CDU kritisiert den Einsatz von Blitzern in Chemnitz

Chemnitz - Innerhalb des KuHa-Jahres wurden weniger Einnahmen durch Blitzer erzielt als in den Vorjahren. Die Chemnitzer CDU/FDP-Fraktion kritisiert nun die Auswahl der kontrollierten Orte. Der Vorwurf: Es gehe der Stadt weniger um die Sicherheit als darum, Kasse zu machen.

Tino Fritzsche (64, CDU) kritisiert, dass zu viele Blitzer nicht an Schulen, Kitas etc. stünden.  © Kristin Schmidt

"Eine überwiegende Anzahl der Messstellen steht keineswegs an Punkten zur Verkehrssicherheit wie Schulen, Kitas, Pflegeheimen oder Unfallschwerpunkten", erklärt Fraktions-Chef Tino Fritzsche (64, CDU).

2024 und 2025 wurden lediglich jeweils 22 und 21 Prozent aller Blitzer im Bereich der obigen Standorte aufgestellt.

Dass im ersten Quartal dieses Jahres nur 26 Prozent aller Blitzer für jene Bereiche eingesetzt wurden, bestätige den Trend.

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An der Oberfrohnaer Straße hat das Ordnungsamt 2025 besonders oft geblitzt.  © Maik Börner

Fritzsche stellt daher klar: "Vor diesem Hintergrund wird unsere Fraktion auch weiterhin keiner Anschaffung weiterer Blitzeranlagen in den kommenden Haushaltsverhandlungen zustimmen."

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