Fassungslosigkeit und Trauer: Rosen und Kerzen für umgebrachte junge Mutter
Dresden - Niedergelegte Rosen und Kerzen erinnern am Eingang zu dem Hochhaus an der Sankt-Petersburger-Straße, in dem Anna D. (†31) starb, an ihren grausamen Tod.
Die junge Mutter war am Samstagabend in ihrer Wohnung im sechsten Stock mutmaßlich von Igor P. (30) umgebracht worden.
Auch am Montag war die Spurensicherung erneut in der Wohnung. Sogar ein Mantrailer war im Einsatz. Vor dem Hochhaus nahm er die Spur Richtung Prager Straße und Hauptbahnhof auf.
Der noch am Samstag festgenommene Igor P. sitzt indes seit Sonntag in U-Haft. Ob er sich zu den Tatvorwürfen äußerte, wollte die Staatsanwaltschaft am Montag nicht sagen.
Auch zum Tathergang und zum Motiv sind "derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen" keine Angaben möglich, wie Staatsanwalt Steve Schulze-Reinhold mitteilt.
Offenbar war die Physiotherapeutin in Elternzeit, die einen kleinen Sohn hinterlässt, brutal umgebracht worden - Nachbarn hatten ungewöhnliche Klopflaute gehört.
Ein ehemaliger Mitschüler Igors vom Gymnasium ist fassungslos über die Tat: "Er war ein beliebter, freundlicher Junge zu Schulzeiten gewesen."
Titelfoto: Ove Landgraf, xcitepress/Benedict Bartsch
