Grüne Pläne für Brückenstraßen-Stumpf in Chemnitz: Wohin mit den Autos?

Chemnitz - Erst sollen Autos weichen, dann kommt das Grün: Die Stadt Chemnitz will den Brückenstraßen-Stumpf an der Chemnitz für 3,4 Millionen Euro in eine grüne Promenade verwandeln. Kritiker fragen deshalb: Wohin mit den Autos?

Am Stumpf der Brückenstraße sollen mittelfristig mehr als die Hälfte der 150 Parkplätze wegfallen und eine grüne Promenade entstehen.  © Uwe Meinhold

Die Antwort der Stadt dürfte viele von ihnen kaum beruhigen. Für Innenstadtbesucher verweist eine Rathaus-Sprecherin auf "eine Vielzahl von Tiefgaragen und Parkhäusern - neben der sehr guten Erreichbarkeit mit dem ÖPNV".

In den benachbarten GGG-Blöcken leben rund 450 Menschen. Doch die Stadt sieht sich für wohnungsnahes Parken grundsätzlich nicht zuständig.

"Die Sicherstellung wohnungsnahen Parkraums obliegt grundsätzlich nicht der Stadt, sondern dem Eigentümer oder Vermieter", so die Sprecherin. "Ein Anspruch auf einen öffentlichen wohnungsnahen Stellplatz besteht grundsätzlich nicht."

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2027 könnte die vertiefte Planung samt Beteiligung der Anlieger und Anwohner kommen. Baubeginn: frühestens 2028/2029, wenn das Projekt die erhoffte Förderspritze von 2,6 Millionen Euro bekommt.

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