Dresden - Achtung! Nach dem Regen am Montagabend hat sich in Dresden gefährliche Glätte gebildet - die voraussichtlich bis Mittwoch andauern soll.
Sowohl Fußwege als auch Straßen sind teilweise spiegelglatt.
Bis 10 Uhr morgens registrierte die Polizei insgesamt 68 Unfälle. Nach aktuellem Stand wurden dabei sieben Menschen verletzt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) reagierte bereits am Montagabend mit einer Unwetterwarnung vor Glatteis.
Im Laufe des heutigen Tages soll es zwar vorübergehend trockener werden, doch am Abend wird erneut Regen erwartet - und damit einhergehend wieder Glätte.
Diese kann bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs anhalten. Die Temperaturen gehen auf rund einen Grad zurück, tagsüber steigen sie jedoch auf milde vier bis acht Grad.
Auch die DVB hatten mit der Situation zu kämpfen. In den Betriebshöfen bildete sich ein dicker Eispanzer, der manuell von der Fahrleitungsanlage abgeschlagen werden musste.
Dresdner Gymnasium verschiebt Unterrichtsbeginn wegen Glatteis
Seit 6 Uhr konnten die Straßenbahnen weitgehend regelmäßig fahren, bei den Bussen sieht die Lage verzwickter aus.
Die zu befahrenden Strecken mussten zunächst von einem Verkehrsmeister geprüft werden - besonders Bergstrecken stellen ein Hindernis dar.
Zu Problemen kommt es auf den Linien 66, 84 und 85, wo Streckenteile nicht bedient werden können.
Aufgrund der gefährlichen Wetterlage gab das "Gymnasium Bürgerwiese" am Lennéplatz die Meldung heraus, dass alle Schüler zunächst zu Hause bleiben sollen.
Der Unterricht beginnt frühestens in der dritten Stunde - sollte sich die Lage bis dahin beruhigt haben.
Viele weitere Orte in Dresden bleiben geschlossen
Viele weitere Orte in Dresden sind von der Glätte betroffen: So sind der Stallhof und die Brühlsche Terrasse abgesperrt.
Auch der Schlosspark Pillnitz samt Palmenhaus wird voraussichtlich bis zum Mittag verschlossen bleiben, das Schloss Weesenstein im Umland den ganzen Tag.
Die Zwinger Xperience sowie die Festung Xperience öffnen heute ebenfalls nicht.
Im Großen Garten ist weiterhin Vorsicht geboten - einige Wege sind aktuell noch von Eis überzogen, gestreut wurde bisher nicht.
Doch nicht nur in der Landeshauptstadt bleibt die Lage kritisch: Auch im Erzgebirge wird es glatt. Zudem sind auf dem Fichtelberg Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde möglich.
Erstmeldung um 6.57 Uhr, zuletzt aktualisiert um 10.54 Uhr