Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in der Stadt wieder unter 100

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 18.097 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 93,7 (Stand: 19. Oktober, alle Daten vom RKI).

Der Impfausweis als "Ticket": Sächsische Gastronomen und Veranstalter dürfen Ungeimpfte mit der 2G-Regel ab sofort ausschließen.
Der Impfausweis als "Ticket": Sächsische Gastronomen und Veranstalter dürfen Ungeimpfte mit der 2G-Regel ab sofort ausschließen.  © dpa/Sven Hoppe

Seit dem 22. September gilt in Sachsen die neue Corona-Schutzverordnung.

Mit der zunächst bis 20. Oktober geltenden Verordnung gibt es auch neue Corona-Regeln: Ungeimpfte müssen sich auf das 2G-Modell einstellen, ein zweiter Inzidenz-Wert wird eingeführt: Die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen". Der Wert gibt die Anzahl der Covid-Patienten an, die je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in sächsische Krankenhäuser kommen. Einschränkungen sollen sich künftig auch nach diesem Wert richten.

Es gibt auch nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Chemnitz: Brennender Mülleimer sorgt für Feuerwehreinsatz in Chemnitz
Chemnitz Feuerwehreinsatz Brennender Mülleimer sorgt für Feuerwehreinsatz in Chemnitz

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 19. Oktober, 14 Uhr: Kabinett beschließt Corona-Regeln: 2G ohne Besucherbegrenzung

In Sachsen sind wieder Großveranstaltungen ohne Besucherbegrenzung möglich, wenn die 2G-Regel eingehalten wird. In diesem Fall ist auch keine Kontaktverfolgung mehr nötig.

Das ist ein Punkt der neuen Corona-Schutzverordnung, die Sachsens Kabinett am Dienstag beschlossen hat. Mit der bis einschließlich 17. November geltenden Verordnung werden auch Weihnachtsmärkte und Bergparaden ermöglicht.

Bei solchen Veranstaltungen kann bis zum Erreichen der sogenannten Vorwarnstufe auf Regeln wie Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept. Mit 2G (geimpft oder genesen) wäre es beispielsweise für Fußballclubs wie Dynamo Dresden und RB Leipzig möglich, ihre Stadien wieder komplett zu füllen.

Update, 19. Oktober, 12.20 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz schwankt, dritthöchste im Bund

Nach dem deutlichen Anstieg vom Montag ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen wieder in etwa gleichem Maß gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen einen Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche von 113,7.

Am Tag davor lag er noch bei 123,3, am vergangenen Sonntag bei 113,8. Im Vergleich der Bundesländer fiel der Freistaat damit auf den dritten Rang zurück, nach Thüringen und Bayern. Den bundesweiten Wert gab das RKI mit 75,1 an.

Landesweit wurden vier neue Todesfälle registriert und binnen eines Tages 204 Neuinfektionen gemeldet. Die Region mit der höchsten Ansteckungsrate ist weiterhin Mittelsachsen (211,9), bei leicht rückläufiger gesunkener Tendenz.

Am niedrigsten ist der Wert mit 42,9 im Vogtlandkreis, bei leichtem Anstieg.

Update, 19. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz keine neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.097 Corona-Fälle.

Hinweis: Das RKI verweist darauf, dass am Montag ein Corona-Fall zu viel gemeldet wurde. Die Zahlen wurden nun nach unten korrigiert.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 93,7 (Vortag: 103,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 18. Oktober, 19.24 Uhr: Erneut Corona-Demo in Chemnitzer Innenstadt

Auch an diesem Montag sind wieder etliche Gegner der Corona-Maßnahmen durch Chemnitz gezogen. Sie demonstrierten wie gewohnt gegen Corona-Impfungen, das Bezahlen von Corona-Tests und für die Aufhebung der Pandemie-Einschränkungen. Wegen der Demo mussten Straßen und wichtige Kreuzungen in der City kurzfristig gesperrt werden.

Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Montag in der Chemnitzer Innenstadt.
Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Montag in der Chemnitzer Innenstadt.  © haertelpress / Harry Härtel

Update, 18. Oktober, 9.22 Uhr: Corona-Zahlen in Sachsen klettern nach oben

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter steil nach oben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen 123,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (138,9) der bundesweit zweithöchste Wert.

Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 113,8. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 74,4 an. In Sachsen wurde kein weiterer Todesfall registriert. Binnen eines Tages gab es rund 473 Neuinfektionen. Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (213,9), am niedrigsten im Vogtlandkreis (42,4).

Update, 18. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.098 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 103,1 (Vortag: 98,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 17. Oktober, 16 Uhr: Sachsen mit zweithöchster Corona-Inzidenz bundesweit

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter nach oben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen 113,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (135,6) der bundesweit zweithöchste Wert.

Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 105,2. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 72,7 an. In Sachsen wurde ein weiterer Todesfall registriert - zudem gab es binnen eines Tages rund 800 Neuinfektionen.

Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (208,3), am niedrigsten im Vogtlandkreis (41,5).

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte jüngst vor steigenden Corona-Zahlen und einer "Pandemie der Ungeimpften" gewarnt. In Sachsen sind rund 56 Prozent der Menschen vollständig geimpft - so wenig wie in keinem anderen Bundesland.

Unterdessen steigt auch die Zahl der Corona-Patienten in sächsischen Krankenhäusern. Nach einer Übersicht des Gesundheitsministeriums vom Sonntag waren 221 Betten auf den Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt, auf den Intensivstationen waren es 107. Damit sind die Intensivstationen in den Kliniken laut Behörde zu gut 55 Prozent ausgelastet. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche (9. Oktober) wurden auf den Normalstationen 170 Corona-Patienten behandelt, auf den Intensivstationen waren es 82.

Sachsen hat in seiner Landesverordnung einen Schwellenwert eingezogen, ab dann greifen striktere Maßnahmen. So greift etwa eine Vorwarnstufe, wenn 650 Betten auf den Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Trotz steigender Corona-Zahlen will Sachsen grünes Licht für Weihnachtsmärkte und Bergparaden geben. Die neue Corona-Schutzverordnung, die am Dienstag (19. Oktober) im Kabinett beschlossen werden soll, sieht Ausnahmen für "landestypische Veranstaltungen" vor. Bis zum Erreichen der Vorwarnstufe kann auf Regeln wie etwa 3G (Geimpfte, Genesene, Getestete), Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept, nach dem sich auch die Kontrollen richten. Die neuen Corona-Regeln sollen vom 21. Oktober bis zum 17. November gelten.

Update, 17. Oktober, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 33 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.082 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 98,6 (Vortag: 97,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. Oktober, 10.14 Uhr: Corona-Inzidenz klettert in Sachsen auf über 100

Die Corona-Inzidenz in Sachsen hat die 100er-Marke überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 105,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 98,9. Damit liegt Sachsen gleichauf mit Bayern, nur in Thüringen liegt die Inzidenz noch höher (129,1). Bundesweit gab das RKI den Wert mit 70,8 an.

An oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben in Sachsen sieben weitere Menschen, rund 860 Neuinfektionen binnen eines Tages wurden registriert. Die höchste Ansteckungsrate verbuchte weiterhin Mittelsachsen (183,4), die niedrigste der Vogtlandkreis (41,5).

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte bereits Anfang der Woche vor steigenden Corona-Zahlen und einer "Pandemie der Ungeimpften" gewarnt. In Sachsen sind rund 56 Prozent der Menschen vollständig geimpft - so wenig wie in keinem anderen Bundesland.

Update, 16. Oktober, 9.35 Uhr: Kein Testnachweis für Schüler während der Herbstferien erforderlich, Ausnahmen für Kontaktpersonen

Kinder und Jugendliche, die der Testpflicht nach der Sächsischen Schul-und Kita-Coronaverordnung in der Schule unterliegen, brauchen das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gesondert nachzuweisen.

Ein Bildungsnachweis ist nicht zwingend erforderlich. Für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen oder Berufsschulen kann es dennoch hilfreich sein, einen Schülerausweis mitzuführen, um diesen auf Nachfrage vorzeigen zu können. Das heißt, Einrichtungen müssen Schülerinnen und Schülern den Zutritt gewähren und die 3G-Regelung als erfüllt ansehen.

Ausnahme: Bei Schülerinnen und Schülern, die als Kontaktpersonen zu infizierten Schülern gelten, gilt weiterhin die Testpflicht. Die betroffenen Schüler erhalten über die Schulen ein Formular, das sie bei den Teststellen vorzeigen können, um eine kostenlose Testung zu erhalten.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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