SPD warnt vor Streichungen bei den DVB
Dresden - Streiks im Nahverkehr drohen, hinter den Kulissen werden Kürzungen im neuen Liniennetz ab 2027 geplant, auch Mobi-Bikes werden teurer: Nachdem die DVB ihren Ausblick präsentiert haben, warnt die SPD vor der Streichung von Leistungen.
Die Fahrgastzahlen waren von gut 153 Millionen im Jahr 2015 auf etwa 186,5 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. "Gerade Berufstätige und der Schülerverkehr sind heute schon von überfüllten Bussen und Bahnen betroffen.
Es wäre ideologischer Irrsinn, in dieser Lage am Angebot zu streichen", warnt SPD-Stadtrat Stefan Engel (33).
"Dresden kann auf die Leistung der 2000 DVB-Beschäftigten stolz sein. Wenn eine Sache in unserer Stadt so gut läuft, sollten wir sie vielleicht auch einfach erhalten."
Für Großevents wie Konzerte und Bundesgartenschau (BUGA) würden auch zukünftig jedes Fahrzeug und jeder Beschäftigte gebraucht, so Engel.
Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion verwies zudem auf Leipzig, dessen Verkehrsbetriebe das Angebot zum Fahrplanwechsel sogar verdichtet hätten.
Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel, Thomas Türpe
