Dresden - Mit viel Spucke, Gewalt und ekelhaftem Verhalten hat ein alkoholisierter Mann (35) der Dresdner Bundespolizei am vergangenen Wochenende viel Ärger bereitet.
Zunächst fiel der 35-Jährige am Freitagabend extrem negativ auf, als er im RE50 nach Leipzig eine Zugreisende aggressiv bedrängte und beleidigte, wie die Bundespolizeiinspektion Dresden am Montag mitteilte.
Ein weiterer Fahrgast sowie der Zugbegleiter kamen der Frau anschließend zu Hilfe, als der Mann selbst beim Versuch, den Zug zu verlassen, nicht von ihr ablassen wollte. Im Zuge des Gerangels wurde der einschreitende Zeuge mehrfach vom 35-Jährigen angespuckt und auch an beiden Händen leicht verletzt.
Nachdem die Bundespolizei den Rüpel nach dem Vorfall am Freitag wieder laufen gelassen hat, bekamen es die Beamten am Sonntagnachmittag erneut mit ihm zu tun.
Diesmal hatte er in einem Geschäft im Dresdner Hauptbahnhof mehrere Produkte gestohlen und sich anschließend gegenüber dem Ladenpersonal äußerst aggressiv verhalten, woraufhin der Sicherheitsdienst den Mann am Boden fixierte. Mit gemessenen 1,96 Promille auf dem Kessel beleidigte und bespuckte der 35-Jährige anschließend die alarmierten Bundespolizisten nahezu ununterbrochen.
Mit einem ausgesprochenen Platzverweis für den Hauptbahnhof kam der Mann zunächst noch glimpflich davon. Zusätzlich hat er nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte am Hals.