Was für'n "Zeux"! Chemnitzer Lager voller Schätze für Kreative

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Chemnitz - Dämmplatten, Einbauspüle, Wolle - Zeux, die Material-Initiative des Chemnitzer Vereins "Subbotnik", hebt Altes auf und gibt es an kreative Köpfe oder Vereine weiter.

Projektmitarbeiter Tobias Göthert (35) hinter den aussortierten Buchstaben der Sparda-Bank.
Projektmitarbeiter Tobias Göthert (35) hinter den aussortierten Buchstaben der Sparda-Bank.  © Ralph Kunz

Auch die blau-orangen Leuchtbuchstaben der Sparda-Bank, die Passanten in der Chemnitzer Innenstadt grüßten, sind mittlerweile Teil des Lagerbestandes.

"Die Sparda-Bank hat proaktiv gesagt, sie wollen die Buchstaben nicht wegwerfen", erzählt Projektmitarbeiter Tobias Göthert (35). Er ist begeistert, dass das Unternehmen an den Materialkreislauf gedacht hat. Denn die Buchstaben sind zu schade zum Wegwerfen und teuer in der Neuanschaffung.

"Wir wollen Materialien, die sonst weggeworfen werden, ein zweites Leben geben", erklärt er den Gedanken hinter Zeux. Der Wunsch nach der Material-Initiative kommt von den Chemnitzern.

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Vorbild sind andere Städte in Deutschland.

"Zeux" hat ein Auge auf Qualität

"Zeux" hat sein Lager in der Stadtwirtschaft.
"Zeux" hat sein Lager in der Stadtwirtschaft.  © Ralph Kunz
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Auch Privatpersonen haben zum Beispiel Nägel und Schrauben abgegeben.
Auch Privatpersonen haben zum Beispiel Nägel und Schrauben abgegeben.  © Ralph Kunz

Zeux hat sein Lager in der Stadtwirtschaft. Den Bestand füllen beispielsweise Firmen, die Oper oder die Kunstsammlungen, wenn diese keine Kapazitäten haben. "Wir puffern das mit unserem Lager ab und können die Dinge weitervermitteln", sagt Göthert.

Wer selbst etwas abgeben möchte, sollte darauf achten, dass die Gegenstände nicht kaputt oder verschmutzt sind: "Wir nehmen keinen Müll an - wir sind nicht der Wertstoffhof."

Wer hingegen basteln will oder Lust auf Gebrauchtes hat, kann mittwochs zwischen 15 Uhr und 20 Uhr im Lager stöbern. "Wir priorisieren allerdings Vereine, ehrenamtliche Organisationen oder Bastelprojekte von Kindergärten und Schulen", so Göthert.

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Und die Leuchtbuchstaben? "Ich denke, das sind coole Dekoartikel, und hoffe, dass sie sich ein Festival oder ein Club ausleiht."

Titelfoto: Ralph Kunz

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