Chemnitz - Was passiert mit den geliebten blinkenden Schuhen, wenn das Kind nicht mehr hineinpasst? Einfach in die Mülltonne? Nein! Der Chemnitzer Abfallentsorger ASR erklärt, wo der Elektroschrott hingehört.
Ja, blinkende Schuhe gehören ebenso batterie- oder akkubetriebene Geräte zum Elektroschrott, da auch sie, um überhaupt blinken zu können, fest eingebaute Akkus haben. Deshalb gehören solche Elektronikaltgeräte nicht in den Restabfall.
Wer sich unsicher ist, wo er welches Gerät entsorgen soll, muss es einmal ganz genau untersuchen. "Auf allen Geräten befindet sich das Symbol der durchgestrichenen Tonne. Das zeigt dem Verbraucher, dass dieser Abfall nicht über den Restabfall entsorgt werden darf", erklären die Experten vom ASR.
Der Grund dafür ist einfach: Elektronik enthält häufig wertvolle Metalle wie Gold, Silber, Kupfer, Kobalt, Platin oder auch seltene Erden. Ebenso können auch giftige Substanzen (Kühlflüssigkeit, Blei) enthalten sein. Deswegen sollten die Sachen recycelt werden.
Außerdem besteht bei einer Entsorgung in der Mülltonne eine erhöhte Gefahr von Bränden in den Entsorgungsfahrzeugen oder in den Recyclinganlagen.
Wohin nun mit dem Elektroschrott?
Die einfachste Anlaufstelle für Elektroschrott sind die fünf Wertstoffhöfe in Chemnitz, wo man Geräte abgeben kann. Klein-Elektronik kann auch in Sammelbehältern für Elektro(nik)kleingeräte und Metalle geworfen werden. Batterien werden im Handel in entsprechend gekennzeichneten Behältern zurückgenommen.
Neu ist seit Januar auch, dass im Wersthoffhof auf der Blankenburgstraße Batterien aus leichten Verkehrsmitteln (LV-Batterien), wie E-Bikes, Pedelecs, Elektrorollern oder Elektroscootern, bis zu einem Maximalgewicht von 25 Kilo abgeben werden können.
Starter-, Transaktions- oder Industriebatterien werden allerdings nicht angenommen.