Familie in Dresden vor dem Nichts: Spendenaufruf nach verheerendem Brand

Dresden - Es war ein verheerender Brand: Am späten Dienstagabend ist der Dachstuhl eines Wohnhauses im Südosten von Dresden in Flammen aufgegangen. Dabei sind große Teile des Gebäudes beschädigt worden. Nun hat die Dorfgemeinschaft von Söbringen einen Spendenaufruf gestartet.

Bei Tageslicht zeigte sich am Wohnhaus das große Ausmaß der Zerstörung.  © gofundme

Eine fünfköpfige Familie stehe vor dem Nichts, schreiben die Organisatoren auf der Plattform "gofundme". "Keine Wohnung. Keine Einrichtung. Kein Erspartes für einen Neustart", heißt es.

Genau deshalb bräuchten Eltern, Großeltern und die zwei Kinder nun finanzielle Unterstützung – für die Unterkunft der nächsten Wochen, neue Kleidung und Möbel.

"Jeder gespendete Euro fließt direkt an die Familie und hilft ihr, diese unfassbar schwere Zeit zu überstehen und wieder auf eigenen Beinen zu stehen", so der eindringliche Aufruf der Initiatoren.

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Innerhalb von sechs Stunden sind durch 38 Spenden bislang über 1700 Euro zusammengekommen (Stand 20 Uhr).

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Die Familie konnte sich selbstständig vor den Flammen in Sicherheit bringen.  © Roland Halkasch
Eine Katze musste von der Feuerwehr mit Sauerstoff versorgt werden.  © xcitepress
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  © Paul Ilgen

Der Feuerwehr-Einsatz im Video

Dachstuhlbrand in Söbrigen: NINA-Warnung an die Bevölkerung

Die Flammen wurden im Innen- und Außenangriff bekämpft.  © xcitepress

Der Brand war am Dienstag gegen 22 Uhr auf der Söbringer Straße ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte die Familie im Alter von 10, 15, 37, 41 und 64 Jahren das Haus bereits verlassen. Sie kam wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Auch eine Katze musste versorgt werden.

Währenddessen bekämpften die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Flammen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich von mehreren Seiten.

Wegen starker Rauchentwicklung informierte die Feuerwehr die Bevölkerung über die NINA-Warn-App und die sozialen Netzwerke. Anwohner wurden aufgefordert, in einem Umkreis von 500 Metern um die Einsatzstelle Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

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Die Polizei untersucht nun, wie es zu dem Brand kommen konnte.

Erstmeldung vom 3. Juni, 6.37 Uhr. Letzte Aktualisierung am 3. Juni, 20 Uhr.

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