Einfach nicht hinzunehmen: Ein Kommentar zu den Vandalismus-Schäden bei den DVB
Kommentar
Dresden - Verglichen mit den vielen Millionen Euro, die das DVB-Angebot jährlich insgesamt kostet, sind die Schäden durch Vandalismus Peanuts. In den letzten drei Jahren zahlten die Verkehrsbetriebe dafür knapp 300.000 Euro.
Das Geld könnte dennoch sinnvoller eingesetzt werden - etwa, um einen Bus zu betreiben. Daran verschwenden diejenigen, die aus Zerstörungsdrang Allgemeingut demolieren, keinen Gedanken. Nur leider werden sie selten belangt.
In Bussen und Bahnen gibt es zwar Videokameras, auf das Material haben Ermittler aber nur in einem schmalen Zeitfenster Zugriff.
Fraglich ist auch, ob bei Vandalismus überhaupt mit Nachdruck ermittelt wird. Kleine Graffiti oder ausgespuckte Kaugummis zählen schon zum Alltag.
Trotzdem ist es falsch, diese Vergehen einfach hinzunehmen, denn Vandalismus schmälert das Sicherheitsgefühl. Verglichen mit Städten wie Berlin ist das Ausmaß der Zerstörungen in Dresden noch überschaubar, doch es sollte nicht größer werden.
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Schmierereien müssen zeitnah entfernt und Schäden repariert werden. Ebenso muss die Prävention besser werden, etwa durch mehr Polizeipräsenz. Dafür braucht es künftig trotz knapper Kassen genügend Geld.
Titelfoto: Montage: Petra Hornig, Eric Münch
