Massiver Rauch nach Kellerbrand: Feuerwehr muss Personen mit Leiter retten

Dresden - Bei einem Kellerbrand im Dresdner Hechtviertel mussten mehrere Personen gerettet werden. Dichter Rauch erschwerte die Löscharbeiten erheblich.

Die Menschen mussten mit Leiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Eine Flucht über das Treppenhaus war nicht mehr möglich.
Die Menschen mussten mit Leiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Eine Flucht über das Treppenhaus war nicht mehr möglich.  © Roland Halkasch

Gegen 19.50 Uhr qualmte und rauchte es plötzlich in einem Mehrfamilienhaus auf der Hechtstraße - Feuer brach im Keller aus.

Wenig später war auch schon die alarmierte Feuerwehr vor Ort. Doch die Lage war zunächst unübersichtlich. Massiver Rauch machte sich im Haus und in der Tiefgarage breit, erklärte Feuerwehrsprecher Michael Klahre auf TAG24-Nachfrage.

Zwei Menschen sowie einen Hund habe man über das Treppenhaus retten können. Drei weitere Personen mussten aus ihren Wohnungen mit Leitern gerettet werden - eine Flucht über die Treppe war ihnen nicht mehr möglich.

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Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Hechstraße blieb für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
Die Hechstraße blieb für die Dauer des Einsatzes gesperrt.  © Roland Halkasch

Kellerbrand im Hechtviertel: Feuer brach wohl in Tiefgarage aus

Dichter Rauch drang aus der Tiefgarage. Das erschwerte die Erkundung der Brandstelle.
Dichter Rauch drang aus der Tiefgarage. Das erschwerte die Erkundung der Brandstelle.  © Roland Halkasch

Derweil versuchten andere Kameraden unter vollem Atemschutz den Brandherd zu lokalisieren.

Doch die Situation blieb unübersichtlich. Dichte Rauchschwaden hüllten das Untergeschoss ein. Erst nach einiger Zeit konnten sich die Feuerwehrleute zum Brandherd unterhalb des Fahrstuhlschachtes vorkämpfen.

Dann ging alles ganz schnell: Mittels Strahlrohr konnte der Brand zügig gelöscht werden.

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Allerdings war das ganze Haus verqualmt. Die Feuerwehr führte deswegen bis weit in die Abendstunden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Wann die Menschen wieder in ihre Wohnungen können, war zunächst noch unklar.

45 Feuerwehrleute waren zwischenzeitlich im Einsatz.

Wie es zum Kellerbrand kommen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Ein Reporter berichtet von der Einsatzstelle, dass sich wohl Unrat in der Tiefgarage entzündete.

Für die Dauer des Einsatzes blieb die Hechtstraße rund um die Unglücksstelle voll gesperrt. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Informationen vor.

Titelfoto: Montage: Roland Halkasch

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