Rote Kreuze in Chemnitz aufgestellt: Was steckt dahinter?

Chemnitz - Rote Kreuze wurden am Donnerstag in Chemnitz aufgestellt. Eine Jugendorganisation will mit der Aktion auf die Opfer von Femiziden aufmerksam machen. Anlass für das Projekt war die Afghanin (†38), die Ende Mai im Heckertgebiet getötet wurde.

Mit dem Aufstellen von roten Kreuzen soll an die Opfer von Femiziden gedacht werden.  © Internationale Jugend Chemnitz

In Chemnitz wurden neun Kreuze an acht Standorten von der Internationalen Jugend Chemnitz aufgestellt.

"Die roten Kreuze sollen im Stadtbild sichtbar machen, dass hinter jeder Statistik ein Mensch steht und dass Femizide kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem darstellen", so die Organisatorinnen.

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Die Zahl der Kreuze kommt nicht von ungefähr: Sie beziehen sich auf neun Femizide, die in Sachsen stattgefunden haben. Die Mahnmale sollen vorerst an den Standorten aufgestellt bleiben.

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