Chemnitz/Dresden - Der Skulpturenpfad "Purple Path", einer der Stars des vergangenen Chemnitzer Kulturhauptstadt-Jahres, soll auch künftig glänzen. Dafür wurde der Förderverein "Friends of the Purple Path" gegründet. Ziel ist es, seine Strahlkraft zu pflegen, dauerhaft zu sichern und sinnvoll für die Region weiterzuentwickeln.
Gründer und Vorsitzender ist der bekannte Dresdner Architekt Jens Zander (55). Der Verein ist nach dem Vorbild klassischer Museumsfördervereine angelegt - als Unterstützer im Hintergrund, der Geld sammelt, Ideen anschiebt und den "Purple Path" lebendig hält.
Geplant sind unter anderem Fördermittel für neue Projekte, eine stärkere Vernetzung zwischen Künstlern und Publikum sowie perspektivisch Führungen, Bildungsangebote und andere gemeinsame Aktionen.
Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zählen auch bekannte regionale Kulturschaffende wie die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Florence Thurmes (45), der Kurator des Kunstfestivals "Begehungen", Lars Neuenfeld (53), sowie der Tourismusverband Erzgebirge.
Auch "Purple Path"-Kurator Alexander Ochs, der den Architekten schon seit vielen Jahren kennt, zeigt sich begeistert und betont: "Es geht darum, den Stolz auf das Geschaffene zu bewahren und die Kunst weiterhin den Menschen zugänglich zu machen."
"Friends of the Purple Path" gegründet: Mimachen erwünscht
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht: Der Verein (friendsofthepurplepath.art) richtet sich nicht nur an Kunstexperten, sondern an alle, die unterstützen möchten.
Der "Purple Path" soll der Region damit auch über das Kulturhauptstadt-Jahr hinaus erhalten bleiben - und so Kultur wie Tourismus langfristig stärken.