Hundedame Mara aus unterirdischem Rohr gerettet: Das sagt ihr Herrchen jetzt

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Dresden - Dass das noch mal gut ging! Kaum von der Leine gelassen, verschwand Malinois-Hündin Mara (11) am Donnerstag in Dresden-Laubegast kurz nach 8 Uhr in einem Rohr, kam dort nicht mehr raus. Erst ein Großeinsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) brachte das Tier wieder ins Freie - wie durch ein Wunder nahezu unverletzt.

Nach über fünf Stunden waren Hund und Herrchen wieder vereint.
Nach über fünf Stunden waren Hund und Herrchen wieder vereint.  © Benedcit Bartsch/xcitePress

Das war wirklich eine aufreibende Gassi-Runde. "Wir müssen uns erst mal erholen", sagt Maras Herrchen zu TAG24. "Aber erst muss ich noch ein neues Geschirr kaufen." Denn das alte ging kaputt - und noch mal wird Mara wohl an dieser Stelle keinen Freilauf bekommen.

"Ich war vor dem Frühstück auf der Runde mit den beiden Hunden", erklärt der Besitzer. Weil es etwas steil wurde, ließ er Mara am Abhang kurz von der Leine. "Eigentlich kennt sie das Rohr ja." Doch diesmal verschwand sie plötzlich darin. Alles Rufen half nichts.

So rückte zuerst die Tierrettung der Feuerwehr an, blies Frischluft in das Rohr. Nicht nur, um es dem Hund angenehmer zu machen, sondern auch, um ihn rauszujagen.

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Ohne Erfolg: Mara blieb stecken, zu allem Überfluss nicht allein: Den Weg zum anderen Rohrende versperrte ein Dachs.

Von diesem Ende erblickte der Mann vom Ordnungsamt nur einen Dachs.
Von diesem Ende erblickte der Mann vom Ordnungsamt nur einen Dachs.  © Benedict Bartsch/xcitePress
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Mit dem Bagger kam man schließlich an den Hund heran.
Mit dem Bagger kam man schließlich an den Hund heran.  © Benedict Bartsch/xcitePress

Tierarzt führt kurzen Check durch

Die letzten Meter wurden per Schaufel freigelegt.
Die letzten Meter wurden per Schaufel freigelegt.  © Benedict Bartsch/xcitePress

Schnell erkannten die Kameraden, dass hier Hilfe nötig war: "Zunächst wurde die Lage des Tieres mithilfe von Laserentfernungsmessern eingegrenzt", erklärt Feuerwehrsprecher Michael Klahre (46).

"Anschließend wurde mit einem angeforderten Bagger Waldboden abgetragen, um sich dem in der Tiefe liegenden Rohr zu nähern."

14.30 Uhr schließlich die Erlösung: "Ich bin dann runter und konnte sie rausziehen", so der Besitzer. "Sie war ganz schön verstört und kalt. Ich war so etwas von erleichtert und will mich wirklich bei allen Helfern bedanken!"

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Ein kurzer Check vom Tierarzt ergab nichts außer ein paar Kratzern. 20 Einsatzkräfte waren an der Rettung beteiligt.

Titelfoto: Benedcit Bartsch/xcitePress

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