Psychische Probleme bei Jugendlichen nehmen zu: Sorgentelefon sucht Unterstützung

Chemnitz – Das Kinder- und Jugendtelefon (KJT) der AWO Chemnitz sucht dringend ehrenamtliche Mitarbeiter, die Kindern und Jugendlichen bei Sorgen zur Seite stehen wollen.

Das KJT ist ein Angebot des AWO Kreisverbandes Chemnitz in Kooperation mit der Nummer gegen Kummer.
Das KJT ist ein Angebot des AWO Kreisverbandes Chemnitz in Kooperation mit der Nummer gegen Kummer.  © Robert Michael/dpa

Von Schulstress, Ärger mit den Eltern, Liebeskummer bis hin zu Mobbing oder Zukunftsängsten - das KJT ist ein vertrauliches Angebot, bei dem die Kinder anonym über alles sprechen können, was sie belastet.

Die Berater hören zu, geben Tipps und stehen mit Empathie und Wertschätzung zur Seite.

Die neue Ausbildung zum Berater startet am 6. März, dauert 120 Stunden und kann für TU-Studenten sogar als Langzeitpraktikum anerkannt werden.

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Wer Interesse hat, kann sich telefonisch unter 0163/4158132 oder per Mail [email protected] zum Kurs anmelden.

Zwischen Schulstress, Mobbing und Zukunftsängsten können Freiwillige jetzt jungen Menschen Hoffnung schenken.
Zwischen Schulstress, Mobbing und Zukunftsängsten können Freiwillige jetzt jungen Menschen Hoffnung schenken.  © IMAGO/ingimage

Unterstützung wird gebraucht: Psychische Probleme bei Jugendlichen nehmen in Sachsen derzeit stark zu. Laut dem aktuellen DAK-Jugendreport stiegen die Zahlen der Angststörungen bei Mädchen seit 2019 um 73 Prozent an, auch Depressionen und Essstörungen bleiben hoch.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/ingimage, Robert Michael/dpa

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