Blitzartiger Wintereinbruch bringt Sachsen ins Schlittern

Dresden - Die kalte Jahreszeit führt in der Regel zu mehr Unfällen, auch auf Sachsens Straßen. Der überraschend heftige Schneefall am Wochenende bis in tiefere Lagen machte den Dresdnern allerdings weniger Probleme als gedacht. Dennoch sorgten die Flocken zusammen mit Eisglätte für Kollisionen und Verkehrsbehinderungen.

Am Wochenende musste der Winterdienst eine ganze Menge Schnee von den Fahrbahnen der A17 räumen.
Am Wochenende musste der Winterdienst eine ganze Menge Schnee von den Fahrbahnen der A17 räumen.  © Marko Förster

"Es gab bis mittags mehrere Rutsch-Unfälle mit Blechschäden, das hörte jedoch ab dem Nachmittag auf", so ein Polizeisprecher im Gespräch mit TAG24.

Am Sonntag zählte die Polizeidirektion der Landeshauptstadt bis zum Beginn des Abends rund 54 Unfälle – eine laut den Beamten eher übliche Anzahl.

An der Steigung der Kesselsdorfer Straße blieb ein Bus der Linie 70 hängen. Ab Höhe Wölfnitzer Ring mussten Fahrgäste vorerst zu Fuß ihre Reise fortsetzen.

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Während des starken Schneetreibens knallte es zudem bereits am Freitag in Richtung Elbflorenz. Ein Peugeot-Fahrer (38) krachte auf der A17 zwischen Harthe Tunnel und Rastplatz "Am Heidenholz" mit einem stehenden Laster zusammen – etwa 200 Meter vor der Ausfahrt.

Durch den Unfall wurden eine Frau (43) und ein kleines Mädchen (1) verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war für knapp zwei Stunden gesperrt.

Der ADAC transportierte den dunklen Peugeot mit Totalschaden von der Autobahn.
Der ADAC transportierte den dunklen Peugeot mit Totalschaden von der Autobahn.  © Marko Förster
Auch innerhalb Dresdens gab es jede Menge Schnee. Ein Linienbus schaffte es nicht die Kesselsdorfer Straße hinauf.
Auch innerhalb Dresdens gab es jede Menge Schnee. Ein Linienbus schaffte es nicht die Kesselsdorfer Straße hinauf.  © Roland Halkasch

Laut Deutschem Wetterdienst hat das winterliche Wetter Sachsen auch in den kommenden Tagen fest im Griff.

Titelfoto: Marko Förster

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