Giftige Raupen im Großen Garten: Stadt sagt Insekten den Kampf an
Dresden - Im Großen Garten wurden Nester des gefährlichen Eichenprozessionsspinners gesichtet. Eine Spezialfirma soll die Plage jetzt bekämpfen und alle Raupen beseitigen, die nicht bei drei auf dem Baum sind - oder auch am Baum, wie Fotos vom Schlosserland Sachsen zeigen.
Wie das Schlösserland Sachsen mitteilt, klettert am Freitag ein Team aus geschulten Mitarbeitern in Schutzanzügen in die Bäume und wird dort die Nester des Eichenprozessionsspinners absaugen.
Bekannte Brutstätten der kleinen Insekten , die bis zu 4 Millimeter lang werden können, befinden sich an den Torhäusern, in der Nähe des Botanischen Gartens und unweit des Carolaschlösschens.
Trotz des kommenden Einsatzes rechnen die Verantwortlichen damit, dass die störenden Larven an anderer Stelle in der Parkanlage wiederkommen werden.
"Weitere Vorkommen des Eichenprozessionsspinners werden im ganzen Park erwartet", heißt es in der Mitteilung.
Eichenprozessionspinner: Das macht die haarigen Raupen so gefährlich
Es sind nicht die Raupen selbst, die für den Menschen gefährlich werden, sondern vielmehr ihre sogenannten "Brennhaare".
Diese winzigen Härchen können bei Mensch und Tier allergische Reaktionen wie Hautausschlag oder Atemwegsprobleme auslösen. Verbreitet werden sie dabei über die Luft.
Die Stadt legt Besuchern des Großen Garten aus diesem Grund nahe, stets auf den Wegen zu bleiben und genügend Abstand zu eventuell betroffenen Eichen zu halten.
Für den Fall, dass Ihr Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt, werdet Ihr gebeten, diese mit einer E-Mail an [email protected] zu melden.
Titelfoto: Fotomontage: Holm Helis , © Schlösserland Sachsen

