Erste Hitzewelle rollt über Chemnitz: Experte gibt Tipps

Chemnitz - Die erste Hitzewelle rollt: Für Mittwoch rechnet der Deutsche Wetterdienst auch für den Raum Chemnitz mit bis zu 35 Grad! Mit den Temperaturen steigen auch die Gesundheits-Risiken, warnen Rathaus und DRK.

Kai Kranich rechnet bei den steigenden Temperaturen mit mehr hitzebedingten Beschwerden.  © Stefan Häßler

"Menschen sind bei anhaltender Wärme anfälliger für hitzebedingte Beschwerden", sagt DRK-Sprecher Kai Kranich (44).

Auch das Chemnitzer Gesundheitsamt veröffentlichte Hinweise, wie sich die Bevölkerung schützen kann: direkte Sonne meiden, ausreichend trinken - vorzugsweise Wasser -, leichte Mahlzeiten sowie helle und luftige Kleidung. Auf ausreichenden Sonnen- und UV-Schutz sollte ebenfalls geachtet werden.

Wer nicht aufpasst, riskiere im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Folgen, mahnt DRK-Landesarzt André Gries (60): "Bei Hitzschlag, Sonnenstich oder Dehydrierung bleibt Prävention der wirksamste Schutz. Alle drei Krankheitsbilder sind bei starker Ausprägung und verzögertem Behandlungsbeginn potenziell lebensgefährlich."

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Besonders gefährdet seien Ältere, Säuglinge, Kleinkinder sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Wichtigster Rat von DRK-Landesarzt André Gries: "Trinkpause wie bei der WM! Nicht erst trinken, wenn der Durst kommt, sondern regelmäßig über den Tag verteilt."  © Ralph Kunz
Anne Zehrt (37) und ihr einjähriger Sohn kühlen sich am Brunnen auf dem Jakobikirchplatz ab.  © Kristin Schmidt
In Chemnitz werden in dieser Woche besonders hohe Temperaturen erwartet. (Symbolfoto)  © 123rf/panoramaimages

Gefahr durch Hitze: Auge auf Angehörige oder Nachbarn im Seniorenalter haben

"Wer Angehörige oder Nachbarn im Seniorenalter hat, sollte regelmäßig nach ihnen sehen. Viele ältere Menschen verspüren weniger Durst und trinken deshalb zu wenig. Gleichzeitig verlieren sie bei Hitze schneller Flüssigkeit. Ein kurzer Besuch, ein Anruf oder ein bereitgestelltes Glas Wasser können im Ernstfall einen großen Unterschied machen", sagt Gries.

"Ebenso überschätzen Jugendliche solche sonnigen Tage zum Beispiel auf einem Festival - Tanzen, Alkohol. Da kommt es zu Kreislaufproblemen und Dehydrierung", ergänzt DRK-Sprecher Kranich.

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