Energie-Krise wegen Krieg: Stadt Dresden macht vier Bäder in den Ferien dicht!

Dresden - Die Energie-Engpässe wegen Russlands Krieg in der Ukraine haben nun auch Auswirkungen auf Dresdens Schwimmbäder. Wie die Bäder GmbH am heutigen Dienstag mitteilte, werden mit Beginn der Sommerferien mehrere Schwimmhallen komplett geschlossen.

Die Halle des Georg-Arnhold-Bads bleibt ab 16. Juli zu.
Die Halle des Georg-Arnhold-Bads bleibt ab 16. Juli zu.  © Thomas Türpe

"Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die zweite Stufe des Notfallplans Gas bereits ausgerufen. Ein volkswirtschaftlich sinnvolles Handeln ist dadurch auch für die Dresdner Bäder GmbH zwingend geboten", erklärt Bäder-Sprecher Lars Kühl.

Von den Schließungen betroffen sind das Elbamare, die Schwimmhallen Bühlau und Klotzsche sowie das Georg-Arnhold-Bad.

Letzteres schließt seinen Hallenbereich vom 16. Juli bis 28. August. Im gleichen Zeitraum sind auch die beiden Schwimmhallen zu. Im Elbamare ist sogar schon am 4. Juli Schluss, weil dann die Revision beginnt.

Dresden: Sonne, Palmen & ein Pop-Star: Dresden bekommt eine neue Tages-Party
Dresden Sonne, Palmen & ein Pop-Star: Dresden bekommt eine neue Tages-Party

"Die Schließzeiten werden genutzt, um anstehende Wartungsarbeiten durchzuführen und gegebenenfalls auch welche vorzuziehen", erklärt Kühl.

Bis dahin seien die bestehenden Zeiten für das Öffentliche Schwimmen, das Schul- und Vereinsschwimmen sowie für eingemietete Nutzer sichergestellt.

Der Freibadbetrieb ist von den Schließungen nicht betroffen. Auch das Kombibad Prohlis bleibt offen. Der Schwimmsportkomplex am Freiberger Platz ebenfalls, während der Ferien allerdings nur mit einer Halle.

Titelfoto: Thomas Türpe

Mehr zum Thema Dresden Wirtschaft: