Diesmal ohne Nacht-Baden im Dresdner Freibad: Campino zu Gast bei den Picknick-Konzerten

Dresden - Vom Fußballfeld ins Schwimmbad - und diesmal ganz brav! Campino (58), Frontmann der Band "Die Toten Hosen", badete am gestrigen Montag nur im Applaus des Publikums beim "Picknick Konzert" in der Dresdner Rinne.

Der Auftritt war eine Mischung aus Gespräch, Lesung und Musik. Präsentiert wurde Campinos autobiografisches Werk "Hope Street".
Der Auftritt war eine Mischung aus Gespräch, Lesung und Musik. Präsentiert wurde Campinos autobiografisches Werk "Hope Street".  © Steffen Füssel

In einer musikalischen Lesung stellte er sein Buch "Hope Street - Wie ich einmal englischer Meister wurde" vor, einen Fangesang auf den FC Liverpool.

Deshalb war es für Campino Ehrensache, dass er vorm ausverkauften Konzert den alten Mini von seinem guten Freund und Liverpool-Trainer Jürgen Klopp (53) signierte.

"So sah das Auto garantiert nicht aus, als Jürgen das noch gefahren ist. Aber ich nehme das wohlwollend zur Kenntnis, dass er hier drin saß. Keinen Frontalunfall gebaut - also alles gut", lacht Campino.

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"Und euch noch viel Erfolg", wünscht der Sänger der Dresdner Initiative "Wir lieben Fußball", die mit dem kunstvoll bemalten Auto deutschlandweit für den Gemeinschaftssport Fußball wirbt.

Bei der Lesung selbst kam Campino offenbar nicht so ins Schwitzen wie beim Konzert der Toten Hosen im Juni 2018 im Dynamo-Stadion.

"So sah das Auto garantiert nicht aus, als Jürgen das noch gefahren ist", stellte Campino auf dem Konzertgelände fest.
"So sah das Auto garantiert nicht aus, als Jürgen das noch gefahren ist", stellte Campino auf dem Konzertgelände fest.  © Steffen Füssel
Die Initiative "Wir lieben Fußball" freute sich über Campinos Autogramm auf dem Liverpool-Mini.
Die Initiative "Wir lieben Fußball" freute sich über Campinos Autogramm auf dem Liverpool-Mini.  © Steffen Füssel
Rund 1000 Dresdner waren bei Campino zu Gast.
Rund 1000 Dresdner waren bei Campino zu Gast.  © Steffen Füssel

2018 stiegen "Die Toten Hosen" ins Georg-Arnhold-Bad ein

Damals war der Band so heiß, dass eine Dusche nicht reichte.

Deshalb stiegen die Punker um Frontmann Campino unbekümmert ins benachbarte Arnhold-Bad ein und verschaffen sich eine Abkühlung.

Die Stadt Dresden fand die Idee nicht so prickelnd.

Die Musiker entschuldigten sich mit einer Spende von 5000 Euro.

Update, 8.40 Uhr: Campino doch im Pool

Abkühlung gab es für die Toten Hosen am Abend dennoch. Offenbar stieg Campino in einen aufblasbaren Pool und trank dort genüsslich ein Bier.

Das Foto landete auf Instagram. "Geniales Dresden! Wieder ein tolles Publikum, wieder ein tolles Freibad!", hieß es zu dem Bild.

Titelfoto: Montage: Steffen Füssel (2), Screenshot/Instagram/dietotenhosen_official

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