Millionen-Projekt: Chemnitzer Stadthallenbrunnen soll saniert werden
Chemnitz - Der Chemnitzer Stadthallenbrunnen hat wohl doch eine dauerhafte Zukunft. Das Rathaus verspricht: Die Sanierung kann kommen. Bis 2029 sollen vier Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes in das Wahrzeichen fließen.
Bislang war die Großreparatur zu teuer. Baubürgermeister Thomas Kütter (50, parteilos) erklärt: "Eine Einordnung des Reparatur- bzw. Investitionsbedarfs für den Stadthallenbrunnen in den Zweijahreshaushalt 2025/2026 scheiterte aufgrund des siebenstelligen Mittelbedarfs und keinerlei Fördermöglichkeiten."
Jahrelang wurde das Bröckel-Bauwerk aus den 70er-Jahren nur geflickt und ausgebessert. Der Stadtrat hatte das Rathaus bereits im November 2024 beauftragt, den Zustand des Brunnens genau zu prüfen.
Es ging um die Frage, wie die Anlage dauerhaft funktionieren und auch äußerlich wieder ordentlich aussehen kann.
Viele Chemnitzer verbinden Erinnerungen mit dem Brunnen, der aus der Entstehungszeit des Stadthallen-Ensembles stammt.
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Die Stadthalle wurde von 1969 bis 1974 gebaut und am 4. Oktober 1974 eröffnet. Der Park mit dem "dreistöckigen" Brunnen stammt von den Landschaftsarchitekten Helmut Rothe und Karl Wienke.
Titelfoto: Kristin Schmidt
