Dresden - Feuerwehr und Rettungsdienst rückten am Sonntagabend zu einer mutmaßlichen Kohlenmonoxidvergiftung in Dresden-Prohlis aus, nachdem eine Familie in der Wohnung gegrillt hatte.
Kurz vor 22.30 Uhr erhielt die Feuerwehr den Hinweis, dass die Familie in der Senftenberger Straße über gesundheitliche Beschwerden klagte. Sie hatte mehrere Stunden zuvor mit einem Holzkohlegrill im Inneren gegrillt.
Wie die Feuerwehr mitteilte, wies die Familie typische Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung auf, darunter Kopfschmerzen.
Nachdem Rettungsdienst und Feuerwehr angerückt waren, führten sie bei drei Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 19 und 44 Jahren Messungen mit einem speziellen CO-Messgerät durch. Das Ergebnis: erhöhte Kohlenmonoxidwerte im Blut.
Auf Anweisung des Notarztes wurden die fünf zur weiteren Behandlung und Abklärung in Krankenhäuser gebracht. Da das Ganze schnell gehen musste, wurden weitere Rettungswagen nachgefordert.
Die Dresdner Feuerwehr warnt eindringlich davor, Holzkohlegrills und andere offene Feuerstellen in geschlossenen Räumen zu benutzen. Es besteht dabei akute Lebensgefahr.