Dresden - Die HumorZone macht das Dutzend voll: Vom 11. bis 15. März gehen die Dresdner Humorfestspiele in ihre zwölfte Ausgabe. Das Klassentreffen der Comedy-Elite lockt mit großen Namen, mit neu zu entdeckenden Newcomern und so vielen Vertretern der lokalen Spaßszene wie noch nie.
"Voll auf die Zwölfe" steht über der diesjährigen Ausgabe der HumorZone (die sich auch deshalb wohl so schreibt, weil es sich locker als HuZo abkürzen lässt).
Längst ist die HuZo unter dem bewährten Motto "Man darf auch mal lachen müssen!" ihres Schirmherrn Olaf Schubert ein bundesweites Flaggschiff der Comedy-Szene geworden; ein Festival, bei dem sich die Vertreter des Genres die Klinke in die Hand geben.
Weit über 100 Spaßkünstler werden auf diesmal 18 Bühnen zu erleben sein. Letztes Jahr waren es noch 15 Spielstätten. Neu hinzugekommen sind das Hoftheater, der Klub H42 an der Whisky Manufaktur und die BallsportARENA, in der Alain Frei oder Tutty Tran vor 3000 Besuchern auftreten, neben dem Kulturpalast die bislang größte HuZo-Location.
Das Wachstum geht also weiter: "Wir haben uns stetig weiterentwickelt und - die Corona-Zeit mal ausgenommen - jedes Jahr einen Rekord aufgestellt", sagt Nicole Kirchner von der "Agentour", die wie gewohnt die Fäden zieht. So hatte man 2025 die Marke von 20.000 Besuchern geknackt. "Da wollen wir wieder hin", sagt Kirchner. Vielleicht kriege man ja auch die 25.000.
Auch das Fernsehen bleibt an Bord
76 Shows in fünf Tagen stehen an, viele davon waren früh restlos ausverkauft. Die großen Namen ziehen natürlich wie eh und je; Lisa Eckhard etwa, Johann König, Florian Schroeder, Josef Hader.
Auch das Fernsehen bleibt an Bord: Zwei Shows der Sendung "Olafs Klub" werden im Kleinvieh aufgezeichnet, die große (ausverkaufte) Abschlussgala am 15. März im Alten Schlachthof - bei der Olaf Schubert den Newcomerpreis "Güldener August" vergibt - trägt die HumorZone ohnehin einmal mehr per MDR-Ausstrahlung weit über Dresden hinaus.
Prominenter denn je ist die lokale Spaßszene vertreten, etwa mit Günther & Hindrich (Stromwerk) oder der Jindrich Staidel Combo, die nicht nur wie gewohnt zur Migrantenscheune (Kleines Haus) spielt, sondern auch solo in der GrooveStation.
Dazu Anna Mateur & ihre Beuys (Parkhotel) oder die Märchencomedy mit Schreiber & Post (Schauburg).
"Agentour"-Sprecherin Nicole Kirchner verrät ihre Geheimtipps
"Wir wollen jeden Tag lokale Künstler im Programm haben", sagt "Agentour"-Sprecherin Nicole Kirchner. Es sei doch toll, wenn etwa ein Max Rademann in der Mixshow "Die Vorleser" im Schauspielhaus vor so großem Publikum spielen könne.
Kirchner empfiehlt allen Unentschlossenen den Besuch des Festival-Warm-up in der Schauburg (11.3.), da fände man immer Künstler, die man sich genauer anschauen wolle. Gleiches gelte für den Newcomer-Wettbewerb (14.3., Kleinvieh) und die Mixshows wie ZotenZone (12.3., Schauburg), FlachwitzZone (14.3., Ostpol) und die 2025 neu etablierte Musik-Comedy-Schiene NotenZone (13.3., GrooveStation).
Als Geheimtipps nennt sie unter anderem Mirja Regensburg (11.3., Stromwerk) oder Gude Leude, bei denen in der Schauburg (13.3.) Impro-Comedy auf Broadway-Gameshow trifft.
Programm und Tickets unter: www.humorzone.de.