Nach Wasserrohrbruch in Chemnitz: Das war der Auslöser

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Chemnitz - Gleich zwei Wasserrohrbrüche hat es im Januar im Stadtgebiet gegeben - am Wochenende in der Geibelstraße und vor zweieinhalb Wochen in der Theaterstraße.

In der Geibelstraße mussten am Wochenende nach einem Wasserrohrbruch sofort Reparaturmaßnahmen ergriffen werden.
In der Geibelstraße mussten am Wochenende nach einem Wasserrohrbruch sofort Reparaturmaßnahmen ergriffen werden.  © Ralph Kunz

Der Betreiber des Trinkwassernetzes eins klärt auf: Der Rohrbruch in der Geibelstraße sei auf Materialermüdung zurückzuführen.

Auch beim Schaden in der Theaterstraße (Behebung der Havarie dauert noch bis 2. März) habe die Kälte keine Rolle gespielt. "Die Trinkwasserleitungen von eins sind in einer Mindesttiefe von circa 1,40 Metern im Erdboden verlegt und damit sehr gut gegen Frost geschützt", erklärt der Versorger auf TAG24-Nachfrage.

Selbst bei lang anhaltenden Frostperioden in der Vergangenheit seien die Leitungen nicht eingefroren.

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Vorbeugende Maßnahmen können Verbraucher im öffentlichen Verteilnetz nicht ergreifen. "Anders verhält es sich in Hausinstallationen": Offene Kellerfenster oder unbeheizte Räume könnten dazu führen, dass Leitungen oder Wasserzähler einfrieren und beschädigt werden.

Am 10. Januar platzte eine Wasserleitung in der Theaterstraße.
Am 10. Januar platzte eine Wasserleitung in der Theaterstraße.  © Ralph Kunz
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Der Versorger appelliert daher an Hausbesitzer und -bewohner, die Keller vor Frost zu schützen. Wer dennoch einen Schaden bemerkt, kann die kostenfreie Störnummer 0800/1 11 14 89 30 wählen.

Titelfoto: Ralph Kunz

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