In Gedenken an Tschernobyl-Opfer: Singakademie Dresden gibt Nachtkonzert
Dresden - Vor 40 Jahren hielt die Welt den Atem an: In Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 die bis dato größte Nuklearkatastrophe. Eine Explosion im Atomkraftwerk setzte große Mengen radioaktiven Materials frei, dem allein in den Gebieten mit der höchsten Strahlenbelastung sieben Millionen Menschen ausgesetzt waren.
Der Opfer des Reaktorunfalls gedenkt die Singakademie Dresden am 17. April (21 Uhr) mit einem Nachtkonzert in der Dresdner Martin-Luther-Kirche.
Im Konzert wird Chorvespermusik von Sergei Rachmaninow mit 80 Sängern unter Leitung von Michael Käppler zu hören sein, ergänzt durch eine Lichtinstallation der TU Dresden, die die natürliche Umgebungsstrahlung im Raum visualisiert.
"Unser Chor will sich Themen widmen, mit denen sich die Stadtgesellschaft beschäftigt und die nicht vergessen werden dürfen – die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl gehört dazu", erklärt Chorbüro-Leiter Jürgen Pöckel.
Das Konzert dauert 90 Minuten (ohne Pause).
Wir verschenken 2 × 2 Tickets für das Nachtkonzert. Einfach bis Freitag, 14 Uhr, unter Kennwort "Singakademie" eine E-Mail senden an [email protected]. Tickets (19,90 Euro) gibt es auch unter: www.reservix.de.
Titelfoto: Singakademie Dresden
