Kultiger Retro-Spaß zum Stadtfest: Event-Profi zelebriert das Comeback der Balken
Dresden - Nix mit High-End-Grafik, VR-Brillen oder 4K-Schnickschnack. Mit nur zwei beweglichen Balken und einem Ball löste Atari 1972 eine kleine Revolution aus. "Pong", auch "Tele-Tennis" genannt, war das erste Videospiel der Welt. Jetzt feiert Tele-Tennis in Dresden ein furioses Comeback.
Bei der "Pink Pixel Party" am 15. August (ab 21 Uhr, eintrittsfrei) fliegt der Ball über die mit 450 Quadratmetern größte Leinwand der Stadt, bei den Filmnächten am Elbufer. 32 Teams können im K.-o.-System gegeneinander antreten.
Die verrückte Idee dazu hatte Event-Profi Steffen Grosche (Waterloo Produktion). "Ich habe Tele-Tennis allerdings erst im Wendejahr gespielt, da war ich zehn Jahre alt. Mein Vater hatte von Schaustellerkollegen Konsolen bekommen", erinnert sich Grosche.
In der alten Bundesrepublik sorgte gut zehn Jahre früher kein Geringerer als Kult-Moderator Thomas Gottschalk (76) für die Popularität von Pong.
In seiner TV-Show "Telespiele" (1977–1981) bewegten die Kandidaten mithilfe der Lautstärke ihrer Stimme am Telefon den Schläger am Rand des Spielfeldes.
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Ein Tele-Tennis-Luder sollte jeder dabeihaben
"Es wird ein Riesenspaß, eingebettet in das Stadtfest, mit Retro-Disco, fünf mechanischen Toto-Fix-Spielautomaten und der Nerdpol Gaming Lounge", zählt Grosche auf. Highlight aber ist der moderierte "Tele Tennis Cup".
Bis zum 15. August können sich Teams unter filmnaechte.de anmelden.
"Sie müssen aus drei bis fünf Personen bestehen. Denn neben dem Spieler sollten ein Auswechselspieler, ein Fahnenträger, ein Tele-Tennis-Luder und ein Teamarzt vor Ort sein - egal ob männlich, weiblich oder divers", so Grosche.
Dem Sieger winkt "Das Goldene Pixel", den drei besten Teams Tickets für Filmnächte, Hutball & Co.
Titelfoto: Bildmontage: PR, Thomas Türpe (2)

