Tierpark Chemnitz öffnet ab Freitag wieder: Mehr als 60 Vögel getötet

Chemnitz - Nachdem im Tierpark Chemnitz Vogelgrippe festgestellt wurde, kann der Park nun am Freitag wieder öffnen. Allerdings musste aufgrund der Viruserkrankung der gesamte Bestand im Gänse- und Ententeich getötet werden.

Der Tierpark Chemnitz öffnet am Freitag wieder.  © Ralph Kunz

Das teilte die Stadt am Montag mit.

Bei 51 von insgesamt 67 Vögeln in dem Teich wurde das stark krankmachende Virus Influenza A, Subtyp H5N1, nachgewiesen. "Daraufhin wurde am Wochenende der gesamte Bestand im Gänse- und Ententeich per Injektionsnarkose schmerzfrei getötet", heißt es weiter.

In den anderen Vogelbeständen gab es keine infizierten Tiere, insgesamt wurden 286 Vögel getestet.

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Die eingerichteten Sicherheitsvorkehrungen bleiben zunächst für weitere drei Wochen bestehen, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.

"Das Areal um den Gänse- und Ententeich muss gereinigt und desinfiziert werden und wird daher für den Besucherverkehr abgesperrt", so die Stadt.

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Eintrittspreise wurden angepasst

Bei 51 von insgesamt 67 Vögeln wurde Vogelgrippe nachgewiesen.  © Carsten Rehder/dpa

Besucher müssen die Desinfektionsmaßnahmen vor Ort beachten, so kommt Ihr aktuell nur über sogenannte Seuchenmatten in den Tierpark. Die Matten desinfizieren die Schuhsohlen.

"Auch die Pfoten der Hunde, die den Tierpark besuchen, müssen desinfiziert werden. Dafür stehen neben den Seuchenmatten auch Desinfektionsspray oder -tücher zur Verfügung", heißt es in der Mitteilung.

Da aktuell nicht alle Tiere im Tierpark zu sehen sind, wurden auch die Eintrittspreise angepasst:

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  • Erwachsene: 6,50 Euro (statt 9,50 Euro)

  • ermäßigt: 3,50 Euro (statt 5 Euro)

  • Gruppenpreis Erwachsene: 5 Euro (statt 7 Euro)
  • Fam. Karte: 18,50 Euro (statt 27 Euro)
  • Führungen: 7 Euro (statt 10 Euro)

Das Virus H5N1 ist besonders gefährlich für Geflügel: Hühner, Enten oder Gänse sterben oft innerhalb kürzester Zeit. Genau deshalb gelten bei einem Ausbruch brutale Regeln: Ganze Bestände werden oftmals getötet, um die Seuche zu stoppen.

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