Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: Fund-Fahrräder suchen in Chemnitz neue Besitzer
Chemnitz - Noch bis 21. Juni wird in Chemnitz der virtuelle Hammer geschwungen. Die Stadt versteigert wieder Fahrräder.
Die Drahtesel stammen alle aus dem Fundbüro, ihre Aufbewahrungsfrist ist abgelaufen und es wurden keine Eigentumsansprüche geltend gemacht. Die Auktion findet über Zoll-Auktion, das offizielle Auktionshaus von Bund, Ländern
und Gemeinden statt. Wer mitbieten will, muss sich vor der Teilnahme registrieren.
Unter dem Suchbegriff Stadt Chemnitz und in der Rubrik "Fahrräder & Zubehör" finden sich unter anderem 18 Mountainbikes, fünf Citybikes, drei Kinderfahrräder, zwei Trekkingbikes, ein Herrenrad und drei Damenräder.
Interessierte können die Fahrräder sichten und bei Bedarf ihr Bieterglück versuchen oder bestimmte Artikel auf eine Beobachtungsliste setzen. Darüber kann man verfolgen, wie viele Interessenten es gibt und wie hoch das Rad gehandelt wird. Aber Achtung: "Die angebotenen Artikel können nur über die genannte Internetadresse angesehen werden. Eine persönliche Anschauung der Artikel ist während der gesamten Auktion nicht möglich", heißt es aus der Chemnitzer Stadtverwaltung.
Die Auktion endet dann am Sonntag, dem 21. Juni zwischen 17 und 17.30 Uhr.
Fundbüro nimmt mit Höchstbietendem Kontakt auf
Bei der Versteigerung ist keine Neuware im Angebot. Die Räder seien genau beschrieben und auf Mängel wird hingewiesen. Außerdem sind aussagekräftige Fotos dabei. "In vielen Fällen sind kleinere oder auch größere Reparaturen erforderlich", so ein Stadtsprecher.
Wie geht es nach der Versteigerung weiter? Die Abholung findet nach einer Terminvereinbarung statt. Dazu nimmt das Fundbüro Kontakt zum Höchstbietenden auf. Der Betrag wird dann vor der Abholung überwiesen. Aber Achtung, eine Gewährleistung gibt es nicht, ein Umtausch ist nicht möglich.
Falls Interessierte Fragen haben, können sie sich an die Behördennummer 115 wenden.
Titelfoto: 123RF/grigory_bruev
