignungstest fordert Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit.

Außerdem beantworten Feuerwehrfrauen und -männer Fragen zum Berufsalltag und erklären, welche Voraussetzungen Bewerber heute mitbringen müssen.

Auch Familien kommen auf ihre Kosten: Kinder dürfen an einer Bastelstraße eigene Telefone bauen und an der Mitmach-Erste-Hilfe-Station ausprobieren, wie Leben gerettet wird.

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Zum 160-jährigen Jubiläum bleibt es aber nicht nur bei einem Tag der offenen Tür: Am 5. September findet ein zweiter in der Feuer- und Rettungswache 1 statt. Zudem wird es in diesem Jahr noch eine Ausstellung zur Historie der Feuerwehr Chemnitz im Schloßbergmuseum geben.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz, Feuerwehr Chemnitz (2)

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