Alarm in Dresden: Blutlache nach Schusswechsel vor Netto-Markt - das ist bisher bekannt

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Von Erik Töpfer, Malte Kurtz, Nick-Fabrice Vetter, Jakob Anders

Dresden - Die Polizei hat in Dresden auf einen bewaffneten Mann an einem Netto-Markt geschossen!

Polizisten suchen Deckung hinter einem geparkten Auto. Direkt vorm Netto-Eingang liegt der Tatverdächtige in seinem eigenen Blut.
Polizisten suchen Deckung hinter einem geparkten Auto. Direkt vorm Netto-Eingang liegt der Tatverdächtige in seinem eigenen Blut.  © privat

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften eilte gegen 8.20 Uhr an den Discounter an der Ecke Menageriestraße/Berliner Straße im Stadtteil Friedrichstadt.

Dort hatten Zeugen einen Mann mit Waffe gemeldet, wie die Polizeidirektion Dresden am Mittwochmorgen mitteilte. Es handelte sich demnach um eine lebensbedrohliche Lage.

Im Zuge des Einsatzes wurden einer oder womöglich auch mehrere Schüsse aus einer Dienstwaffe abgegeben, wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 erklärte. Er betonte, dass die Tatumstände noch unklar sind. Ebenfalls muss noch ermittelt werden, ob nur ein Beamter geschossen hat, oder mehrere.

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Klar ist bislang, dass der Tatverdächtige eine Schusswaffe dabei gehabt hat. Er wurde im Zuge des Polizeieinsatzes verletzt und festgenommen. Rettungsdienst und Notarzt sind vor Ort.

Augenzeugen berichten gegenüber TAG24 vor Ort derweil von wilden Szenen!

Der Einsatzort rund um das Netto an der Ecke Menageriestraße/Berliner Straße ist abgesperrt.
Der Einsatzort rund um das Netto an der Ecke Menageriestraße/Berliner Straße ist abgesperrt.  © Roland Halkasch
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Er hat alles mit angesehen: Augenzeuge Moritz H. (26) blickt auf den Tatort.
Er hat alles mit angesehen: Augenzeuge Moritz H. (26) blickt auf den Tatort.  © Ove Landgraf

Schüsse in Dresden: Augenzeugen berichten von wilden Szenen

Polizeibeamte stehen vor einer Blutlache.
Polizeibeamte stehen vor einer Blutlache.  © Ove Landgraf

Augenzeugenberichten zufolge sollen sich Angreifer und Polizeibeamte einen Schusswechsel geliefert haben, infolgedessen der Tatverdächtige zu Boden gegangen sein soll.

TAG24 liegen Bilder vor, wie der Tatverdächtige, offenbar verwundet, direkt vor dem Netto-Eingang liegt, während Polizeibeamte Deckung hinter einem parkenden Auto suchten.

Doch selbst im Liegen habe er nicht aufgehört, auf die Staatsgewalt zu schießen. Erst nach mehreren Minuten seien die Waffen verstummt und die Polizisten hätten den Mann in seiner Blutlache liegend festgenommen. Bilder zeigen, wie Rettungskräfte den blutüberströmten Mann abtransportierten.

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Ein anderer Augenzeuge, ein Bauarbeiter eines Tief- und Straßenbauunternehmens, sagte: "Er hat 'Allahu Akbar' gerufen, da haben wir uns weggeduckt und sind gerannt."

Schock-Start in den Tag, auch für Moritz H. (26). Er erzählt uns von drei Schüssen, die er hörte, als er gerade in einem Fitnessstudio an der Berliner Straße auf dem Laufband stand: "Die Schüsse kamen aus Richtung Netto. Mir kamen dann zwei Bauarbeiter entgegen, die mit gezückter Waffe bedroht worden sind."

Der Verwundete wird vom Rettungsdienst abtransportiert.
Der Verwundete wird vom Rettungsdienst abtransportiert.  © privat
Eine Patronenhülse liegt auf dem Netto-Parkplatz.
Eine Patronenhülse liegt auf dem Netto-Parkplatz.  © Ove Landgraf

Es ist zu betonten, dass das Tatmotiv noch unklar ist. Die Polizei will alsbald weitere Informationen rund um den Einsatz veröffentlichen.

Erstmeldung vom 15. Juli, 9.34 Uhr. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Titelfoto: Bildmontage: Max L., Roland Halkasch

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