Glasfaser kommt: Baustart in weiteren Dresdner Stadtteilen

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Dresden - Ultraschnelle Datenübertragung für mehr Dresdnerinnen und Dresdner ist im Anmarsch! Für 87.000 Haushalte in Pieschen, der westlichen Radeberger Vorstadt sowie Kleinzschachwitz starten in diesen Wochen die Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes.

Glasfaserleitungen sollen Daten fast verlustfrei mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.
Glasfaserleitungen sollen Daten fast verlustfrei mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.  © Jan Woitas/dpa

Nachdem die ersten Anschlüsse bereits Anfang Juli in Kleinzschachwitz und Pieschen gelegt wurden, soll ab Ende August mit Tiefbauarbeiten in der Radeberger Vorstadt begonnen werden. SachsenEnergie informierte am Freitag über den Stand der Arbeiten.

Bei über 3800 Wohn- und Geschäftseinheiten in Kleinzschachwitz sollen zunächst Hausanschlüsse errichtet werden, hieß es. Mit Tiefbauarbeiten auf Privatgrundstücken soll bis Ende 2026 Schluss sein. Ab Herbst beginnen die Arbeiten dann im öffentlichen Raum. Das Ziel: Abschluss bis Ende 2028.

In Pieschen bekommen knapp 1800 Wohnungen Glasfaser. Hierfür wird auf der Fürstenhainer Straße, Kötzschenbrodaer Straße, Weihnböhlaer Straße, an der Homiliusstraße sowie auf der Duckwitzstraße gebaut. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2027 andauern.

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Im Westen der Radeberger Vorstadt sind rund 1250 Wohn- und Gewerbeeinheiten dran, so der Versorger. Zwischen Prießnitzstraße und Waldschlößchenstraße sollen sowohl Hausanschlüsse gelegt werden als auch Tiefbauarbeiten im öffentlichen Raum beginnen - und ebenfalls im Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Auch in Weixdorf wird für die Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit gewerkelt. Ab Montag soll daher aufgrund von Arbeiten an der Alten Moritzburger Straße umgeleitet werden.

Glasfaser statt Kupfer

Laut SachsenEnergie bietet Glasfaser im Vergleich zu anderen Technologien eine deutlich höhere Bandbreite und damit höhere Übertragungsraten und geringere Latenzzeiten.

Im Unterschied zur Kupferleitung wird bei der Anbindung mit Glasfaser jeder Haushalt mit einer eigenen Leitung angebunden. Das sorgt für eine konstante Datenrate, unabhängig davon, wie stark etwa das Glasfasernetz beim Nachbarn im Haus beansprucht wird.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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